Als AMI-Blogger hat man es wirklich gut. Man darf den ganzen Tag schöne Autos anschauen und mit schönen Frauen arbeiten. Claudia Bechstein vom AMI-Online.tv beispielsweise. Wir haben uns mit ihr die Premieren der AMI angesehen. Schaut mal:
von Thomas Gigold am 09.04.2010, 11:46 Uhr in 2010, Live
Mit der Weltpremiere des überarbeiteten Touran sorgte Volkswagen für gebührend Andrang auf der eigenen Pressekonferenz. Bevor das Tuch vom neunen Mini-Van gezogen wurde gab es keine Bilder des neuen Gesichts.
Bis auf die Grundform ist am Zeichenbrett kaum mehr viel geblieben. Sowohl bei der Front als auch am Heck haben die VW-Designer Änderungen gezeichnet und das Gesicht des Siebensitzers der VW-Familie angepasst. Das passt nun ins Bild von Golf, Scirroco und Co. Außerdem wurden vier der acht angebotenen Motoren überarbeitet.
Neben dem Touran steht auch der Amorak am Stand von VW im Fokus. Der erste deutsche Pick-Up kommt im Sommer auf den deutschen Markt.
von Thomas Gigold am 06.04.2010, 02:14 Uhr in 2010
Willkommen in der AMI-Woche!
Am Freitag startet die 20. AMI Auto Mobil International in Leipzig – am 9. vorerst nur für Presse- und Fachbesucher, ab Freitag öffnet Deutschlands größte Automesse in diesem Jahr dann für alle die Tore. Bis 18. April lautet das Motto dann Autos Erleben. Neben jeder Menge Europa- und Deutschlandpremieren werden vor allem die Weltpremieren von Audi, BMW, VW und Ford die Blicke auf sich ziehen. Wir sind schon gespannt und werden euch am Freitag ab 8 Uhr live mit Informationen aus den Messehallen versorgen!
Während der AMI werden wir euch im Blog wie in den letzten Jahren auch stets mit aktuellen Informationen versorgen, werden über die Highlights berichten und euch jeden Tag den Abend mit unserem legendären Podcast versüßen.
Wir freuen uns auf die nächsten 14 Tage mit der intensivsten Autozeit des Jahres – auf der AMI 2010 in Leipzig!
von Thomas Gigold am 06.04.2010, 01:18 Uhr in 2010
Es sind Erfolgsgeschichten – die des VW Sharan, und die des VW Touran.
Die beiden Familienwagen sind seit Jahren erfolgreich, und neben einem ganz neuen Mitglied der VW Modell-Familie die Stars der Wolfsburger auf der AMI 2010.
Der Volkswagen-Van wird seit nunmehr 15 Jahren gebaut – und trotz der sich geänderten Gesichtszüge basiert der Bestseller noch immer auf der gleichen technischen Plattform, auf der er 1995 bei seiner Präsentation stand. Dass der Sharan eine Überarbeitung verdient hat, sieht man vor allem am Ford Galaxy. Der war bis 2006 baugleich mit dem Sharan und dem Seat Alhambra, kam vor vier Jahren dann allerdings als eigenständiges Modell von Ford auf den Markt. Nun also ist der Sharan endlich dran. Als Deutschlandpremiere wird man den Van auf der AMI sehen können. Das auffälligste Merkmal des Neuen: Die Schiebetüren, die es hinten nun serienmäßig gibt.
Viel wichtiger als die Deutschlandpremiere des Sharan auf der AMI dürfte eigentlich nur noch die Weltpremiere des neuen Touran sein. Der Kompaktvan aus Wolfsburg ist seit 2003 auf dem Markt und steht mit mehr als 490.000 produzierten Exemplaren ganz oben auf dem Siegertreppchen der meistverkauftesten Autos seiner Klasse. Mit dem nun anstehenden Facelift – das VW erst am Freitag der Öffentlichkeit zeigen wird – bekommt der kleine Große eine Wellness-Kur, die er sich redlich verdient hat, und mit denen er uns die kommenden Jahr überzeugen will. Bisher konnte er noch jeden Vergleichstest mit seinen Wettbewerben bestehen. Die soll in den Augen VWs auch künftig so bleiben.
Zu den beiden Familienwagen gesellt sich eine weitere Deutschland-Premiere: Der VW Amarok. Der kantige Name passt – der Amarok ist ein reinrassiger Pick-up, der im Sommer zu den deutschen Händlern rollen soll. Der robuste Westernheld (gute fünf Meter lang, zwei Meter breit und in der Top-Variante 163 PS stark) soll vor allem Landarbeitern und Handwerkern ein guter Gefährte sein. Ein zahmer Wolf (Amarok bedeutet in der Sprache der Inuit “Wolf”), der zusammen mit seinem Fahrer auf erfolgreichen Beutezug geht. In Leipzig können alle Interessierten erstmals schauen, ob der Wolf dafür geeignet ist – zu zahm wird er den reinen Zahlen zufolge jedenfalls nicht sein.
Teil 2 unserer Serie “Mein erstes Auto”, in der wir Blogger, Promis und andere Persönlichkeiten bitten, uns von ihrem ersten Auto zu erzählen. Heute: Ralf Becker, ambitionierter Autoblogger und Liebhaber automobiler Kultur mit seinem VW Scirocco 1.
Ralf Becker ist Hamburger und gemeinsam mit Christopher Stegemann Herausgeber von Chromjuwelen und des Magazins Motorkultur. Er liebt Autos mit Charakter und findet: “Life is too short to drive ugly cars.”
Frage: Was war Dein erstes Auto?
Ralf Becker: Mein erstes Auto war ein VW Scirocco 1.
War es ein Wunschauto oder hättest Du lieber ein anderes erstes Auto gehabt?
Ein Wunschauto. Ich wollte partout einen VW Scirocco 1 und habe dann auch auf Anhieb den größten Schrotthaufen gekauft, der im Angebot war.
Was war das wichtigste oder skurrilste Erlebnis mit diesem Auto, das Dir in Erinnerung blieb?
Mit abgerissenem Krümmer aus Paris nach Hause zu fahren. Und das in einem mattschwarzen Wagen mit Dachflügel. Besonders lustig waren die Tankstopps. Weniger lustig waren die Kopfschmerzen bei Ankunft.
Was hat die Beziehung beendet? Oder anders gefragt: Hast Du Dein erstes Auto noch und wenn nein, warum nicht?
Der Wagen war so desolat, dass ich ihn weggegeben habe. Weil ich ihm aber so lange hinterher gejammert habe, habe ich mir später einen zweiten VW Scirocco 1 gekauft. Dem ich jetzt wieder hinterher jammere. Genau wie meinem Ford Taunus, den ich direkt nach dem ersten Scirocco hatte.
von Thomas Gigold am 18.03.2009, 10:02 Uhr in 2009
Aus dem Weg! Gehen Sie weiter! Hier gibt es Nichts zu sehen!
Oder doch?
Während man normalerweise angehalten ist, an Streifenwagen der Polizei vorbei zu fahren – zumindest wenn sie mit dem Blaulicht oder dem “Halt”-Signal nicht unmittelbar einen selbst meinen – ist dieses Exemplar doch ein Hingucker, der zwangsläufig für langsames daran vorbeigleiten sorgt.
“Aus dem Weg, Hier komm ich!”, scheint der getunte VW Scirocco in Polizei-Uniform zu schreien. Und wem auch immer er im Rückspiegel erscheint: Man sollte von der linken Spur verschwinden. Und vom Gas gehen – denn gilt das Blaulicht einem selbst stehen die Chancen zu entkommen ungefähr 239 zu 1.
Aber im Ernst: Sehen wird man den hochgezüchteten VW auf der Straße nie. Denn bei ihm handelt es sich (leider) nur um ein Show-Car der Initiative “Tune it! Safe!“.
Die Initiative des Bundesverkehrsministeriums und des VDAT e.V. will junge Fahrer über sicheres und seriöses Tuning aufklären. Noch immer nämlich treiben sich auf der einen Seite viele unseriöse Anbieter auf dem Tuning-Markt herum, und auf der anderen Seite glaubt der ein oder andere mit bei eBay erstandenen “Passformen” sein Auto prima aufmöbeln zu können. Dabei gibt es jede Menge Spoilerteile, Fahrwerke, Schalldämpfer oder Zusatzscheinwerfer die mit gefälschten Zertifikaten im Umlauf und weder schick noch sicher sind.
“Tune it! Safe!” will über diese Angebot auf gleicher Augenhöhe mit begeisterten Fans von Tuning sprechen und über Sicherheit, guter Qualität und Legalität aufklären.
Seit einigen Jahren sorgt man für diese Informationsvermittlung mit Showcars im Polizei-Look für Aufmerksamkeit. So war die Initiative bereits auf den letzten AMIs präsent und stets ein Anziehungspunkt. 2007 präsentierte man einen zum Beispiel den Mercedes CLS, 2008 einen smart von Brabus.
In diesem Jahr nun als einen Scirocco.
Das Basis-Fahrzeug ist ein normales Serien-Modell, welches VW zur Verfügung stellte. Ausgestattet ist das Coupé mit einem Motoren-Tuning von Abt Sportsline und Tuning-Teilen der VDAT-Mitglieder 3M / trim-Line (Polizei-Dekor), Hella (Licht), Antera (Felgen), Hankook (Hochleistungs-Breitreifen “Ventus S1 evo”), Eibach (Fahrwerk), Remus (Schalldämpfer), Recaro (Sitze), Raid (Interieur) und Foliatec (Autoglas-Folie).
Insgesamt bringt es der 210 PS starke Benziner auf 239 km/h – allerdings: Während seine Karriere wird der Scirocco wie bereits erwähnt wohl kaum dazu kommen diese Geschwindigkeit zu fahren, nutzt “Tune it! Safe!” das Auto doch nur als Showcar auf Messen, Ausstellungen und Events … Eigentlich schade.
TaatüüüüTaaaataaaaa … ;-) Zu finden ist “Tune it! Safe!” in Halle 3, Stand B 27
von Thomas Gigold am 17.03.2009, 17:33 Uhr in 2009
Wer schön ist, bekommt eine Schärpe. So zumindest ist es bei all den Missen, Misters und Missetten (oder so ähnlich …). Wenn Gegenstände schön sind, bekommen sie einen Punkt.
Und zwar einen Roten.
Der ‘red dot design award’ ist für Designer von Industriegegenständen – das fängt beim Mixer an, geht über Staubsauger hin zu Autos und Zügen – die wohl begehrteste Auszeichnung. Wessen Produkt den roten Punkt bekommt darf sich als “Schönster im ganzen Land” bezeichnen – um beim wohlbekannten Märchen zu bleiben. Vergeben wird die Auszeichnung bereits seit 1955, und hat in den Jahren ihres Daseins nicht nur in Deutschland einen gewissen Stellenwert erreicht, sondern weltweit.
In diesem Jahr hat das Design-Zentrum Nordrhein-Westfalen, das den Preis traditionell verleiht, den begehrten “red dot award” auch wieder an einige Autobauer vergeben. Neben dem VW Passat CC, der als “best of best” ausgezeichnet wurde, haben ebenfalls der Seat Ibizia, der Honda Insight, der VW Golf, der neue Ford Fiesta sowie die BMW-Modelle 7er und Z4 den Award erhalten. Außerdem über eine Auszeichnung durfte sich das Design-Team freuen, das sich bei Opel um den neuen Insignia gekümmert hat.
Damit hat der neue Opel ein weiteren Preis eingeheimst und darf sich nun neben den Pokal für Europas “Auto des Jahres 2009″, den “Designbest”-Preis sowie den Titel “Executive Car of the Year” des britischen Top Gear Magazine auch noch einen kleinen roten Punkt ins Regal stellen.
Wir gratulieren allen Gewinnern, und stimmen der “red dot award”-Jury zu: Zur Liebe gehören manchmal eben doch nicht nur die inneren Werte …
Übrigens: Wessen Liebe zum Insignia jetzt erwacht, der kann sich hier mit Desktop-Bildern des Opel eindecken. Hier gibt es Bilder vom Fiesta, da vom Passat CC, dort … ach, einfach selbst mal schauen: NetCarShow bietet Bilder von allen aktuellen Modellen. Und wer es etwas individueller mag: Fotografieren ist auf der AMI *nicht* verboten ;)
Volkswagen zeigt auf der AMI – in gewohnter Fülle – sein aktuelles Portfolio. Als Deutschlandpremiere gibt es den neuen Polo in der fünftürigen Variante zu sehen. Optisch ist der Polo am neuen Golf orientiert. Ebenso sollen die verwendeten Materialien im Innenraum und die Qualität der Verarbeitung am großen Bruder angelehnt sein. Die Preise für den Polo beginnen bei rund 12.000 Euro.
Insgesamt ist der neue Polo ein wenig größer als die 2005er Version. Wer es wünscht und entsprechend in die Tasche greift, bekommt auch Extras wie Bi-Xenon-Scheinwerfer, Spurhalteassistent und anderes. Grün wird der Polo in der Version Bluemotion mit einem 1,2-Liter-Dreizylinder-Diesel. Der verbraucht laut VW deutlich weniger als vier Liter je 100 Kilometer.
von Daniel Große am 04.03.2008, 08:52 Uhr in 2008, Allgemein
Was sich bereits seit längerem ankündigt, wird nun kartellrechtlich auf den Weg gebracht: Die Porsche Automobil Holding SE* will die Mehrheit an der Volkswagen AG übernehmen. Der Aufsichtsrat gab nun grünes Licht dafür.
Entsprechend groß sind die Sorgen bei den Mitarbeitern der Volkswagen AG. Diese versucht Porsche heute mittels ganzseitiger Anzeigen in Tageszeitungen zu zerstreuen. Ein gutes Signal sei dies für den Standort Deutschland und seine Arbeitsplätze. Das Ziel sei es, eine der innovativsten und leistungsstärksten Automobil-Allianzen der Welt zu werden. Der Weg sei nun geebnet für ein neues Stück Automobilgeschichte.
Gleichzeitig bekräftigen Dr. Wendelin Wiedeking, Vorsitzender des Vorstandes der Porsche Automobil Holding SE und sein Stellvertreter Holger P. Härter, was einige Medien noch nicht verstanden haben: Eine Fusion beider Unternehmen wird es nicht geben. Sowohl VW als auch Porsche werden ihre Identität und ihren eigenständigen Charakter behalten. Darum werden beide Unternehmen auch beispielsweise weiterhin mit zwei verschiedenen Ständen auf der AMI vertreten sein.
Porsche und Volkswagen verbindet bereits seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft.
*) Die Abkürzung SE steht für Societas Europaea, der Rechtsform für Europäische Unternehmen. Porsche hatte diese am 14.11.2007 gegründet.
Dies ist das offizielle Weblog zur AMICOM, AMISTYLE und AMITEC 2011 in Leipzig. Wir berichten von den Vorbereitungen, erklären Hintergründe und bloggen während der Veranstaltung live aus den Messehallen. Mehr erfahren...