Sicherheitspreis Genius für Volvo City Safety System

von Daniel Große am 02.04.2009, 10:30 Uhr in 2009, Live, Preisverleihung, Presse

gutberlet-viehweg

Volvo verzichtet in diesem Jahr auf eine Präsentation auf der AMI. Dabei hätte der schwedische Hersteller durchaus allen Grund, sich vor den Tausenden Besuchern zu zeigen. Etwa wegen des Volvo City Safety Systems. Dieses gewann gestern Abend den Allianz Sicherheitspreis Genius.

preisverleihungEs sind, so sagte Moderator Wolfgang Rother vom DSF-Magazin “Motor”, die wohl peinlichsten Unfälle. Kurz nicht aufgepasst im Straßenverkehr – und schon ist man dem Vordermann aufs Heck gefahren. Und auch wenn seine Schilderung vom Autofahrer, der sabbernd einer kurz berockten Frau hinterherschaut, als Grund für so einen Unfall etwas eigentümlich war, so hat er schon recht: Als Auffahrender bist du immer der Depp.

thomas-viehwegGenau hier greift das Volvo City Safety System. Es scannt serienmässig im XC60 die Straße per Radar. Bei bis zu 30 km/h werden pro Sekunde 50 Impulse ausgesandt, die den Raum vor dem Auto scannen. Ist ein Hindernis erkennbar, senkt es die Geschwindigkeit des Fahrzeugs und verhindert so eine Kollission oder verringert zumindest die Aufprallgeschwindigkeit. Ein Umstand, der Fahrern des Volvo XC 60 bei der Volvo Autoversicherung bereits eine um zwei Stufen verbesserte Typklasse beschert. Auch Karl-Walter Gutberlet, Vorstand der Allianz Versicherungs-AG, kann sich vorstellen, dass der Einbau solcher Systeme zukünftig den Fahrern bei allen Versicherungen Vorteile bringen. Entgegen nahm den Preis Thomas Viehweg, Geschäftsführer von Volvo Cars in Deutschland.

Die geladenen Gäste im Rübesams Da Capo in Leipzig wurden dann noch live Zeuge, wie dieses System funktioniert. Im Außenbereich führte Wolfgang Rother vor, dass der XC 60 tatsächlich ohne Einwirkung des Fahrers vor einem Hindernis zum Stehen kommt. Bei über 30 km/h allerdings greift das City Safety nicht mehr – hier half nur ein Ausweichen vor den Baken. Auch das meisterte der Moderator mit Bravour.

Aktionstag Berufsausbildung

von Daniel Große am 09.04.2008, 22:28 Uhr in 2008, Live

AMI 2008Heute war auf der AMI der Aktionstag Berufsausbildung. An diversen Ständen, vor allem aber in der Glashalle auf der Sonderfläche AutoBerufe , gab es Informationen zum Berufseinstieg in die KFZ-Branche. Eine Branche, die nicht nur Mechatroniker ausbildet. Auch Spezialisten und Ingenieure, beispielsweise im Bereich der Sicherheitstechnik, werden immer gesucht.

Am Stand von Volvo – innerhalb der Sonderschau – interessierte sich Philipp Barthel aus Dresden unter anderem für die Spurhalteassistenten und das Kollissionswarnsystem. “Alles sehr interessant, ich denke schon, dass ein Beruf in der Autobranche was für mich wäre”, sagte der Neuntklässler, der sofort weiterzog, um weitere Infos einzuholen. Belohnt wurde seine Neugier mit Punkten, die auf eine Teilnahmekarte geklebt wurden. Wer alle Stationen auf dem großen, grünen Stand in der Mitte der Glashalle durch hat, hat stündlich die Chance auf einen iPod shuffle. Funktioniert übrigens noch bis Ende der Woche, nicht nur am heutigen Aktionstag.

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