von Daniel Große am 25.03.2009, 22:37 Uhr in 2009, Beschleunigung, Umwelt
In Sachen alternative Antriebe hat die AMI seit Jahren einiges zu bieten. Auch in diesem Jahr gibt es beispielsweise wieder den Gemeinschaftsstand Erdgas. Der zweiten Gas-Variante, dem Autogas, widmet sich das Autogasblog. In einem sehr interessanten Beitrag listet Herausgeber Ralf Ortmayr alle Angebote auf der AMI zum Thema Autogas. Verlinkt ist dort auch ein PDF mit allen Höhepunkten zum Ausdrucken und Mitnehmen. Lesebefehl! :-)
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von Daniel Große am 24.03.2009, 15:49 Uhr in 2009, Beschleunigung, Premiere, Umwelt
Nein, nein, das hier wird kein Verriss. Die launige Überschrift gibt vielmehr bereits zwei Eigenschaften des Z.E. Concepts von Renault wieder. Um dieses Auto hier geht’s:

Als deutsche Premiere bringt Renault das eigenwillige Fahrzeugkonzept mit. Der Z.E. Concept tritt an, ein Auto zu werden, das null Emissionen verursacht. Das seriennahe Elektroauto auf Basis des Renault Kangoo Be Bop wird von einem 95 PS-starken Motor angetrieben, der seinen Strom aus besonders effizienten Lithium-Ionen-Akkus bezieht. Darum kommt hinten auch nix raus – null Emissionen also, wenn man mal von den Emissionen absieht, die bei der Produktion des Stromes für die Akkus entstehen… Sind die Akkus mal leer, wird der Fahrer per Handy-Navigation zur nächsten Steckdose, pardon, Nachladestation in der Nähe gelotst.

Markant ist die Außenfarbe, die Hitze abweisend ist. Die gesamte Karosserie ist zudem – dem Prinzip einer Thermoskanne entsprechend – zweilagig. Die zwischen den beiden Schichten eingeschlossene Luft dient als perfektes Dämmmaterial. Der Wärmeaustausch zwischen Innenraum und Außenwelt wird somit minimiert, was seltenere Einsätze von Lüftung und Klimaanlage zur Folge hat, also Energie spart. Auch die grün-gelben Scheiben sind nicht nur ein optischer Gag, an den man sich als Fahrer sicher erstmal gewöhnen muss. Nein, die Scheibentönung dient ebenfalls der Wärme-Isolierung des Innenraums.

Neben weiteren technischen Raffinessen und energiesparenden Details gehört zur Ausstattung des Z.E. Concepts auch ein Elektro-Roller. Mit dem man dann wohl die Wege im Großstadtdschungel zurücklegen soll, die dem Auto verwehrt sind.
Mehr über den Null-Emissionen-Wagen auf der Website von Renault oder auf der AMI, Halle 1.
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von Thomas Gigold am 23.03.2009, 16:14 Uhr in 2009, Umwelt

ED steht bei der AMI nicht für ein sprechendes Pferd, sondern für die Zukunft – und die steht unter Strom.
“electric drive” nennt man bei smart das Antriebskonzept für einen fortwo mit Elektro-Antrieb. Der Elektrozwerg aus Stuttgart steht in seiner zweiten Generation auf der AMI, bevor er sich Ende des Jahres in einer kleinen Serie aufmachen wird, in diversen europäischen Städten erstmals in einer großangelegten Aktion die automobile Zukunft zu testen.
Der neue, emissionsfreie smart wird unter anderem in Berlin eingesetzt werden, um Praxierfahrungen zu sammeln. Dabei geht es vor allem um die Alltagstauglichkeit und die Frage, wie Elektroautos künftig in unseren Städten unterwegs sein können: Wie lange kann man in großen Städten wie Berlin unterwegs sein? Wie groß ist die Haltbarkeit der Akkus? Und wie gestaltet sich der Alltag, wenn das Auto jeden Abend zurück “an die Leine” – das Elektrokabel – muss?
Elektrische Antriebe bieten mittel- bis langfristig ein erhebliches Potential zur Verminderung der Abhängigkeit von Erdöl. Sie sind die Zukunft der urbanen Fortbewegung. Auch deshalb ist der Testlauf in den Großstädten heute enorm wichtig … Auf die Ergebnisse darf man gespannt sein.
Wer sich heute bereits über das Projekt erkundigen will, findet smart in Halle 4.
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von Thomas Gigold am 23.03.2009, 15:42 Uhr in 2009, Aktion, Umwelt
Leipzig macht sich für die Umwelt stark: Bereits seit 1997 bietet die Stadt Leipzig Bürgern an, sich direkt für das grüne Herz der Stadt zu engagieren. “Für eine baumstarke Stadt” heißt die Aktion, bei der Firmen und Menschen mit einer Spende dafür sorgen können, dass in Leipzig neue Bäume gepflanzt werden können.
Bis heute wurden weit über 250.000 Euro von den Leipzigern gespendet – und damit mehrere hundert neue Bäume im Stadtgebiet.
Nun können auch AMI-Besucher etwas für das grüne Herz der Stadt tun – im besten Fall ihrer Stadt. Denn am Gemeinschaftsstand Erdgasfahrzeuge in Halle 3 gibt es ein Gewinnspiel, bei dem jeder dritte Teilnehmer einen kleinen Baumsetzling gewinnen kann.
So erledigt man gleich zwei Dinge: Man gibt Mutter Natur etwas zurück und kann einen Haken hinter einen Punkt dieser “Dinge die man im Leben erledigt haben muss”-Liste setzen. Baum gepflanzt? Check!
Als Hauptpreis des Gewinnspiels winkt kein Baum für den eigenen Garten, sondern ein Geschenk für die AMI-Stadt Leipzig: Sie können einen außergewöhnlichen Tag in Leipzig gewinne, und bei der Pflanzaktion für ihren eigenen Baum im Herzen Leipzigs dabei sein. Der wird inklusive eines persönlichen Namensschildes aufgestellt und setzt Ihnen damit in gewisser Weise ein kleines Denkmal.
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von Thomas Gigold am 20.03.2009, 16:03 Uhr in 2009, Beschleunigung, Studie, Umwelt
iChange. Wer jetzt an ein neues Produkt des Computer-Herstellers Apple denkt, ist falsch. Wenn auch nicht grundlegend.
“iChange” ist der Name einer Designstudie Frank Rinderknechts, der mit seiner Firma Rinspeed nicht nur Autos veredelt, sondern mit Concept Cars immer wieder auch für großes Aufsehen sorgt.

Dabei ist der Name des Autos diesmal Programm. Der iChange soll nämlich wirklich etwas verändern – die Welt! “Der ‘iChange’ will Zeichen dafür sein, dass wir weltweit vor großen Veränderungen in Sachen Mobilität stehen, denen wir mit neuen Ideen Rechnung tragen müssen”, sagt Frank Rinderknecht. Und das sagt er aus Überzeugung, denn Rinderknecht versucht seine Liebe zum Automobil mit seiner grünen Seele zu vereinen. Der “iChange” ist eine Symbiose dieser beiden Herzen Rinderknechts: Ein windschlüpfriger Sportwagen, emissionsfrei, umweltfreundlich und leichtgewichtig (1050 Kilogramm).
Der iChange ist ein Elektrosportler mit einem 150kW-starken Siemens-Motor, der den Wagen auf bis zu 220 Stundenkilometer beschleunigt und von 0 auf 100 km/h nur ein wenig mehr als vier Sekunden benötigt. Im Innenraum wurde natürliche Wolle im Hightech-Verfahren verbaut, der Routenplaner berechnet die energiefreundlichste Strecke, …
Clou des Autos: Zum einen das Dach, das sich anheben kann, sollen neben dem Fahrer auch noch zusätzliche Passagiere mit an Bord. Und die Steuerung der Autoelektronik – hier schwingen wir den Bogen zurück zu Apple -, die ein iPhone übernimmt. Das zukunftsweisende Telefon wird einfach per Dock an den “iChange” geklemmt und übernimmt die Aufgaben, die sonst Schalter übernehmen – Licht an, Tür (in diesem Fall: Dach) auf und Motor an.
Weniger fahrend, dafür aber auf auf seinen P Zero Reifen in den Dimensionen 215/40-17 und 245/40-18 stehend, kann man den “iChange” während der AMI am Stand von Pirelli sehen – Halle 4, Stand B31.
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von Thomas Gigold am 03.03.2009, 18:22 Uhr in 2009, Beschleunigung, Frühling, Umwelt
Die AMI ist traditionell eine Publikumsmesse, auf der sich Autobegeisterte über aktuelle Modelle und Aktionen der Autobauer informieren können. Und dank "Abwrackprämie" dürfte die Leipziger Automesse für Jeden das wohl wichtigste Ausflugsziel sein, der über den Neukauf eines Autos nachdenkt.

Bereits über 100.000 Anträge zur Umweltprämie sind gestellt worden – bleiben noch rund 500.000 Anträge im Wert von 2.500 Euro übrig. Die hohe Zahl an durch die Prämienzahlung motivierten Autokäufen schlägt sich auch in den Neuzulassungen in diesem Jahr nieder: Mit insgesamt 277.700 Neuzulassungen im Februar liegt der Markt 21 Prozent über dem Vorjahresmonat.
Für Jeden, der sich bisher noch nicht entscheiden konnte bietet die AMI Ende März nun die beste Möglichkeit sich einen Überblick zu schaffen. Über 40 Automarken werden sich auf der AMI präsentieren. Das Standpersonal ist bestens darauf vorbeireitet jede Frage zur staatlichen Umweltprämie und aktuellen Sonderangeboten der Automobilhersteller zu beantworten. Dazu können Sie auch einmal Platz nehmen und die Modelle vergleichen. Wichtig auch: In Leipzig haben Sie die Möglichkeit nicht nur "normal motorisierte" Autos zu fahren. Sie können auch Erdgas-Modelle testen – eine Möglichkeit die sie bei vielen Autohändlern nicht haben, obwohl zunehmend mehr Autobauer Gas-Fahrzeuge direkt ab Werk bieten.
Leipzig im Frühling präsentiert sich in diesem Jahr nicht nur von Seiten der Natur her grün. Auch auf der AMI nimmt das Thema "Umwelt" einen großen Stellenwert ein – dank alternativer Antriebe, umweltfreundlicher Neuwagen und alter Rußschleudern, die dank AMI-Besuch vielleicht bald auch bei Ihnen ihren letzten Frieden mit Mutter Natur schließen ;)
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von Thomas Gigold am 12.02.2009, 11:50 Uhr in 2009, Umwelt

Der Trend zum grünen Auto ist da. Und damit meinen wir einmal nicht Autofarben, sondern Umweltverträglichkeit.
Einer aktuellen Umfrage der Dekra zufolge, erklärten sich 92,4 Prozent der Befragten zu einem Umstieg auf ein Auto mit alternativer Antriebstechnik bereit. Dabei präferierten 43 Prozent einen Gasantrieb und 37 Prozent einen Hybrid-Antrieb.Rein elektrisch würden immerhin 22 Prozent der Umfrageteilnehmer fahren wollen, mit Biodiesel und Ethanol allerdings nur jeweils 12 Prozent.
Für die Umweltfreundlichkeit würden die meisten Autofahrer gar Nachteile wie eine geringere Fahrleistung (immerhin fast 2/3 der Befragten) in Kauf nehmen. Auf eine geringe Reichweite allerdings könnten nur 40 Prozent nicht achten. Darin begründet dürfte derzeit auch noch der Vorbehalt gegen Elektro-Autos liegen. Denn obwohl wir uns im Alltag nur wenige Kilometer am Tag mit dem Auto bewegen, denken viele ein Elektroauto mit seiner dann doch begrenzten Reichweite bis zur nächsten Aufladung hätte Nachteile.
Auch sonst macht die Umfrage noch immer große Wissenslücken bei den Befragten ausfindig. So fühlen sich beispielsweise nur 19 Prozent der befragten Frauen ausreichend über alternative Antriebssysteme aufgeklärt.
Da können wir helfen:
Auf der AMI können Sie sich ausgiebig zu den Themen alternative Antriebe informieren. Jeder Automobil-Aussteller hat entsprechende Informationen, daneben gibt es eigene Stände zu den Themen Erd- und Autogas. Und hier im AMI-Blog werden wir unsere “grüne Motoren”-Serie der letzten beiden Jahre natürlich auch in diesem Jahr fortsetzen. In den kommenden Tagen werden wir Sie ausführlich über die Themen Elektroantrieb, Hybrid, Erdgas und Co. aufklären. Wenn Sie Fragen haben, stehen wir gern zur Verfügung.
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von Thomas Gigold am 25.03.2008, 16:52 Uhr in 2008, Beschleunigung, Podcast
Seit einigen Wochen, da geht ein kleines Gespenst unter Autofahrern um. Eines mit dem Namen “E10″. Dahinter verbirgt sich die 10-prozentige Beimischung von Bioethanol zu Ottokraftstoff. Das dient der Umwelt, verunsichert allerdings viele Autobesitzer. Sie fragen sich, ob die Motoren ihrer Autos die Beimischung verkraften.
Die Antwort ist nicht ganz so einfach, und deswegen haben wir Dr. Wolfgang Schneider um Rat gefragt. Der Vize-Präsident von Ford Europa beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema E10 in unserem Podcast.
Wer übrigens noch immer Bedenken wegen des Themas E10 hat: Ende März sollen von den Herstellern verbindliche Angaben vorliegen, welche Modelle die Biosprit-Beimischung vertragen. Spätestens dann also wird man wissen, ob man das eigene Auto ab 2009 weiter mit Super füttern kann, oder auf Super Plus umsteigen muss.

Interview zu E10 [4:01m]:
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von Daniel Große am 25.03.2008, 16:45 Uhr in 2008, Aktion, Beschleunigung, Umwelt
Drei Toyota Prius fahren am 27.März nach Leipzig. Soweit nichts ungewöhnliches. Doch die Fahrt dieser drei Autos ist alles andere als alltäglich. Es handelt sich um eine Sternfahrt zur AMI. Von den äußersten Punkten des europäischen Festlandes durchqueren die drei Prius 17 Länder, um schließlich zum Pressetag am 4. April wohlbehalten anzukommen. Rund 10.000 Kilometer legen die Teams vom norwegischen Kirkenes, dem portugiesischen Lissabon und dem griechischen Athen zurück. Die drei Hybrid-Fahrzeuge werden von unabhängigen Journalisten gefahren, die den Kraftstoffverbrauch auf der Tour exakt dokumentieren.
Mehr zur Sternfahrt gibt es hier. Und im Tourtagebuch könnt ihr ab 27. März täglich lesen, welche Abenteuer die Fahrer erlebten.
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