Audi mag es dezent.
von Thomas Gigold am 09.04.2010, 01:23 Uhr in 2010

Zur AMI überrascht Audi nicht nur mit einem überarbeiteten Audi TT, sondern auch mit einer kleinen Frischzellenkur beim Audi A3 und neuen Motoren für den Audi Q7.
Erst einen Tag vor der AMI lüftet Audi das Geheimnis um das neue TT Coupé. Und das Facelift fällt – TT-Fans wird es freuen – recht sanft aus. So bekommt der TT den familiären Audi Singeframe-Grill mit einem stärker betonten Gitter (beim TTS mit zusätzlichen Chromstäben), größere Luftschächte am Stoßfänger sowie mit Chrom eingefasste Nebelscheinwerfer. Außerdem bekommen die Augen des TT nun auch die LED-Tagfahrlichtbänder, welche man bereits aus den anderen Audi-Modellen im Rückspiegel kennt. Die ordnen sich am unteren Scheinwerferrand horizontal an. Die Rückleuchten wurden ebenfalls neu gestaltet und der Heck-Diffusor ist beim 2010er TT etwas verbreitert. Damit wächst der TT ein wenig – insgesamt um zwei Zentimeter auf die Länge von 4,19 Metern.
Sportliche TT-Fahrer wird künftig höchstens enttäuschen, dass man von nun an auf das 3.2-Liter-Sechzylinder-Aggregat verzichten muss. Dieses streicht Audi ersatzlos aus dem TT-Programm. Dafür bekommen die anderen Motorvarianten eine kleine Auffrischung. So will der neue 2.0 Liter TFSI statt 7,7 nun nur noch 6,6 Liter pro 100 Kilometer.
Muss man beim neuen TT schon genau hin schauen, so fallen die Änderungen am A3 noch dezenter aus. Der A3 2010 kommt mit einem neuen hochglänzend schwarz lackierten Singleframe-Grill sowie entsprechend farblichen Blenden der B-Säule auf die Straßen. Außerdem sind die Stege der unteren Lufteinlässe nun verchromt und die Außenspiegel sind neu geformt. Alle A3 Modelle bekommen darüber hinaus einen neuen Diffusoreinsatz und der Dreitürer zusätzlich abgedunkelte Rückleuchten.
Der Q7 kommt ohne sichtbare Neuerungen aus, für ihn gibt es neue Motoren – drei der fünf Q7-Motorisierungen wurden vollständig überarbeitet und kommen im Grunde nun mit weniger Hubraum und Kraftstoff aus, ohne dabei an Leistung zu verlieren. Ein positiver Trend sicherlich, auch wenn er beim Edel-SUV kaum ins Gewicht fallen dürfte.


