“Furschboar, diese Dämmse!”

von Daniel Große am 18.04.2010, 12:34 Uhr in 2010, Live

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Uwe Steimle redet, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Kein Wunder, der Mann ist Sachse und steht dazu. “Furschboar” war sein meist gebrauchtes Wort, als er heute auf dem Promisofa neben Moderator Roman Knoblauch Plaz nahm. Für die Leser, die des Sächsischen nicht mächtig sind: “furschboar” bedeutet “furchtbar” – und ist so ziemlich auf alles anzuwenden. Etwa auf die Tatsache, dass man sich heute dafür entschuldigen müsse, Ostdeutscher zu sein. Oder dass Medien ein Minus und das Wort “Ossi” an einer abgelehnten Bewerbung so sehr hochbauschen, dass eine neue Ost-West-Diskussion entstünde. Ebenso “furschboar” sei die Dämmse, gesamtdeutsch “Hitze” genannt, in der Glashalle.

Aber so ist er eben, der ehemalige “Polizeiruf”-Kommissar. Zum Fernsehen hat Uwe Steimle eine besondere Beziehung. “Ich sehe nur die öffentlich-rechtlichen Sender”, sagte er. Und im Bezug auf das gestrige Finale von “Deutschland sucht den Superstar” meinte er: “Privatfernsehen ist Massenverdummung und Ablenkung vom Klassenkampf.”

In Sachen Auto setzt er auf Skoda. “Der Superb hat mich schon überall hingebracht – ein tolles Auto.” Aber auch im Zug zu reisen empfindet er als angenehm. “Ich würde Inlandsflüge komplett verbietet lassen, das ist völiger Unfug. Insofern kann man dem Vulkan in Island nur dankbar sein.” Morgen will er mit dem Zug nach Hamburg fahren. Angst vor Überfüllung hat er nicht: “Ich habe Platzkarte.”

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“Jeden Tag Hochzeitsnacht”

von Daniel Große am 17.04.2010, 11:06 Uhr in 2010, Live

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Zwei ganz liebe, authentische Gäste hatte heute Roman Knoblauch auf dem Promi-Sofa in der Glashalle sitzen: Rosi Mittermaier und Christian Neureuther. Die beiden ehemaligen Skirennläufer bringen jedes Mal lustige Geschichten mit. Etwa die, dass in diesem Jahr der 30. Hochzeitstag gefeiert wird. “Ich habe weiße Lipizanerpferde organisiert, alles wird ganz prunkvoll, die ganze Familie kommt”, lachte Christian Neureuther. Okay, das war ein wenig übertrieben von ihm. Denn eigentlich sei er jeden Tag ein guter Ehemann, der kaum den Hochzeitstag vergesse. Und – man höre und staune: “Bei uns ist jeden Tag Hochzeitsnacht”, schmunzelte er.

Thematisch drehte es sich aber nicht nur um die Liebe, sondern vor allem ums Skifahren und die Skiregion Garmisch-Patenkirchen. “Wir haben in den letzten Jahren unglaublich viel Geld in das Skigebiet gesteckt, da sind wir unheimlich stolz drauf. Und 2011 findet bei uns die Skiweltmeisterschaft statt. Außerdem wollen wir die Winterspiele nach München holen, mit dem Austragungsort Garmisch – das wäre großartig”, schwärmte Christian.

Aber es ging natürlich auch um Autos. Die beiden sind Markenbotschafter für Subaru. “Da oben auf der Alm bei uns brauchste Allrad”, meinte Rosi. Die Marke ist seit 30 Jahren in Deutschland – 30 Jahre sind die beiden verheiratet, das passt also. Und ebenso treu wie sich das Paar ist, sind die Subaru treu geblieben. “Bei uns fährt eigentlich jeder einen”, so Christian.

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Von Köln nach Mallorca – zwei Autohändler auf Tour

von Thomas Gigold am 11.04.2010, 17:23 Uhr in 2010, AMICOM

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Sie sind ein kleines Phänomen der deutschen Fernsehlandschaft: Jörg und Dragan.
Als nicht um blöde bis prollige Sprüche verlegene Autoverkäufer in der gescripteten RTL-”Doku” Die Autohändler prominent geworden, touren die beiden seit einigen Jahren von Auto-Messe zu Disco-Auftritt und Ballermann-Sause. Mit drei – bald vier – erfolgreichen Mallorca-Hits sind sie für die Vergnügungssüchtigen aus dem Spaß-Sektor kaum mehr wegzudenken, während sie unter normalen Autofahrern nahezu unbekannt sein dürften.

Mit ihrem Interview auf dem Promi-Sofa und dem anschließenden Auftritt auf der Showbühne der AMICOM sorgten Jörg und Dragan heute jedenfalls für ordentlich Andrang um die beiden Bühnen.

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Übrigens: Seit den 90er Jahren waren Jörg und Dragan vor allem hinter der Kamera für RTL tätig und besorgten die Autos für RTL-Produktionen. Neben ihren Auftritten sorgen sie sich um karitative Aktionen, fliegen bspw. nach Afghanistan oder unterstützen Heim-Kinder. Party und guter Wille passen also trotz der eher prolligen Auftritte der “Autohändler” also doch zusammen ;)

Name: Timo Scheider, Job: Mercedes-Jäger

von Thomas Gigold am 10.04.2010, 17:14 Uhr in 2010, Live

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Mit dem bevorstehenden Start der DTM und der neusten Auflage seines “Race 4 Kids“-Projekts hatte Timo Scheider viel zu berichten, als er heute Mittag Platz auf dem Promi-Sofa der AMI nahm. Dem amtierenden DTM-Champion steht eine spannende Saison bevor, denn das Ziel kann nur Titelverteidigung heißen: “Wir haben jetzt drei Titel, ein vierter wäre prima – vier Ringe, vier Titel. Das passt für Audi!” Am Wochenden des 24./25.April geht es los, und trotz des prominenten Zugangs David Coulthard – der Ex-Formel 1-Fahrer fährt seine erste DTM-Saison im Mercedes – wird Timo nicht zurückhaltend starten: “Ich und David haben noch eine Rechnung offen”, erzählt der Wahl-Österreicher verschmitzt. Und mit einem Lachen fügt er hinzu: “Und wenn ich die Chance habe, einen Mercedes-Stern da vorn abzufahren, dann nutze ich die!”

Angesprochen auf die Entwicklungen im automobilen Bereich hin zu Hybrid- und Elektromobilen äußert Scheider nur eine Bitte: “Ob wir mit Elektromotoren Rennen fahren wird sich zeigen. Ich würde mir zumindest Wünschen, dass der Sound bleibt – das ist, wovon wir Fahrer und Fans leben.”

Die zwei schönsten Argumente ..

von Thomas Gigold am 10.04.2010, 13:31 Uhr in 2010, Live

.. um jede Episode von AMI.tv zu schauen? Sind nicht wir .. sondern Claudia Bechstein und Christina Surer. Die Rennfahrerin (Surer natürlich) saß heute auf dem Promi-Sofa der AMI und stand Moderator René Kindermann Rede und Antwort – anschließend gab Surer vor der Kamera von AMI.tv einige Spritspartipps (die gibt es heute Abend bei AMI.tv).

Durch ihren Ex-Mann Marc kam die sympathische Schweizerin Surer zum Motorsport. Aus Langweile saß sie irgendwann am Rande einer Motorsport-Veranstaltung in einem Kart. Seit dem rast sie über die Strecken der Welt und berichtet u.a. für VOX und das schweizer Fernsehen von diversen Rennen.
“Am Anfang war es schon komisch, aber mittlerweile ist es normal”, berichtet Surer von ihren Gefühlen die einzige Frau im Starterfeld des Seat Leon Cups zu sein. Bei dem tritt sie im Rahmen der DTM-Rennen regelmäßig an.

Das schnelle Fahren ist allerdings nicht das einziges Metier Surers. Als Markenbotschafterin für Shell vermittelt sie auch das Thema Spritsparen: “Ich habe mittlerweile ja ein neues Hobby: Zu sehen, wie weit ich mit einer Tankfüllung komme”, erzählt sie, und gibt zu, dass auf schweizer Autobahnen (auf denen durchgängig max. 120 km/h gefahren werden darf) das neue Hobby die einzige Spannung bereit hält.

Christina Surer ist noch bis einschließlich diesen Sonntag am Shell-Stand anzutreffen. Danach jagdt sie am kommenden Wochenende zur DTM Präsentation Timo Scheider im Seat Leon durch die Straßen von Wiesbaden, bevor es am 24./25.April dann im Seat Leon Cup in den motorsportlichen Kampf mit der Männerwelt geht.

Auf dem Promisofa: Jennifer Hof

von Daniel Große am 04.04.2009, 16:58 Uhr in 2009, Live

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Es ging Schlag auf Schlag heute auf der AMI. Erst die vielen Oldtimer vor der Glashalle, dann das Finale im Radio PSR-Auto-Küssen, dann Aljona Savchenko und Robin Szolkowy und kurz danach kam Jennifer Hof. Die 17-jährige ist Germanys Next Topmodel 2008 und zog heute jede Menge Gaffer Schaulustige an. Mit Roman Knoblauch sprach sie über Schönheit, Erfolg und Autos.

jennifer_1.jpgJennifer hat, das sieht man, wenn man ihr gegenüber steht, unendlich lange Beine. Mit 1,15 Meter sind sie einen Zentimeter länger als die Beine von Nadja Auermann. Trotzdem sei sie die Kleinste der Familie. “Mein Papa ist beispielsweise 1,96 Meter groß und meine Brüder überragen mich auch”, sagte sie. Das Schönste an ihrem Job sei das viele Reisen und dass man erkannt wird. “Es freut mich wirklich immer, wenn ich auf der Straße angesprochen werde, weil mich die Leute kennen. Oder wenn ich mich auf dem Cover einer Zeitschrift sehe. Das macht schon stolz”, so Jennifer. Zu Heidi Klum, die ihre Modelkarriere auch nach einer TV-Show begann, hat sie ein gutes Verhältnis. “Sie ist sehr sympathisch, weiss, was sie will und wie das Business funktioniert.

jennifer_3.jpgAm 15. Mai wird Jennifer 18 Jahre alt. Dann darf sie auch ihren weißen VW Scirocco aus der Garage holen und fahren. “Vor der Show habe ich mich gar nicht für Autos interessiert, eher für Pferde. Ich habe ja ein eigenes und reite sehr gern”, sagte sie. Darum treffe man sie, wenn sie zu Hause ist, meist auch auf dem Reitplatz an – in entsprechender Reiterkleidung. “Das ist meine Art der Entspannung.”

Entspannt und sehr nett war sie auch nach dem Talk. Bereitwillig gab sie Autogramme auf VW-Kalender und Mitbringsel der Fans.

Eiskunstlauf-Weltmeister auf der AMI

von Daniel Große am 04.04.2009, 16:27 Uhr in 2009, Live

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Vor kurzem holten sie den Weltmeistertitel im Paarlaufen, der ganze Osten der Republik spricht über sie und sogar die Chemnitzer Bürgermeisterin outete sich in diversen Radiointerviews, während der Kür die Luft angehalten zu haben. Heute waren Aljona Savchenko & Robin Szolkowy zusammen mit Trainer Ingo Steuer auf der AMI und plauderten mit Moderator Roman Knoblauch über die WM. Präsentator war der Sponsor Hyundai.

So richtig verdaut hätten sie es noch nicht, aber so langsam gewöhnen sie sich dran. “Natürlich trainieren wir jetzt weiter. Wenn man so weit kommt, will man auch immer mehr. Zurücklehnen, nur weil wir jetzt zweifache Weltmeister sind, gibt es für uns nicht”, sagte Robin Szolkowy.

Zum Thema Autofahren hatten die beiden Eiskunstläufer nicht viel zu sagen. Dafür ihr Trainer Ingo Steuer: “Da ich die beiden meistens fahre, sammle ich auch die Punkte.” Kürzlich gab’s wohl drei für zu schnelles Fahren. “Aber dafür waren wir auch fünf Minuten eher zu Hause”, schmunzelte er.

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Auf dem Promisofa: Rosi Mittermaier und Christian Neureuther

von Daniel Große am 03.04.2009, 17:48 Uhr in 2009, Live

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Solche Stars sind Roman Knoblauch am Liebsten: Stars, die offen sind und nicht die üblichen weichgespülten Antworten geben. So wie Rosi Mittermaier und Christian Neureuther. Die beiden Ex-Skirennläufer saßen gestern auf den Promi-Sesseln der Automesse AMI und gaben bereitwillig Auskunft zu ihrem mittermaier-neureuther.jpgFahrverhalten. „Also Du kannst ruhig zugeben, dass Du auch schonmal laufen musstest“, meinte Neureuther zu seiner Rosi. „Ja, vier Wochen, ich war halt zu schnell“, versuchte die sich zu entschuldigen und plädierte offen dafür, das Warnen vor Blitzern zu erlauben. „Ich mache das immer. Wenn ich einen sehe, warne ich den entgegen kommenden Verkehr mit Lichthupe“, so die Trägerin des Bayerischen Verdienstordens.

Auf den Hinweis von Moderator Roman Knoblauch, dass dies aber verboten sei, riet Christian Neureuther zu Handzeichen aus dem offenen Fenster. Aber „prinzipiell sind wir gute Fahrer“, sagten beide übereinstimmend. Und Neureuther kratzte sich wohl bei allen Frauen mit dem Spruch ein: „Männer fahren nicht besser, nur anders.“

Tiefensee: “Fossile Brennstoffe auch noch 2060″

von Daniel Große am 31.03.2009, 16:47 Uhr in 2009, Live

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Auf dem Promisessel in der Glashalle nahm heute Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee Platz. Dem ehemaligen Leipziger Oberbürgermeister gehen dieser Tage sicher diverse Dinge durch den Kopf, privat wie auch beruflich. Trotzdem fand er Zeit, mit Tim Deisinger von mdr info über das Autofahren an sich und die automobile Zukunft zu sprechen.

“Wichtig ist, dass Autofahren bezahlbar bleibt”, so Tiefensee. “Was nützt es, wenn ich neueste Technik im Fahrzeug habe, dieses aber nicht mehr bezahlen kann?”, sagte er.
Auf die Frage, was er denn für ein Autotyp sei, also eher ein konservativer, der seinen Wagen Sonntags wäscht und bei Regen in die Garage fährt oder einer, der es nur als Gebrauchsgegenstand sieht, antwortete der Minister: “Bei mir ist das ja ganz speziell, ich fahre fast ausschließlich dienstlich, ich selbst habe gar keinen Privatwagen. Meine Lebensgefährtin hat einen, es ist ein kleines Stadtauto.”

In Sachen neuer Technologien glaubt Tiefensee auf der Messe die Tendenz zu Baukastensystemen erkannt zu haben. “Es gibt immer mehr standardisierte Formen, auf die andere aufsetzen. Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Autos der Zukunft wird die Recyclingfähigkeit sein. Wir können es uns nicht mehr leisten, alles wegzuwerfen.”

Im Mix aus Individualverkehr und öffentlichem Nahverkehr werde Auto, so prognostizierte Tiefensee, auch in vielen Jahren noch einen Stellenwert besitzen. “Der öffentliche Nahverkehr transportiert in Deutschland heute täglich 28 Millionen Menschen und verhindert so 18 Millionen PKW und deren Abgase. Hier ist noch einiges drin, dafür braucht es kluge Konzepte der Städte und attraktive Preise.

tiefensee_2.jpgGroßen Wert legt Tiefensee auf die Vorantreibung alternativer Antriebe, also etwa Elektroautos. “Hier wurden große Fortschritte gemacht, gerade was Akkulaufzeiten angeht. Fossile Brennstoffe, also Benzin und Diesel, werden aber auch 2060 noch eine Rolle beim Autofahren spielen, allerdings eine kleinere. Wir gehen davon aus, dass bereits 2030 der Anteil konservativ angetriebener Fahrzeuge auf 50 Prozent sinkt.”

Zu Opel und einer eventuellen Staatsbeteiligung verteidigte Tiefensee seinen Standpunkt: “Opel ist in Deutschland ein kerngesundes Unternehmen, das unter seiner kränkelnden Mutter in Übersee leidet. Wir dürfen kein Instrument ausschließen, das hilft, Arbeitsplätze und Technologien zu sichern. Dazu gehört es, Investoren zu suchen, aber auch eventuell die Mitarbeiter zu beteiligen und natürlich auch, in gewissem Maße staatliche Bürgschaften zu geben.

Und natürlich ließ sich die Frage nach dem Nachfolger des gestrauchelten Bahnchefs Hartmut Mehdorn nicht verhindern. Konkret wurde Tiefensee aber – politikertypisch – nicht. “Wir haben heute Abend ein Treffen im Kanzleramt und werden Gespräche führen. Es gilt jetzt, einen Mann oder eine Frau zu finden, die den Konzern weiterführen kann. Ich bin mir sicher, dass wir jemanden im Einvernehmen finden werden.”, floskelte er sich um den heißen Brei herum. Mittlerweile, so sagte er, sei die Teilprivatisierung der Deutschen Bahn vom Tisch.

Auf dem Promi-Sofa: Wolfgang Stumph

von Thomas Gigold am 28.03.2009, 16:53 Uhr in 2009

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Nach jeder Menge Sportlern nahm heute nachmittag Schauspieler, Kabarettist und Trabi-Fahrer Wolfgang Stumph auf dem Promi-”Sofa” Platz. Stumph kam direkt von den Dreharbeiten zur neuen Komödie “Romeo und Jutta” auf die AMI. Trotz allem Stress war Stumph gut gelaunt und plauderte über das Filmemachen, Autos und den Trabant.

stumph-2.jpgMit dem dem Film “Go Trabi Go” schuf Wolfgang Stumph den ersten “Vereinigungsfilm” in Deutschland, einen Kult und eine Verbindung, die er als Schauspieler bis heute nicht mehr so recht los wird. Stumph und Trabant, das gehört zusammen wie Pittiplatsch und Schnatterinchen, wie Rotkohl und Klöße, wie Leipzig und die AMI ;-)
Und so fährt der überzeugte Sachse (“Sächsisch ist keine Sprache, Sächsisch ist eine Weltanschauung!”) auch im neuen Film wieder einen Trabant. Und überhaupt, habe er immer einen “Volkswagen” gefahren. Einzig 1989 habe er sich ein wenig über seinen Trabant geärgert – den nämlich hatte er ein halbes Jahr vor den Ereignissen im November noch für 14.000 Mark gekauft.
Vom Geld, das er für “Go Trabi Go” erhielt, habe er sich einen gebrauchten Passat gekauft. Danach einen Passat geleast, dann einen A6. “Doch als ich nach vier Jahren gerade einmal 21.000 Kilometer damit gefahren bin, fahre ich heute Polo”, resümiert der Schauspieler.

Auch wenn er nicht viel fahre, so Stumph, fahre er gern. Insbesondere die Dinge, die ein normaler Autofahrer sicherlich niemals fahren wird: Stunts. “Es macht unheimlich Spaß, weshalb ich die meisten Auto-Stunts gern mache. So eine Drehung mit Handbremse ist prima!”, begeistert sich Stumph. Auf der normalen Straße könne er aber auch ordentlich fahren … auch mit anderen Autos, außer der DDR-Ikone Trabant.