R wie Renner, S wie Schön und 5 wie in A5

von Thomas Gigold am 10.04.2010, 13:51 Uhr in 2010, Live

Besitzer zweier scharfer Augen ist es bereits gestern aufgefallen: Bei der Premiere des neuen Audi RS5 haben wir euch Bilder des neuen roten Top-Modells vorenthalten. War natürlich böse Absicht, denn Diven in roten Kleidern verdienen ganz besonders viel Aufmerksamkeit ;)


Klick auf die Bilder für eine große Ansicht – 5 Bilder insgesamt

“Läuft der Motor schon?”

von Daniel Große am 02.04.2009, 17:33 Uhr in 2009, Live, Probefahrt, Umwelt

insight

Was echte Laufruhe bedeutet, erfuhren wir heute im wahrsten Sinne des Wortes. Im Honda Insight. Der Hybrid aus Benzin- und Elektroantrieb hinterließ bei uns einen bleibenden Eindruck. Und das Wissen, dass es echt Spaß macht, einen Hybriden zu fahren.

insight_batterieBeginnen wir am Anfang: Der freundliche Begleiter während unserer Probefahrt zeigte uns zu Beginn den Elektromotor. Der ist nicht wie beim Hybrid-Civic hinter der Rückbank montiert – was zur Folge hatte, dass diese nicht mehr umklappbar ist – sondern unter einer Abeckung im Kofferraum versteckt. Hier stört er nicht und kann in Ruhe seine Arbeit tun.

Ruhe – da ist es wieder, dieses Wort, das den Insight wohl am Besten beschreibt. Nach Umdrehen des Zündschlüssels waren wir uns nicht sicher. “Läuft der Motor schon?”, fragten wir uns. Ja, er tat es. Leise. Sehr leise. Das Fahrverhalten war erste Klasse. Sehr “sahnig”, sanft und ruhig glitten wir dahin. Und waren trotzdem schnell. Bei 120, 130 km/h hört man den Benzinmotor schon, klar. Die Geschwindigkeit spürt man im Insight trotzdem nicht. So etwas haben wir während unserer Probefahrten hier noch nicht erlebt.

insight_detailDer Hybridantrieb funktionierte reibungslos. Bei Geschwindigkeiten von etwa 25 bis 50 km/h arbeitet nur der Elektromotor. Drüber oder drunter kommt der Benzinmotor zu Hilfe. Im niedrigen Drehzahlbereich oder im Rollen wird die Energie zurückgeführt und lädt den Elektromotor auf. Außerdem hat der Insight eine Auto-Stopp-Funktion, die bei unter 10 km/h oder im Leerlauf bei Betätigung der Bremse den Motor abstellt. Lässt man die Bremse wieder los, springt der Motor sofort wieder an – fast unbemerkt und dezent im Hintergrund.

Insgesamt die bislang ruhigste Probefahrt hier auf der AMI. Demnächst soll das Prinzip, so sagte uns der Honda-Mitarbeiter, auch im Jazz verbaut werden. Und hoffentlich bald in noch mehr Fahrzeugen, auch anderer Hersteller. Denn mit einem Verbrauch von 4,6 Litern auf 100 km liegt die voll ausgestattete Limousine im absoluten Spitzenfeld.

Der Honda Insight steht ab 18. April beim Händler.

Honda finden Sie in Halle 5.

Skoda stellt SUV vor

von Thomas Gigold am 24.03.2009, 15:50 Uhr in 2009

skoda-jedi.jpg
Der Skoda Jedi ist ein tapferer Ritter. Einer, der die Familie sicher dort hin bringt, wo die Straßen vielleicht schon lange am Ende sind. Ein 4,20 Meter langer Freund mit sparsame Benzinmotoren (1.2 TSI und 1.8 TSI) und verbrauchs- sowie emissionsoptimierten 2.0 TDI-Motoren in unterschiedlichen Leistungsstufen.
Einer, der …
Wie?
Nicht? Was sagen Sie? Es gibt keinen Jedi-Skoda?
Recht haben Sie.
Aber einen Skoda Yeti.
Und genau der vereint schickes Design, obig genannte guten Qualitäten und einen günstigen Preis. Wer sich selbst überzeugen will, der stattet dem Skoda-Stand auf der AMI einen Besuch ab, wo die VW-Tochter ihren Bergkletterer als Deutschlandpremiere zeigt. Und die überzeugt auch ohne Lichtschwert … ;-)

skoda-yeti.jpg

Neben dem neuen Yeti stellt Skoda auch den Fabia Combi Scout erstmals der deutschen Öffentlichkeit vor. Nach Octavia und Roomster ist der Fabia der dritte Vertreter dieser attraktiven Variante in der Skoda Modell-Palette.
Skoda finden Sie in Halle 1, Stand B31

Irgendwie smart, der iQ

von Daniel Große am 17.03.2008, 17:02 Uhr in 2008, Beschleunigung, Premiere

Anfang 2009 rollt er auf deutschen Straßen, der iQ von Toyota. Der Kleinstwagen ist gerade mal knapp drei Meter lang, soll aber – im Gegensatz zum smart – drei Erwachsenen und einem Kind Platz bieten. Auf der IAA 2007 zeigte der japanische Autobauer den iQ noch als Studie, auf der AMI feiert der Kurze nun seine Deutschlandpremiere.

toyota-iq.jpgWie bei solchen Kleinwagen üblich, wurde ordentlich getrickst und neuestes Ingenieurwissen angewendet, um auf so wenig Länge trotzdem alles verbauen, was nötig ist. Der Tank wanderte unter den Fahrzeugboden. Vorn sorgen ein neues Differenzial und ein neues Lenkgetriebe für mehr Platz. Und das Handschuhfach wurde verkleinert, damit der Beifahrer weit nach vorn rutschen kann, sollte ein Erwachsener auf der Rückbank Platz nehmen wollen.

Für den Antrieb stellt Toyota wahlweise zwei Benzinmotoren und ein Dieseltriebwerk in Aussicht, behält die konkreten Leistungsangaben aber noch für sich. Rund 100 000 Einheiten des neuen Kleinwagens will das Unternehmen ab 2009 pro Jahr herstellen. Preise sind noch nicht bekannt, Branchenkenner gehen aber von über 11.000 Euro aus.

Toyota findet ihr auf der AMI in Halle 4.

B-Klasse: Das neue Gesicht

von Thomas Gigold am 14.03.2008, 10:59 Uhr in 2008, Premiere

Als Weltpremiere wird Mercedes auf der AMI die Facelifts der A- und B-Klasse zeigen. Während die Stuttgarter um den Elchjäger A-Klasse noch den Mantel des Schweigens hüllen, hat man heute die ersten Infos und Bilder der neuen B-Klasse veröffentlicht.

bklasse.jpg
(Facelift links, aktuelle Version rechts)

Die Veränderungen am Kleid der B-Klasse sind nur auf den zweiten Blick sichtbar – so radikal also wie bspw. Ford beim Facelift des Focus ist man im Schwabenland nicht vorgegangen.
Wichtiger scheinen eher die Veränderungen zu sein, die unter der neuen Motorhaube stecken: Denn Mercedes nimmt nun auch endlich sein lang angekündigtes “Blue Efficiency”-Programm auf, unter dem es eine ganze Palette von spritsparenden Technologien im Auto zusammenfasst. So verbrauchen die überarbeiteten Motoren rund sieben Prozent weniger Sprit, optional wird es eine Start-Stopp-Automatik geben und erstmals wird Mercedes auch einen Erdgas-Antrieb für die B-Klasse anbieten. Beim NGT-Modell wird der Benziner noch mit fünf Erdgas-Tanks versehen, die allein eine Reichweite von 300 Kilometern haben – und natürlich auch einen geringeren CO2-Austoß aufweisen.

Außen wurden Stoßfänger, Rückleuchten und Rückspiegel überarbeitet. Innen gibt es Detailverbesserungen sowie eine Festplatte für das neue Navigationssystem, iPod-Anschluss und – optional – das Surround-Sound-System, das bisher Fahrern der S-Klasse vorbehalten war. Und in der Innenstadt wird vor allem der neue Parkassistent erfreuen: Der nämlich piept nicht nur vor sich hin, sondern vermisst die angepeilte Lücke und gibt Bescheid, ob der Einparkversuch überhaupt lohnt (und wer mag, darf dem Assistenten dann auch gern das einparken selbst überlassen – allerdings nur, wenn die Lücke mind. 1,30 Meter länger als das Auto ist) …

Die neue B-Klasse steht, wie bereits erwähnt, als Weltpremiere auf der AMI, ab Juni dann auch bei den Händlern.