von Thomas Gigold am 14.04.2010, 17:41 Uhr in 2010

Vor etwas mehr als 100 Jahren war es Dampf, der die Fortbewegung des Menschen revolutionierte. Dann war es Öl. Und jetzt soll es Strom sein. Strom aus möglichst umweltfreundlichen Ressourcen, für möglichst umweltfreundliche Autos.
So zumindest ist es die Vision, von deren Realität wir im Moment noch einige Meter entfernt sind. Meter, die Autobauer und Energieversorger eigenem Bekunden nach bis 2012 überwunden haben wollen .. und wenn sie diese paar fehlenden Meter schieben müssen.
Natürlich ist die Strom-Revolution keine Revolution, welche die Welt im Eiltempo erobert. Zu skeptisch sind Menschen, doch vor allem ist die Alternative Benzin noch zu verlockend. Es ist nicht notwendig auf Strom als unsichtbaren Treibstoff zu verwenden – Klimakatastrophe, Treibhaus-Effekt und Luftverschmutzung sind keine Dinge, die wir in unserem unmittelbaren Alltag in einer bedrohlichen Form wahrnehmen.

Diese Zurückhaltung wollen RWE und e.on nehmen. Die beiden AMI-Aussteller wollen Kontaktbarrieren abbauen, informieren und auf der anderen Seite auch denjenigen kennenlernen, der morgen vielleicht – oder eben auch vielleicht nicht – ein Strom-Auto fährt.
Dass die Strom-Zukunft anbricht, daran kann nach einem Rundgang auf der AMI eigentlich kaum mehr ein Zweifel bestehen: Peugeot, Citroen, smart, bei Opel-Mutter General Motors laufen die ersten Serienmodelle des Chevrolet Volt ebenfalls bereits vom Band, um eine Musterflotte aufzustellen. Peugeot, Citroen und Mitsubishi wollen bereits Ende diesen Jahres das erste Serienmodell mit Elektroantrieb zu den Händlern stellen. Renault strebt das nächste Jahr an, mit diversen Modellen zu kommen. Opel, smart, BMW und einige andere folgen 2012. Man darf davon ausgehen, dass der Tesla Roadster auf der nächsten AMI 2012 nicht der einzige “Stromer” sein wird, den man Probefahren wird können.

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von Daniel Große am 15.03.2010, 11:31 Uhr in 2010
Die diesjährige AMI steht ganz im Zeichen runder Geburtstage oder großer Jubiläen. Die AMI selbst feiert 20-jähriges Bestehen, Subaru ist 30 Jahre in Deutschland, Opel wird 111 Jahre alt und Peugeot feiert gar schon 200-jährige Geschichte. 1810 stellte die Marke mit dem Löwe natürlich keine Autos her, sondern Eisenwaren. So ist es auch zu erklären, warum es heute noch Pfeffer- und Salzmühlen mit dem Raubkatzen-Emblem gibt. Haben wir AMI-Blogger letztens erst selbst benutzen dürfen.
Ähnlich rund wie die Pfeffermühlen dürfte auch der Peugeot 402 geschnurrt (man beachte die großartige Überleitung nebst Wortwitz) haben, als er 1935 auf der Paris Motor Show vorgestellt wurde. Und auch heute noch kann er sich sehen lassen, vor allem das Modell Eclipse mit Blechfalt-Dach:

Foto: Xavigivax auf Wikipedia. (Creative Commons)
Zu sehen ist das Schmuckstück vom 09. bis 18. April 2010 in Halle 3 der AMI am Stand C02, wo man noch mehr in der Peugeot-Geschichte schwelgen kann. Aber natürlich zeigt Peugeot nicht nur altbewährtes, sondern vor allem Neuheiten. Das Sport-Coupé RCZ feiert Ende April seine Markteinführung – und auf der AMI kann man es bereits erleben. Auffällig sind die Doppelwölbung des Dachs und der Heckscheibe. Ebenfalls auf der AMI dabei: die Sondermodelle “200 Jahre” der Baureihen 107, 207, 308 und 407.
Dem Thema Alternative Antriebe widmet sich Peugeot im Jahr 2010 mit dem iOn. Der 3,48 Metzer lange Viersitzer läuft mit Strom, schafft 130 km/h in der Spitze und hat eine Reichweite von maximal 130 Kilometern. Ende des Jahres soll der iOn auf den deutschen Markt kommen. In Leipzig kann man den Stromer schon sehen.

Wie man auch mit Benzin und Diesel sparsam fahren kann, zeigt die Löwenmarke bei der Spritsparstunde. Fünf 3008 HDi FAP 150 stellt Peugeot zur Verfügung, die man durch den Stadtverkehr und über die B2 jagen darf – spritsparend, versteht sich.
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von Daniel Große am 02.04.2009, 14:22 Uhr in 2009, Live, Premiere

Nach SUV und Van suchen Automobilhersteller nach neuen Ausdrucksformen, die sie ihren Wagen geben können. Und so wurde vor einiger Zeit der Crossover geboren. Das sind Autos, die angeblich alle Vorteile von SUV, Limousine und Van verbinden. Dass die Form, die dabei herauskommt, zuweilen etwas gewöhnungsbedürftig aussieht, ist wohl unvermeidlich. Der Nissan Note ist so ein Beispiel. Oder auch die Mercedes R-Klasse.
Nun steht hier auf der AMI in Halle 3 am Stand von Peugeot der 3008 als Deutschlandpremiere. Auch er ist so ein Crossover. Und einer, der meiner Meinung nach richtig schick ist. Außen fallen der breite und bullige Grill, sowie die hohe Form auf. Viel länger als ein 308 ist er dabei aber nicht.
Innen zieht ein innovatives Cockpit die Blicke auf sich. Zwar sind Fahrer und Beifahrer ganz schön abgegrenzt durch die durchgehende Mittelkonsole. Platz haben trotzdem beide. Hinten finden weitere drei Passagiere Platz. Die Heckklappe ist zweigeteilt zu öffnen, der Kofferraum lässt sich durch eine Platte, die mit einer Hand hoch- und runtergeschoben werden kann, effektiv nutzen. Da hat endlich mal jemand mitgedacht.
Im Sommer kommt das Crossover auf den Markt, Probe fahren kann man den schnieken Franzosen hier auf der AMI also leider noch nicht. Man kann eben nicht alles haben…
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von Daniel Große am 31.03.2009, 08:45 Uhr in 2009, Live, Studie

Als “fehlendes Bindeglied” bezeichnet Peugeot seinen “Concept Scooter”. Das Dreirad schaffe eine Verbindung zwischen der Welt des Motorrads und des Automobils. Der Scooter ist ein Hybrid aus Elektro- und Benzinroller. Fährt er elektrisch, stößt er natürlich keine Schadstoffe aus, im gemischten Betrieb sind es noch 47g/km CO2. Die Vorderräder werden mit Elektro-, das Hinterrad mit einem Benzinmotor angetrieben. Wobei man bei einem Roller sicher auch komplett auf den Benzinantrieb verzichten kann, zumal, wenn man ein zukunftsweisendes Mobil bauen will. Die drei Räder sollen vor allem der Stabilität dienen.
29 PS schaffe das Vehicel, dessen Design Anleihen an aktuellen Studien des französischen Herstellers nimmt. Innovativ sei das Start-Stop-System, das hier auch verbaut worden ist. Eine Vorreiterrolle in Sachen Ökologie und Zukunftskonzepte wolle Peugeot hier einnehmen. Und auch, wenn das alles gut gemeint und weit gedacht ist – man wird das Gefühl trotzdem nicht los, so etwas so ähnlich schonmal gesehen zu haben.
Wer mehr wissen will über das ungewöhnliche Concept, spricht die netten Hostessen in Halle 3 einfach mal an – oder kämpft sich durch die Bleiwüste auf der Peugeot-Website.
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von Daniel Große am 12.03.2009, 11:39 Uhr in 2009, Beschleunigung, Frühling, Premiere

Cabriofahren ist gelebte Anarchie im Straßenverkehr. Wo andere im Sommer schwitzend die Klimaanlage hochdrehen oder an der Ampel die Tür öffnen – grad so, als ob das was nütze – lässt sich der Cabriofahrer vom Fahrtwind kühlen. Besonders sexy sehen Frauen dabei aus, wenn sie zum Schutze ihrer Frisur eine Franzosenmütze dabei tragen. Doch, ehrlich, mir gefällt das.
Doch wann kommt man in Deutschland schonmal dazu, das Cabrioverdeck wirklich zu öffnen, um derart offen zu genießen? Die paar Wochen im Sommer reichen kaum. Die meiste Zeit ist es doch eher grau, regnerisch und nicht warm genug, um “oben offen” zu fahren.
Das dachte sich wohl auch Peugeot – und darum gibt es den neuen Peugeot 308 CC mit optionalem Nackenwärmer. Die Zusatzheizung “Airwave” lege bei Bedarf einen Schal aus warmer Luft um den Nacken der Frontpassagiere, so der französische Hersteller.
Auch sonst hat der 308 CC einiges zu bieten. Angefangen beim vollautomatischen Metallklappdach bis zum großen Ladevolumen von 403 Litern bei geschlossenem und 226 Liter bei geöffnetem Dach. Der zwo-nuller Diesel leistet 103 kW (140PS).
Die Markteinführung erfolgt direkt nach der AMI, die Preise starten bei 25.800 Euro.
Peugeot finden Sie in Halle 3.
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von Daniel Große am 19.02.2009, 09:25 Uhr in 2009, Beschleunigung, Premiere

Meine Eltern hatten einen, ich kenne diverse Leute, die noch einen fahren und wenn man auf die Straßen schaut, sieht man nicht wenige ihre Runden drehen. Die Rede ist vom Peugeot 206. Es gibt also offenbar eine Fangemeinde des kleinen, kompakten Franzosen. Für eben jene und für alle, die sich noch nicht so recht entscheiden konnten, hat Peugeot nun den 206er überarbeitet und ihm ein “Plus” an den Namen geklebt.
Auf den ersten Blick seht der 206+ aus wie sein großer Bruder, der 207. Die inneren und äußeren Maße sind aber geblieben. Eine neue Armaturentafel erwartet den Fahrer und insgesamt ist die Verarbeitung hochwertiger geworden.
Einen Eindruck von dem 206+ können Sie sich auf der AMI verschaffen. Das Modell steht hier übrigens als Weltpremiere.
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von Daniel Große am 05.04.2008, 10:30 Uhr in 2008, Live, Podcast

Peugeot präsentiert sich in diesem Jahr in Halle 3 und zeigt gleich zwei Deutschlandpremieren: Den 308 SW und den Partner Tepee. Wir haben mit Thomas Schalberger, Kommunikations-Chef bei Peugeot über die beiden Modelle gesprochen.


AMI-Blog.de - Interview Peugeot [3:46m]:
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von Daniel Große am 12.03.2008, 11:07 Uhr in 2008, Beschleunigung
Nachrichten aus der Welt des Autos in Kurzform:
+++ Porsche ist zum “Sprachwahrer des Jahres” gewählt worden. Die Leser der Zeitschrift “Deutsche Sprachwelt” habe der Wille des Sportwagenherstellers überzeugt, an Deutsch als Unternehmenssprache festzuhalten.
+++ Das Bundesverfassungsgericht hat die automatische Erfassung von Autokennzeichen in Hessen und Schleswig-Holstein für verfassungswidrig erklärt. Der massenhafte Abgleich von Nummerschildern mit Fahndungsdatenbanken sei nicht zulässig, entschieden die Richter.
+++ Audi will Premiummarke Nummer Eins werden und sich damit vor allem gegen BMW und Mercedes-Benz behaupten. Das sagte Vorstandsvorsitzender Rupert Stadler auf der Jahrespressekonferenz in Ingolstadt.
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