Golf-Jäger im Schafspelz

von Thomas Gigold am 24.03.2010, 14:17 Uhr in 2010

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Jetzt kommt das Wort “Hybrid” endlich auch in die Golf-Klasse: Mit dem Auris HSD bringt Toyota den Golf-Konkurrenten Auris mit der Technologie an den Start, die den Prius zum Bestseller machte. Ab September 2010 steht der Kompakte mit dem Zwei-Motoren-Antrieb bei den Händlern, im April darf man ihn auf der AMI als Deutschlandpremiere live erleben.

Im japanischen Golf-Häscher werkelt ein 1.8 Liter-Aggregat mit 99 PS, hinzu kommt ein Elektroantrieb mit 37 PS. Das hilft dem Benziner insbesondere im Stadtverkehr zu sparen. Die Preise für den Hybrid-Auris werden bei 22.950 Euro starten. Damit ist der Hybrid zwar 1.300 Euro teuerer als der vergleichbare 1.6er TDI Golf BlueMotion (kein Hybrid), hat aber ein paar PS mehr (136 vs. 105 beim Golf) und emittiert 10 Gramm CO2 weniger pro Kilometer als der Golf. Im Verbrauch liegen beide angeblich gleichauf: Der Golf will 3,8 Liter Diesel pro 100 Kilometer, der Auris HSD 3,8 Liter Super.

Golf vs. Auris – wer gewinnt? Das darf jeder für sich selbst entscheiden. Auf der AMI hat man dazu die ausführliche Gelegenheit.

“Läuft der Motor schon?”

von Daniel Große am 02.04.2009, 17:33 Uhr in 2009, Live, Probefahrt, Umwelt

insight

Was echte Laufruhe bedeutet, erfuhren wir heute im wahrsten Sinne des Wortes. Im Honda Insight. Der Hybrid aus Benzin- und Elektroantrieb hinterließ bei uns einen bleibenden Eindruck. Und das Wissen, dass es echt Spaß macht, einen Hybriden zu fahren.

insight_batterieBeginnen wir am Anfang: Der freundliche Begleiter während unserer Probefahrt zeigte uns zu Beginn den Elektromotor. Der ist nicht wie beim Hybrid-Civic hinter der Rückbank montiert – was zur Folge hatte, dass diese nicht mehr umklappbar ist – sondern unter einer Abeckung im Kofferraum versteckt. Hier stört er nicht und kann in Ruhe seine Arbeit tun.

Ruhe – da ist es wieder, dieses Wort, das den Insight wohl am Besten beschreibt. Nach Umdrehen des Zündschlüssels waren wir uns nicht sicher. “Läuft der Motor schon?”, fragten wir uns. Ja, er tat es. Leise. Sehr leise. Das Fahrverhalten war erste Klasse. Sehr “sahnig”, sanft und ruhig glitten wir dahin. Und waren trotzdem schnell. Bei 120, 130 km/h hört man den Benzinmotor schon, klar. Die Geschwindigkeit spürt man im Insight trotzdem nicht. So etwas haben wir während unserer Probefahrten hier noch nicht erlebt.

insight_detailDer Hybridantrieb funktionierte reibungslos. Bei Geschwindigkeiten von etwa 25 bis 50 km/h arbeitet nur der Elektromotor. Drüber oder drunter kommt der Benzinmotor zu Hilfe. Im niedrigen Drehzahlbereich oder im Rollen wird die Energie zurückgeführt und lädt den Elektromotor auf. Außerdem hat der Insight eine Auto-Stopp-Funktion, die bei unter 10 km/h oder im Leerlauf bei Betätigung der Bremse den Motor abstellt. Lässt man die Bremse wieder los, springt der Motor sofort wieder an – fast unbemerkt und dezent im Hintergrund.

Insgesamt die bislang ruhigste Probefahrt hier auf der AMI. Demnächst soll das Prinzip, so sagte uns der Honda-Mitarbeiter, auch im Jazz verbaut werden. Und hoffentlich bald in noch mehr Fahrzeugen, auch anderer Hersteller. Denn mit einem Verbrauch von 4,6 Litern auf 100 km liegt die voll ausgestattete Limousine im absoluten Spitzenfeld.

Der Honda Insight steht ab 18. April beim Händler.

Honda finden Sie in Halle 5.

Toyota trifft Europa. Ziel: Leipzig

von Daniel Große am 25.03.2008, 16:45 Uhr in 2008, Aktion, Beschleunigung, Umwelt

toyota-prius.jpgDrei Toyota Prius fahren am 27.März nach Leipzig. Soweit nichts ungewöhnliches. Doch die Fahrt dieser drei Autos ist alles andere als alltäglich. Es handelt sich um eine Sternfahrt zur AMI. Von den äußersten Punkten des europäischen Festlandes durchqueren die drei Prius 17 Länder, um schließlich zum Pressetag am 4. April wohlbehalten anzukommen. Rund 10.000 Kilometer legen die Teams vom norwegischen Kirkenes, dem portugiesischen Lissabon und dem griechischen Athen zurück. Die drei Hybrid-Fahrzeuge werden von unabhängigen Journalisten gefahren, die den Kraftstoffverbrauch auf der Tour exakt dokumentieren.

Mehr zur Sternfahrt gibt es hier. Und im Tourtagebuch könnt ihr ab 27. März täglich lesen, welche Abenteuer die Fahrer erlebten.