“Jetzt. Komm. Ich!”

von Thomas Gigold am 18.03.2009, 10:02 Uhr in 2009

Aus dem Weg! Gehen Sie weiter! Hier gibt es Nichts zu sehen!
Oder doch?
Während man normalerweise angehalten ist, an Streifenwagen der Polizei vorbei zu fahren – zumindest wenn sie mit dem Blaulicht oder dem “Halt”-Signal nicht unmittelbar einen selbst meinen – ist dieses Exemplar doch ein Hingucker, der zwangsläufig für langsames daran vorbeigleiten sorgt.

tune-it-safe_scirocco_01
“Aus dem Weg, Hier komm ich!”, scheint der getunte VW Scirocco in Polizei-Uniform zu schreien. Und wem auch immer er im Rückspiegel erscheint: Man sollte von der linken Spur verschwinden. Und vom Gas gehen – denn gilt das Blaulicht einem selbst stehen die Chancen zu entkommen ungefähr 239 zu 1.

Aber im Ernst: Sehen wird man den hochgezüchteten VW auf der Straße nie. Denn bei ihm handelt es sich (leider) nur um ein Show-Car der Initiative “Tune it! Safe!“.
Die Initiative des Bundesverkehrsministeriums und des VDAT e.V. will junge Fahrer über sicheres und seriöses Tuning aufklären. Noch immer nämlich treiben sich auf der einen Seite viele unseriöse Anbieter auf dem Tuning-Markt herum, und auf der anderen Seite glaubt der ein oder andere mit bei eBay erstandenen “Passformen” sein Auto prima aufmöbeln zu können. Dabei gibt es jede Menge Spoilerteile, Fahrwerke, Schalldämpfer oder Zusatzscheinwerfer die mit gefälschten Zertifikaten im Umlauf und weder schick noch sicher sind.
“Tune it! Safe!” will über diese Angebot auf gleicher Augenhöhe mit begeisterten Fans von Tuning sprechen und über Sicherheit, guter Qualität und Legalität aufklären.

Seit einigen Jahren sorgt man für diese Informationsvermittlung mit Showcars im Polizei-Look für Aufmerksamkeit. So war die Initiative bereits auf den letzten AMIs präsent und stets ein Anziehungspunkt. 2007 präsentierte man einen zum Beispiel den Mercedes CLS, 2008 einen smart von Brabus.
In diesem Jahr nun als einen Scirocco.
Das Basis-Fahrzeug ist ein normales Serien-Modell, welches VW zur Verfügung stellte. Ausgestattet ist das Coupé mit einem Motoren-Tuning von Abt Sportsline und Tuning-Teilen der VDAT-Mitglieder 3M / trim-Line (Polizei-Dekor), Hella (Licht), Antera (Felgen), Hankook (Hochleistungs-Breitreifen “Ventus S1 evo”), Eibach (Fahrwerk), Remus (Schalldämpfer), Recaro (Sitze), Raid (Interieur) und Foliatec (Autoglas-Folie).
Insgesamt bringt es der 210 PS starke Benziner auf 239 km/h – allerdings: Während seine Karriere wird der Scirocco wie bereits erwähnt wohl kaum dazu kommen diese Geschwindigkeit zu fahren, nutzt “Tune it! Safe!” das Auto doch nur als Showcar auf Messen, Ausstellungen und Events … Eigentlich schade.

TaatüüüüTaaaataaaaa … ;-) Zu finden ist “Tune it! Safe!” in Halle 3, Stand B 27

Bilder – Klick und groß …:
s01s02s03s04s05

Hoffnung für Opel

von Daniel Große am 13.03.2009, 09:38 Uhr in 2009, Beschleunigung, Meinung

opel_1.jpg

Die Opelaner kämpfen ums Überleben. Weiterhin sucht der Autobauer einen Investor und ob der geplante Rettungsfonds der Händler tatsächlich kommt, ist bislang ungewiss. Allerdings – und das ist die gute Nachricht – fährt Opel derzeit schon wieder Sonderschichten. Der Insignia, das Auto des Jahres 2009, verkauft sich wie geschnitten Brot und auch der Corsa ist dank Abwrackprämie ein Verkaufs-Hit.

Diese aktuelle Tendenz gibt Hoffnung. Hoffnung, dass sich die Branche doch noch selbst helfen kann. Hoffnung, dass viele Tausend Arbeitsplätze und so manches Traditionsunternehmen, nicht nur Opel, gerettet werden kann.

Hoffnung verbreitet auch eine halbseitige Anzeige, die Opel heute in diversen Tageszeitungen schaltet. “Danke, Deutschland” ist dort zu lesen. Und von 50.000 verkauften Opel-Fahrzeugen im Februar. Das macht Mut.

opel_2.jpg

An diesem Wochenende feiert der Insignia Sports Tourer seine Premiere bei den Händlern. Ein Kombi mit Audi-esken Grundzügen, der “Raum für neue Hoffnungen” lässt.

Den Insignia Sports Tourer und alle anderen aktuellen Modelle von Opel finden Sie auf der AMI in Halle 3.

Warm am Nacken, trotz offenen Verdecks

von Daniel Große am 12.03.2009, 11:39 Uhr in 2009, Beschleunigung, Frühling, Premiere

Peugeot308CC.jpg

Cabriofahren ist gelebte Anarchie im Straßenverkehr. Wo andere im Sommer schwitzend die Klimaanlage hochdrehen oder an der Ampel die Tür öffnen – grad so, als ob das was nütze – lässt sich der Cabriofahrer vom Fahrtwind kühlen. Besonders sexy sehen Frauen dabei aus, wenn sie zum Schutze ihrer Frisur eine Franzosenmütze dabei tragen. Doch, ehrlich, mir gefällt das.

Doch wann kommt man in Deutschland schonmal dazu, das Cabrioverdeck wirklich zu öffnen, um derart offen zu genießen? Die paar Wochen im Sommer reichen kaum. Die meiste Zeit ist es doch eher grau, regnerisch und nicht warm genug, um “oben offen” zu fahren.

Das dachte sich wohl auch Peugeot – und darum gibt es den neuen Peugeot 308 CC mit optionalem Nackenwärmer. Die Zusatzheizung “Airwave” lege bei Bedarf einen Schal aus warmer Luft um den Nacken der Frontpassagiere, so der französische Hersteller.

Auch sonst hat der 308 CC einiges zu bieten. Angefangen beim vollautomatischen Metallklappdach bis zum großen Ladevolumen von 403 Litern bei geschlossenem und 226 Liter bei geöffnetem Dach. Der zwo-nuller Diesel leistet 103 kW (140PS).

Die Markteinführung erfolgt direkt nach der AMI, die Preise starten bei 25.800 Euro.

Peugeot finden Sie in Halle 3.

Alternative Leichtfahrzeuge

von Thomas Gigold am 06.03.2009, 15:42 Uhr in 2009

aixam-city-makro_01
Zu einer ganz besonderen Probefahrt lädt Aixam auf der AMI 2009 ein: Die beiden Modelle des französischen Hersteller sind nicht nur in Halle 3 (Stand D 30) zu sehen, sondern auch im Umfeld der Messe zu (er-)fahren.
Besonderheit: Aixam baut Leichtfahrzeuge – Autos also, die nicht schneller als 45 km/h sind, dafür allerdings bereits mit dem Führerschein S zu fahren sind (auch für Jugendliche mit diesem Führerschein) und dank Zulassung als Moped mit geringen Steuern belastet sind.

Die im Aixam verbauten verbrauchsgünstigen Dieselmotoren und die geringe Größe machen die Modelle des französischen Autobauers zum perfekten Stadtmobil und für den ein oder anderen vielleicht zur Alternative gegenüber herkömmlichen “Minis”. Wer sich überzeugen will, oder seine Skepsis gegenüber Leichtbaufahrzeugen ablegen mag, der sollte auf der AMI selbst einmal Platz hinter dem Lenkrad des Aixam nehmen.

Spaß, mit Gas.

von Thomas Gigold am 25.02.2009, 16:12 Uhr in 2009

beira.jpg
Einsteigen, Anlassen und frei nach Marcus’ 80er Jahre-Hit anfangen zu singen: “Mein Breckland Beira fährt 210, Schwuppdiewupp, Mama Natur hat’s nicht gesehen. Ich geb Gas, Ich hab Spaß, Ich hab Spaß!”

Auf der AMI feiert der Beira des britischen Kleinserienhersteller Breckland seine Deutschlandpremiere. Basierend auf der gleichen Plattform wie der Opel GT und in einem ähnlichen Kleid rüstet die Sportwagen-Manufaktur den LS2-V8 Motor von General Motors mit den notwendigen Teilen um, so dass der Beira sowohl Benzin als auch Flüssiggas tanken kann.

Der Beira ist ein Ausdruck dessen, was Autogas zu leisten in der Lage ist: Von 0 auf 100 km/h in 4,9 Sekunden zum Beispiel. Oder 250 km/h Spitze.
Vorgestellt wird das Fahrzeug von der Autogastechnis Triptis GmbH, die den Beira nach Deutschland bringt.

Das Plus von Peugeot

von Daniel Große am 19.02.2009, 09:25 Uhr in 2009, Beschleunigung, Premiere

206-plus.jpg

Meine Eltern hatten einen, ich kenne diverse Leute, die noch einen fahren und wenn man auf die Straßen schaut, sieht man nicht wenige ihre Runden drehen. Die Rede ist vom Peugeot 206. Es gibt also offenbar eine Fangemeinde des kleinen, kompakten Franzosen. Für eben jene und für alle, die sich noch nicht so recht entscheiden konnten, hat Peugeot nun den 206er überarbeitet und ihm ein “Plus” an den Namen geklebt.

Auf den ersten Blick seht der 206+ aus wie sein großer Bruder, der 207. Die inneren und äußeren Maße sind aber geblieben. Eine neue Armaturentafel erwartet den Fahrer und insgesamt ist die Verarbeitung hochwertiger geworden.

Einen Eindruck von dem 206+ können Sie sich auf der AMI verschaffen. Das Modell steht hier übrigens als Weltpremiere.

Wissen Sie, was “alternative Antriebe” sind? Wir helfen.

von Thomas Gigold am 12.02.2009, 11:50 Uhr in 2009, Umwelt

hybrid.jpg
Der Trend zum grünen Auto ist da. Und damit meinen wir einmal nicht Autofarben, sondern Umweltverträglichkeit.
Einer aktuellen Umfrage der Dekra zufolge, erklärten sich 92,4 Prozent der Befragten zu einem Umstieg auf ein Auto mit alternativer Antriebstechnik bereit. Dabei präferierten 43 Prozent einen Gasantrieb und 37 Prozent einen Hybrid-Antrieb.Rein elektrisch würden immerhin 22 Prozent der Umfrageteilnehmer fahren wollen, mit Biodiesel und Ethanol allerdings nur jeweils 12 Prozent.

Für die Umweltfreundlichkeit würden die meisten Autofahrer gar Nachteile wie eine geringere Fahrleistung (immerhin fast 2/3 der Befragten) in Kauf nehmen. Auf eine geringe Reichweite allerdings könnten nur 40 Prozent nicht achten. Darin begründet dürfte derzeit auch noch der Vorbehalt gegen Elektro-Autos liegen. Denn obwohl wir uns im Alltag nur wenige Kilometer am Tag mit dem Auto bewegen, denken viele ein Elektroauto mit seiner dann doch begrenzten Reichweite bis zur nächsten Aufladung hätte Nachteile.

Auch sonst macht die Umfrage noch immer große Wissenslücken bei den Befragten ausfindig. So fühlen sich beispielsweise nur 19 Prozent der befragten Frauen ausreichend über alternative Antriebssysteme aufgeklärt.

Da können wir helfen:
Auf der AMI können Sie sich ausgiebig zu den Themen alternative Antriebe informieren. Jeder Automobil-Aussteller hat entsprechende Informationen, daneben gibt es eigene Stände zu den Themen Erd- und Autogas. Und hier im AMI-Blog werden wir unsere “grüne Motoren”-Serie der letzten beiden Jahre natürlich auch in diesem Jahr fortsetzen. In den kommenden Tagen werden wir Sie ausführlich über die Themen Elektroantrieb, Hybrid, Erdgas und Co. aufklären. Wenn Sie Fragen haben, stehen wir gern zur Verfügung.