Subaru mit Impreza XV und neuer Allrad-Lady

von Daniel Große am 10.04.2010, 07:45 Uhr in 2010, Live, Premiere

subaru-allrad-ladyDie AMI und Subaru sind seit Anbeginn eng miteinander verbunden. Eine AMI ohne Subaru ist nicht vorstellbar – das hat Deutschland-Chef und VDIK-Vize Jens Becker gestern zur Eröffnung auch nochmal durchblicken lassen. Insofern ist es logisch, dass auch Subaru auf der diesjährigen Leipziger Automesse Neuheiten zeigt.

Wie etwa den Impreza XV. Der Kompakt-Crossover steht in Leipzig als Deutschland-Premiere auf dem Stand. Der Impreza verfügt serienmäßig über den symmetrischen Allrad-Antrieb. Hier steht er in der Version mit Boxer-Dieselmotor.

Außerdem sucht Subaru bereits zum 8. Mal die “Allrad-Lady”. In dem Wettbewerb müssen Frauen ihre fahrerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Wer am Ende die meisten Punkte einsacken konnte, wird Allrad-Lady 2010 und gewinnt den Subaru Forester 2.0D Lady in weiß und pink. Alle Infos hier am Stand in Halle 3.

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Es wird heiß!

von Thomas Gigold am 06.04.2010, 02:14 Uhr in 2010

Willkommen in der AMI-Woche!

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Am Freitag startet die 20. AMI Auto Mobil International in Leipzig – am 9. vorerst nur für Presse- und Fachbesucher, ab Freitag öffnet Deutschlands größte Automesse in diesem Jahr dann für alle die Tore. Bis 18. April lautet das Motto dann Autos Erleben. Neben jeder Menge Europa- und Deutschlandpremieren werden vor allem die Weltpremieren von Audi, BMW, VW und Ford die Blicke auf sich ziehen. Wir sind schon gespannt und werden euch am Freitag ab 8 Uhr live mit Informationen aus den Messehallen versorgen!

Während der AMI werden wir euch im Blog wie in den letzten Jahren auch stets mit aktuellen Informationen versorgen, werden über die Highlights berichten und euch jeden Tag den Abend mit unserem legendären Podcast versüßen.

Wir freuen uns auf die nächsten 14 Tage mit der intensivsten Autozeit des Jahres – auf der AMI 2010 in Leipzig!

VW holt sich den Wolf ins Haus

von Thomas Gigold am 06.04.2010, 01:18 Uhr in 2010

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Es sind Erfolgsgeschichten – die des VW Sharan, und die des VW Touran.
Die beiden Familienwagen sind seit Jahren erfolgreich, und neben einem ganz neuen Mitglied der VW Modell-Familie die Stars der Wolfsburger auf der AMI 2010.

Der Volkswagen-Van wird seit nunmehr 15 Jahren gebaut – und trotz der sich geänderten Gesichtszüge basiert der Bestseller noch immer auf der gleichen technischen Plattform, auf der er 1995 bei seiner Präsentation stand. Dass der Sharan eine Überarbeitung verdient hat, sieht man vor allem am Ford Galaxy. Der war bis 2006 baugleich mit dem Sharan und dem Seat Alhambra, kam vor vier Jahren dann allerdings als eigenständiges Modell von Ford auf den Markt. Nun also ist der Sharan endlich dran. Als Deutschlandpremiere wird man den Van auf der AMI sehen können. Das auffälligste Merkmal des Neuen: Die Schiebetüren, die es hinten nun serienmäßig gibt.

Viel wichtiger als die Deutschlandpremiere des Sharan auf der AMI dürfte eigentlich nur noch die Weltpremiere des neuen Touran sein. Der Kompaktvan aus Wolfsburg ist seit 2003 auf dem Markt und steht mit mehr als 490.000 produzierten Exemplaren ganz oben auf dem Siegertreppchen der meistverkauftesten Autos seiner Klasse. Mit dem nun anstehenden Facelift – das VW erst am Freitag der Öffentlichkeit zeigen wird – bekommt der kleine Große eine Wellness-Kur, die er sich redlich verdient hat, und mit denen er uns die kommenden Jahr überzeugen will. Bisher konnte er noch jeden Vergleichstest mit seinen Wettbewerben bestehen. Die soll in den Augen VWs auch künftig so bleiben.

Zu den beiden Familienwagen gesellt sich eine weitere Deutschland-Premiere: Der VW Amarok. Der kantige Name passt – der Amarok ist ein reinrassiger Pick-up, der im Sommer zu den deutschen Händlern rollen soll. Der robuste Westernheld (gute fünf Meter lang, zwei Meter breit und in der Top-Variante 163 PS stark) soll vor allem Landarbeitern und Handwerkern ein guter Gefährte sein. Ein zahmer Wolf (Amarok bedeutet in der Sprache der Inuit “Wolf”), der zusammen mit seinem Fahrer auf erfolgreichen Beutezug geht. In Leipzig können alle Interessierten erstmals schauen, ob der Wolf dafür geeignet ist – zu zahm wird er den reinen Zahlen zufolge jedenfalls nicht sein.

Audis Premierenfeuerwerk

von Thomas Gigold am 03.04.2010, 09:21 Uhr in 2010

Audi A1 AMI 2010

Endlich, will man fast sagen: Der Audi A1 feiert Deutschlandpremiere.
Seit Dezember vergangenen Jahres trommelt Audi mit einer umfassenden Online-Kampagen für den neuen kleinsten Audi. Nun ist es endlich soweit – nach seiner Enthüllung im Februar bekommt der Audi A1 auch in Deutschland seinen Auftritt und kann auf der AMI erstmals angefasst werden, bevor er ab voraussichtlich Juli bei den Audi-Händlern stehen wird.

Audi TT Weltpremiere AMI 2006Doch das ist nicht Alles. Denn neben dem kleinen A1 wird der überarbeitet Audi TT stehen – als Weltpremiere. Bereits vor vier Jahren hatte Audi die AMI auserkoren, um die zweite Generation des TT zu präsentieren (Bild) – jetzt stellt man in Leipzig die überarbeitete Version des Audi TT Roadster und des Audi TT Coupé vor.

Deutschland-Premieren neben dem A1 werden der A8 und das RS 5 Coupé sein. Daneben wird man den Audi e-tron einmal näher betrachten können – Audis Showcar eines künftigen Elektro-Autos aus Ingolstadt.

Audi A1Audi A1Audi A1
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Frischer Wind von Renault

von Thomas Gigold am 24.03.2010, 13:41 Uhr in 2010

renault wind

Während Dacia mit dem Duster Staub aufwirbeln will, mag man bei der Konzernmutter Renault mit dem neuen Coupé-Roadster frischen Wind in den Markt der Kleinwagen bringen. Und da hätten wir dann auch gleich den Produktnamen im Einführungssatz verbaut. Gemerkt?
Gut, klären wir auf: Gemeint ist der “Renault Wind”.
Der soll im September 2010 auf den Markt kommen und für eine frische Brise sorgen. Denn der Wind ist ein durchaus schicker, sportlicher, kompakter, gut ausgestatteter, starker, markant geformter, .. – jetzt fallen mir keine beschreibenden Worte mehr ein – Zweisitzer.

Auf gerade einmal 3,83 Metern Länge bietet der Renault einiges: Unter der Motorhaube werkelt (als Top-Motorisierung) ein 1,6-Liter-Aggregat mit 133 PS, der die Kraft über 16 bzw. 17 Zoll (optional) Räder auf den Asphalt bringt. Auf Wunsch wird es außerdem einen Heckdiffusor mit zwei Auslässen, speziell eingefasste Nebelleuchten und verchromte Rückspiegelgehäuse geben. Man gibt sich bei Renault Mühe den “Wind” nicht nur als Stadt- sondern auch als Sportwagen zu positionieren. Mit der dynamischen Form und dem großen Lufteinlass könnte das kleine Coupé viele Freunde winden finden.

Wirklich bemerkenswert macht den Wind allerdings seine Dachkonstruktion, bei der sich das Dach binnen 12 Sekunden vollständig öffnet – elektrisch auf Knopfdruck. Außerdem nimmt es keinen Platz weg – wer offen fahren und trotzdem einkaufen gehen will, kann das tun. Denn egal ob mit offenem oder geschlossenen Dach, in den “Wind” passen 270 Liter Gepäck. Außerordentlich viel für den Zwerg.

Live sehen wird man den “Wind” auf der AMI. Dort feiert der Kleine nämlich seine Deutschlandpremiere.


Klick auf die Bilder für großer Versionen – insgesamt 7 Bilder

Übrigens: Bereits im Jahr 2004 stellte Renault einen “Wind” vor. Das Concept Car war damals noch als Roadster geplant und deutlich futuristischer. Da sind wir schon froh, dass aus dem geplanten Kind ein süßer kleiner Windstoß geworden ist!

Nicht nur der “Wind” wird Frischluft-Fahrer am Stand von Renault erfreuen. Auch der Megane CC feiert auf der AMI seine Deutschlandpremiere. Ebenfalls am Stand zu sehen sein wird der “Zoe Z.E. Concept” sein – ein Elektroauto, welches Renault schnellstmöglich in die Serienproduktion übernehmen will. Dazu später mehr.

Jetzt wird’s Duster!

von Thomas Gigold am 11.03.2010, 15:39 Uhr in 2010

dacia_duster

duster [Nebenf. von >düster] (landsch.): dunkel: ihr sitzt ja im Dustern; …

Beim Thema blöde Witze bin ich ja recht weit vorn. Dankend nehme ich – zum Leidwesen meiner unmittelbaren Umgebung – jede Vorlage an. Mal mehr, mal weniger erfolgreich. Aber Erfolg ist im Leben ja nicht unbedingt der Maßstab für Alles. Manchmal zählt eher der olympische Gedanke.

Diesmal spar ich es mir jedoch. Wirklich!
Ok, bis auf die Überschrift .. Die sei mir bitte verziehen.

Duster also. Dacia Duster.
Zur AMI feiert das SUV Deutschlandpremiere, um kurz danach – ab 17.4.2010 – beim Händler zu stehen. Nun heißt der Dacia nicht “Duster”, weil er dank Geländegängigkeit alles hinter sich im Duster – im Dunkel – verschwinden läßt. Oder doch? Denn im Englischen ist ein “Duster” ein Staublappen. Das Dacia SUV soll also nicht Staub machen, sondern die Nische der SUV entstauben.
Chancen dazu hat der Rumäne. Denn, dass Dacia als Billig-Ableger von Renault mit solider Technik und günstigen Preisen den Markt ordentlich aufwirbeln kann, hat man bereits mit Logan und Sandero gesehen.

Duster hat im Englischen übrigens noch eine Bedeutung: Es bezeichnet eine Person, die im Sport stets “Staub frißt” – also einen sportlichen Versager. Wahrscheinlich ist man sich dessen bei Dacia bewußt gewesen. Und um zu zeigen, dass der Duster eben kein “Duster” ist, schickte man ihn im vergangenen Dezember mit Alain Prost hinterm Steuer in die Eisrennserie Trophée Andros. Und dort gelang dem neuen Dacia ein Achtungserfolg. Prost trieb den kleinen SUV nämlich so weit vor, dass Dacia sich nach 13 Rennen den Rang des Vizeweltmeisters ans Revers stecken kann.

Ein nicht unsportlicher Staubwirbel also ist der Duster. Kein so schlechtes Image, wenn man mal darüber nachdenkt. Wir sind gespannt, wieviel Staub er aufzuwirbeln vermag. Anfangen wird er auf der AMI – als Deutschlandpremiere.

Irgendwie smart, der iQ

von Daniel Große am 17.03.2008, 17:02 Uhr in 2008, Beschleunigung, Premiere

Anfang 2009 rollt er auf deutschen Straßen, der iQ von Toyota. Der Kleinstwagen ist gerade mal knapp drei Meter lang, soll aber – im Gegensatz zum smart – drei Erwachsenen und einem Kind Platz bieten. Auf der IAA 2007 zeigte der japanische Autobauer den iQ noch als Studie, auf der AMI feiert der Kurze nun seine Deutschlandpremiere.

toyota-iq.jpgWie bei solchen Kleinwagen üblich, wurde ordentlich getrickst und neuestes Ingenieurwissen angewendet, um auf so wenig Länge trotzdem alles verbauen, was nötig ist. Der Tank wanderte unter den Fahrzeugboden. Vorn sorgen ein neues Differenzial und ein neues Lenkgetriebe für mehr Platz. Und das Handschuhfach wurde verkleinert, damit der Beifahrer weit nach vorn rutschen kann, sollte ein Erwachsener auf der Rückbank Platz nehmen wollen.

Für den Antrieb stellt Toyota wahlweise zwei Benzinmotoren und ein Dieseltriebwerk in Aussicht, behält die konkreten Leistungsangaben aber noch für sich. Rund 100 000 Einheiten des neuen Kleinwagens will das Unternehmen ab 2009 pro Jahr herstellen. Preise sind noch nicht bekannt, Branchenkenner gehen aber von über 11.000 Euro aus.

Toyota findet ihr auf der AMI in Halle 4.

B-Klasse: Das neue Gesicht

von Thomas Gigold am 14.03.2008, 10:59 Uhr in 2008, Premiere

Als Weltpremiere wird Mercedes auf der AMI die Facelifts der A- und B-Klasse zeigen. Während die Stuttgarter um den Elchjäger A-Klasse noch den Mantel des Schweigens hüllen, hat man heute die ersten Infos und Bilder der neuen B-Klasse veröffentlicht.

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(Facelift links, aktuelle Version rechts)

Die Veränderungen am Kleid der B-Klasse sind nur auf den zweiten Blick sichtbar – so radikal also wie bspw. Ford beim Facelift des Focus ist man im Schwabenland nicht vorgegangen.
Wichtiger scheinen eher die Veränderungen zu sein, die unter der neuen Motorhaube stecken: Denn Mercedes nimmt nun auch endlich sein lang angekündigtes “Blue Efficiency”-Programm auf, unter dem es eine ganze Palette von spritsparenden Technologien im Auto zusammenfasst. So verbrauchen die überarbeiteten Motoren rund sieben Prozent weniger Sprit, optional wird es eine Start-Stopp-Automatik geben und erstmals wird Mercedes auch einen Erdgas-Antrieb für die B-Klasse anbieten. Beim NGT-Modell wird der Benziner noch mit fünf Erdgas-Tanks versehen, die allein eine Reichweite von 300 Kilometern haben – und natürlich auch einen geringeren CO2-Austoß aufweisen.

Außen wurden Stoßfänger, Rückleuchten und Rückspiegel überarbeitet. Innen gibt es Detailverbesserungen sowie eine Festplatte für das neue Navigationssystem, iPod-Anschluss und – optional – das Surround-Sound-System, das bisher Fahrern der S-Klasse vorbehalten war. Und in der Innenstadt wird vor allem der neue Parkassistent erfreuen: Der nämlich piept nicht nur vor sich hin, sondern vermisst die angepeilte Lücke und gibt Bescheid, ob der Einparkversuch überhaupt lohnt (und wer mag, darf dem Assistenten dann auch gern das einparken selbst überlassen – allerdings nur, wenn die Lücke mind. 1,30 Meter länger als das Auto ist) …

Die neue B-Klasse steht, wie bereits erwähnt, als Weltpremiere auf der AMI, ab Juni dann auch bei den Händlern.