von Daniel Große am 16.04.2010, 13:29 Uhr in 2010, Premiere, Umwelt
Er ist sexy. Nicht nur wegen seiner Kurven und Kanten, sondern vor allem, wegen seines Antriebes. Der Honda CR-Z soll der stylische Einstieg in das Thema Ökoauto werden, vor allem für junge Fahrer und Fahranfänger. Was auf seine Art schon wieder sexy ist. Man stelle sich vor, junge Menschen entscheiden später nicht mehr nach PS-Zahl und Motorengeräusch über ihr erstes Auto, sondern nach Verbrauch und Antriebsart.
Das hybride Coupé setzt auf die Technik des Insight, optisch eher auf den CR-X, ein bisschen aber auch wie der Civic. Auf der AMI steht der CR-Z als Deutschlandpremiere. Honda bezeichnet ihn als weltweit erstes Hybridfahrzeug, das die Vorteiles eines benzinelektrischen Antriebs mit einem 6-Gang-Schaltgebtriebe und der Karosserie eines Coupé verbindet. Der 1,5-Liter-Motor leistet 114 PS, unterstützt wird er durch einen 14-PS-Elektromotor. Der Verbrauch soll bei 5 Litern auf 100 Kilometern liegen.
Ab Juni steht der CR-Z beim Händler.

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von Daniel Große am 04.04.2009, 16:01 Uhr in 2009, Aktion, Live

Er ist schon fast traditionell, der Autocorso zur AMI. Auch heute trafen sich wieder Oldtimer, Cabrios und Coupés, um von der Glashalle in Richtung Leipziger Innenstadt und Umgebung zu fahren. “In der Vergangenheit hatten wir nur Oldtimer. Diesmal sind aber auch Neuwagen dabei”, sagte Organisator Friedrich C. Bayer, der selbst drei Oldtimer besitzt. Das Schönste für ihn an so einem Corso ist, dass “jeder schaut und lächelt”, sagte er und stieg in seinen Alfa Giulia Spider 1600 aus dem Jahr 1966.

Außerdem dabei unter den 50 schicken Autos: ein Citroen SM mit Maserati-Motor, ein MG TD aus dem Kahr 1953, eine Corvette Stingray, zwei Cadillacs, ein Triumph Spitfire IV, ein Lincoln Continental, ein jaguar XK 150, zwei Buicks, ein BMW Z1 und ein Porsche Boxster.
Wer die Schlitten nochmal sehen will: Heute ab 19 Uhr stehen sie auf dem Burgplatz in Leipzig.

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von Thomas Gigold am 03.04.2009, 10:45 Uhr in 2009, Live, Probefahrt

Unterschiedlicher könnten unsere Probefahrten insgesamt kaum sein. Mit Transportern, Winzlingen, Sparmeistern und Boxern haben wir die Straßen um das Leipziger Messegelände bereits unsicher gemacht. Und gestern nahmen wir Platz im wohl schnellsten Läufer der AMI: Dem Renault Mégane Coupé.
Es ist in diesem Jahr das erste Auto, mit dem man uns auf die Autobahn lässt. Und obwohl sich der Mégane auf der Landstraße extrem wohl fühlt, merkt man seine Freude an der Autobahn: Bis zu 220 km/h beschleunigt der 2.0 Liter-Benziner das 1,4 Tonnen schwere Coupé, und selbst dann geben die 180 Pferde einem nicht das Gefühl, am Ende ihrer Kräfte zu sein.
Das straffe Sport-Training hat Renault dem Megané mit dem Blick auf VW Scirocco und Opel Astra GTC verordnet. In den beiden deutschen Modellen sucht der Megané seine Gegner und kann sich gegen sie behaupten.
Der Franzose ist flott, liegt wunderbar in der Hand und klingt, wie so ein Sport-Spaß-Mobil klingen muss: Pur, markig und nicht zu leise.
Das Mégane Coupé ruft einem zu “Ich will nur spielen”, und mehr will man mit dem Kleinen auch nicht … Es gibt eben vernünftige Autos und Autos mit dem gewissen Spaßfaktor. So ganz unvernünftig ist der Mégane dann auf der anderen Seite aber auch nicht: Fährt man gesittet, will das Coupé rund 7,5 Liter. Bei unserem kleinen Testausflug über die A14 allerdings haben wir den Sportler nicht nach dem Verbrauch gefragt, man muss auch nicht immer alles wissen. Die Tachoanzeige im Coupé ist groß genug, damit das Unterbewusstsein schuldbewusst schonmal plant, 3 Quadratkilometer mehr Regenwald in Brasilien zu kaufen…
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