von Daniel Große am 25.03.2009, 10:00 Uhr in 2009, amitec, Anlasser, Podcast, Umwelt
Am Sonnabend startet die AMI – hoffentlich auch mit Euch und Ihnen. Wir wollen mal hoffen, die Werkstatt des Vertrauens ist wirklich eine, der man vertrauen kann. Es soll ja auch so manch schwarze Schafe geben – von der Kundschaft mal ganz zu schweigen…

AMITEC-Podcast 3 [2:34m]:
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von Daniel Große am 24.03.2009, 15:49 Uhr in 2009, Beschleunigung, Premiere, Umwelt
Nein, nein, das hier wird kein Verriss. Die launige Überschrift gibt vielmehr bereits zwei Eigenschaften des Z.E. Concepts von Renault wieder. Um dieses Auto hier geht’s:

Als deutsche Premiere bringt Renault das eigenwillige Fahrzeugkonzept mit. Der Z.E. Concept tritt an, ein Auto zu werden, das null Emissionen verursacht. Das seriennahe Elektroauto auf Basis des Renault Kangoo Be Bop wird von einem 95 PS-starken Motor angetrieben, der seinen Strom aus besonders effizienten Lithium-Ionen-Akkus bezieht. Darum kommt hinten auch nix raus – null Emissionen also, wenn man mal von den Emissionen absieht, die bei der Produktion des Stromes für die Akkus entstehen… Sind die Akkus mal leer, wird der Fahrer per Handy-Navigation zur nächsten Steckdose, pardon, Nachladestation in der Nähe gelotst.

Markant ist die Außenfarbe, die Hitze abweisend ist. Die gesamte Karosserie ist zudem – dem Prinzip einer Thermoskanne entsprechend – zweilagig. Die zwischen den beiden Schichten eingeschlossene Luft dient als perfektes Dämmmaterial. Der Wärmeaustausch zwischen Innenraum und Außenwelt wird somit minimiert, was seltenere Einsätze von Lüftung und Klimaanlage zur Folge hat, also Energie spart. Auch die grün-gelben Scheiben sind nicht nur ein optischer Gag, an den man sich als Fahrer sicher erstmal gewöhnen muss. Nein, die Scheibentönung dient ebenfalls der Wärme-Isolierung des Innenraums.

Neben weiteren technischen Raffinessen und energiesparenden Details gehört zur Ausstattung des Z.E. Concepts auch ein Elektro-Roller. Mit dem man dann wohl die Wege im Großstadtdschungel zurücklegen soll, die dem Auto verwehrt sind.
Mehr über den Null-Emissionen-Wagen auf der Website von Renault oder auf der AMI, Halle 1.
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von Thomas Gigold am 23.03.2009, 16:14 Uhr in 2009, Umwelt

ED steht bei der AMI nicht für ein sprechendes Pferd, sondern für die Zukunft – und die steht unter Strom.
“electric drive” nennt man bei smart das Antriebskonzept für einen fortwo mit Elektro-Antrieb. Der Elektrozwerg aus Stuttgart steht in seiner zweiten Generation auf der AMI, bevor er sich Ende des Jahres in einer kleinen Serie aufmachen wird, in diversen europäischen Städten erstmals in einer großangelegten Aktion die automobile Zukunft zu testen.
Der neue, emissionsfreie smart wird unter anderem in Berlin eingesetzt werden, um Praxierfahrungen zu sammeln. Dabei geht es vor allem um die Alltagstauglichkeit und die Frage, wie Elektroautos künftig in unseren Städten unterwegs sein können: Wie lange kann man in großen Städten wie Berlin unterwegs sein? Wie groß ist die Haltbarkeit der Akkus? Und wie gestaltet sich der Alltag, wenn das Auto jeden Abend zurück “an die Leine” – das Elektrokabel – muss?
Elektrische Antriebe bieten mittel- bis langfristig ein erhebliches Potential zur Verminderung der Abhängigkeit von Erdöl. Sie sind die Zukunft der urbanen Fortbewegung. Auch deshalb ist der Testlauf in den Großstädten heute enorm wichtig … Auf die Ergebnisse darf man gespannt sein.
Wer sich heute bereits über das Projekt erkundigen will, findet smart in Halle 4.
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von Thomas Gigold am 23.03.2009, 15:42 Uhr in 2009, Aktion, Umwelt
Leipzig macht sich für die Umwelt stark: Bereits seit 1997 bietet die Stadt Leipzig Bürgern an, sich direkt für das grüne Herz der Stadt zu engagieren. “Für eine baumstarke Stadt” heißt die Aktion, bei der Firmen und Menschen mit einer Spende dafür sorgen können, dass in Leipzig neue Bäume gepflanzt werden können.
Bis heute wurden weit über 250.000 Euro von den Leipzigern gespendet – und damit mehrere hundert neue Bäume im Stadtgebiet.
Nun können auch AMI-Besucher etwas für das grüne Herz der Stadt tun – im besten Fall ihrer Stadt. Denn am Gemeinschaftsstand Erdgasfahrzeuge in Halle 3 gibt es ein Gewinnspiel, bei dem jeder dritte Teilnehmer einen kleinen Baumsetzling gewinnen kann.
So erledigt man gleich zwei Dinge: Man gibt Mutter Natur etwas zurück und kann einen Haken hinter einen Punkt dieser “Dinge die man im Leben erledigt haben muss”-Liste setzen. Baum gepflanzt? Check!
Als Hauptpreis des Gewinnspiels winkt kein Baum für den eigenen Garten, sondern ein Geschenk für die AMI-Stadt Leipzig: Sie können einen außergewöhnlichen Tag in Leipzig gewinne, und bei der Pflanzaktion für ihren eigenen Baum im Herzen Leipzigs dabei sein. Der wird inklusive eines persönlichen Namensschildes aufgestellt und setzt Ihnen damit in gewisser Weise ein kleines Denkmal.
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von Daniel Große am 22.03.2009, 13:10 Uhr in 2008, Allgemein, amitec, Beschleunigung, Frühling, Premiere, Umwelt

Am Sonnabend ist es soweit: Die Auto Mobil International, die AMI und AMITEC öffnen sich für die Besucher. 450 Aussteller zeigen sich in fünf Ausstellungshallen plus Glashalle und Freigelände. Am kommenden Freitag dürfen bereits Fachbesucher und Presse in die Hallen. Wir werden Ihnen hier an dieser Stelle von den wichtigsten Pressekonferenzen berichten und Sie optimal auf die Messe vorbereiten.
Damit Sie Ihren Besuch der Messe planen können, finden Sie hier an dieser Stelle alle Basisfakten. Den ganzen Beitrag lesen »
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von Thomas Gigold am 20.03.2009, 16:03 Uhr in 2009, Beschleunigung, Studie, Umwelt
iChange. Wer jetzt an ein neues Produkt des Computer-Herstellers Apple denkt, ist falsch. Wenn auch nicht grundlegend.
“iChange” ist der Name einer Designstudie Frank Rinderknechts, der mit seiner Firma Rinspeed nicht nur Autos veredelt, sondern mit Concept Cars immer wieder auch für großes Aufsehen sorgt.

Dabei ist der Name des Autos diesmal Programm. Der iChange soll nämlich wirklich etwas verändern – die Welt! “Der ‘iChange’ will Zeichen dafür sein, dass wir weltweit vor großen Veränderungen in Sachen Mobilität stehen, denen wir mit neuen Ideen Rechnung tragen müssen”, sagt Frank Rinderknecht. Und das sagt er aus Überzeugung, denn Rinderknecht versucht seine Liebe zum Automobil mit seiner grünen Seele zu vereinen. Der “iChange” ist eine Symbiose dieser beiden Herzen Rinderknechts: Ein windschlüpfriger Sportwagen, emissionsfrei, umweltfreundlich und leichtgewichtig (1050 Kilogramm).
Der iChange ist ein Elektrosportler mit einem 150kW-starken Siemens-Motor, der den Wagen auf bis zu 220 Stundenkilometer beschleunigt und von 0 auf 100 km/h nur ein wenig mehr als vier Sekunden benötigt. Im Innenraum wurde natürliche Wolle im Hightech-Verfahren verbaut, der Routenplaner berechnet die energiefreundlichste Strecke, …
Clou des Autos: Zum einen das Dach, das sich anheben kann, sollen neben dem Fahrer auch noch zusätzliche Passagiere mit an Bord. Und die Steuerung der Autoelektronik – hier schwingen wir den Bogen zurück zu Apple -, die ein iPhone übernimmt. Das zukunftsweisende Telefon wird einfach per Dock an den “iChange” geklemmt und übernimmt die Aufgaben, die sonst Schalter übernehmen – Licht an, Tür (in diesem Fall: Dach) auf und Motor an.
Weniger fahrend, dafür aber auf auf seinen P Zero Reifen in den Dimensionen 215/40-17 und 245/40-18 stehend, kann man den “iChange” während der AMI am Stand von Pirelli sehen – Halle 4, Stand B31.
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von Thomas Gigold am 20.03.2009, 15:25 Uhr in 2009, Umwelt

Motorseitig ist die verwendete Technik bei Autogas- und Erdgasanlagen völlig identisch, und doch herrscht ein Wettkampf: Erdgas vs. Autogas.
Doch warum eigentlich? Was ist der Vorteil von Erdgas? Und der von Autogas?
Wir beleuchten es ein wenig genauer: Den ganzen Beitrag lesen »
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von Thomas Gigold am 12.03.2009, 17:00 Uhr in 2009, Umwelt

Sie gelten als die Alternative zu herkömmlichen Motoren, wenn es um den Stadtverkehr geht: Elektroautos.
Die Vorteil der elektronischen Antriebe sind eindeutig: Weniger mechanische Teile und somit weniger Verschleißteile und Wartungsarbeiten. Keine Schadstoffemissionen beim Auto und keine Geräusche beim fahren, außer ein leichtes surren und der Fahrtwind.
So zeigt Opel auf der AMI erstmals seinen Ampera in Deutschland – und damit die Zukunft des Autos. Des Stadtautos, muss man heute allerdings leider sagen.
Denn zwei Nachteile haben Elektro-Autos bisher: Noch ist nicht final geklärt, wie man ein einheitliches Netz an “Tankstationen” aufbauen will und noch sind die Akkus für ein Fahren über die Stadtgrenzen hinaus zu leistungsarm – was bedeutet, dass man heute ohne den Rückgriff auf zusätzliche Benzinaggregate, kaum über die Stadtgrenzen hinweg kommt.
Für Beides jedoch scheinen nun Lösungen in greifbarer Nähe!
Für den Einzug des Elektroautos in unseren Alltag haben sich jetzt die Autokonzerne Daimler, BMW, Volkswagen, Renault, Nissan, Peugeot und Citroen, Volvo, Ford, Toyota, General Motors mit Chevrolet und Opel, Mitsubishi sowie Fiat zusammen auf einen Standard für die Schnittstellen an ihren Fahrzeugen geeinigt. Ebenfalls bei der Vereinbarung dabei: 20 führende europäische Energieversorger, darunter RWE, E.ON, EnBW und Vattenfall.
Damit ist sicher, dass Elektroautos alle über die gleichen Schnittstellen verfügen und somit bei Steckern, Zapfsäulen und Anschlussbuchsen identisch sind.
Zwar sind derzeit noch einige Fragen offen, die ersten Schritte sind aber getan, und mit allen wichtigen Unternehmen an Bord kann man davon ausgehen, dass hier ein wichtiger Schritt für den öffentlichen Ausbau von Versorgungsstellen (“Elektro-Zapfsäulen“) und die Serienfertigung von Elektro-Autos getan wird.
Derweil gelang es den Forschern Byoungwoo Kang und Gerbrand Ceder vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) den derzeit wohl größten Schwachpunkt von Elektroautos entscheidend zu verbessern: Den Akku.
Die Akku-Technik ist das bisher einzige Hindernis, wenn es darum geht, Elektroautos auf längere Strecken zu schicken. Selbst der Opel Ampera hat derzeit mit den verbauten Lithium-Ionen-Akkus nur eine eher geringe Reichweite von rund 60 Kilometer. Das reicht für 60% des normalen Individualverkehrs, den man als Autofahrer am Tag fährt. Doch sobald es in den Urlaub oder längere Geschäftsreise geht muss man zwangsläufig auf den im Ampera verbauten Benzin-Motor zurückgreifen, der dann Strom erzeugt.
Die Ergebnisse vom MIT nun machen Hoffnung auf mehr Energie, die Akkus künftig laden können. Und damit höhere Reichweiten.
Mit einem Lithiumphosphat-Überzug sollen Akkus so nicht nur kürzere Ladezeiten (so konnten die Ladezeiten kleiner Akkus von 6 Minuten auf 10 Sekunden gekürzt werden) sondern auch eine höhere Leistungsdichte bei gleicher Speicherkapazität und längerer Lebensdauer des Akku bekommen.
Das klingt nach dem Paradies in den Ohren von Handy-, Laptop- und eben auch Elektroauto-Bauern. Und dazu ist es scheinbar nicht weit weg. Bereits in zwei bis drei Jahren, so hofft man derzeit, soll das Verfahren es zur Serienreife gebracht haben. Pünktlich zur Einführung der ersten Großserien-Elektroautos von Opel und Schwesterfirma Chevrolet.
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von Daniel Große am 12.03.2009, 10:27 Uhr in 2009, Beschleunigung, Premiere, Umwelt
Dem Schwerpunkt “Umweltfreundliche Antriebe” widmet sich Ford mit seiner Präsenz auf der diesjährigen AMI. Wie bereits in den letzten Jahren zeigt Ford neben den aktuellen Modellen, darunter Mondeo, Focus und den neuen Fiesta, auch sein Angebot an Autogas-Modellen.
In diesem Jahr sind darunter sogar zwei Weltpremieren: So wird man den überarbeiteten Focus als Autogas-Variante (LPG) sehen. Als Motor kommt der 2,0 Liter-Duratec-Benziner zum Einsatz, der als bivalentes Aggregat auch Flüssiggas verträgt.
Daneben wird der neue Mondeo stehen, der jetzt ebenfalls als Flüssiggas-Variante angeboten wird. Der Mondeo LPG basiert auf der Mondeo Flexifuel-Variante, die mit Bio-Ethanol angetrieben wird und kann somit nicht nur mit Bio-Ethanol und Super-Kraftstoff sondern eben auch Flüssiggas betankt werden. Der Ford Mondeo LPG ist somit ein kraftstoff-flexibles, “trivalentes” Auto.
Daneben wird Ford mit zwei weiteren Weltpremieren nach Leipzig kommen, die vor allem für Taxiunternehmen und Fahrschulbetriebe interessant sind: Auf Basis des Hochdachkombis Tourneo Connect stellt der Kölner Hersteller ein Taxi vor, für Fahrschulen gibt es den Kompakt-Van C-Max mit Autogasantrieb.
Ford zeigt sich auf der AMI also rundum “grün”, und setzt damit ein eindeutiges Signal. Wer sich über die aktuellen “Alternativmodelle” ab Werk informieren will: Ford finden Sie in Halle 4.
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von Thomas Gigold am 03.03.2009, 18:22 Uhr in 2009, Beschleunigung, Frühling, Umwelt
Die AMI ist traditionell eine Publikumsmesse, auf der sich Autobegeisterte über aktuelle Modelle und Aktionen der Autobauer informieren können. Und dank "Abwrackprämie" dürfte die Leipziger Automesse für Jeden das wohl wichtigste Ausflugsziel sein, der über den Neukauf eines Autos nachdenkt.

Bereits über 100.000 Anträge zur Umweltprämie sind gestellt worden – bleiben noch rund 500.000 Anträge im Wert von 2.500 Euro übrig. Die hohe Zahl an durch die Prämienzahlung motivierten Autokäufen schlägt sich auch in den Neuzulassungen in diesem Jahr nieder: Mit insgesamt 277.700 Neuzulassungen im Februar liegt der Markt 21 Prozent über dem Vorjahresmonat.
Für Jeden, der sich bisher noch nicht entscheiden konnte bietet die AMI Ende März nun die beste Möglichkeit sich einen Überblick zu schaffen. Über 40 Automarken werden sich auf der AMI präsentieren. Das Standpersonal ist bestens darauf vorbeireitet jede Frage zur staatlichen Umweltprämie und aktuellen Sonderangeboten der Automobilhersteller zu beantworten. Dazu können Sie auch einmal Platz nehmen und die Modelle vergleichen. Wichtig auch: In Leipzig haben Sie die Möglichkeit nicht nur "normal motorisierte" Autos zu fahren. Sie können auch Erdgas-Modelle testen – eine Möglichkeit die sie bei vielen Autohändlern nicht haben, obwohl zunehmend mehr Autobauer Gas-Fahrzeuge direkt ab Werk bieten.
Leipzig im Frühling präsentiert sich in diesem Jahr nicht nur von Seiten der Natur her grün. Auch auf der AMI nimmt das Thema "Umwelt" einen großen Stellenwert ein – dank alternativer Antriebe, umweltfreundlicher Neuwagen und alter Rußschleudern, die dank AMI-Besuch vielleicht bald auch bei Ihnen ihren letzten Frieden mit Mutter Natur schließen ;)
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