Rückspiegel

AVAG und Nissan “absolut zufrieden”

von Daniel Große am 09.04.2009, 09:09 Uhr in 2009, Rückspiegel

pixoDie AVAG Holding AG griff in diesem Jahr Nissan unter die Arme und ermöglichte so, dass der japanische Autobauer doch noch an der AMI teilnehmen konnte. Jetzt wurde Bilanz gezogen und die fällt überaus positiv aus. Trotz eines “abgespeckten” Messestands sei man mit der Präsenz “absolut zufrieden”, betonte AVAG-Vorstand Markus Hofmann im Gespräch mit AUTOHAUS Online. Rund zehn Autos der japanischen Marke seien verkauft worden. Etwa 900 Interessenten besuchten den Stand und ließen sich vor allem zum Pixo und dem Qashquai beraten. Für die AVAG war diese Aktion einmalig. Eine Beteiligung an der IAA stehe nicht zur Debatte. (Autohaus Online)

5 Milliarden für Abwrackprämie bestätigt

von Daniel Große am 08.04.2009, 13:30 Uhr in 2009, Allgemein, Interview, Rückspiegel, Umwelt

abwrack

Wie erwartet hat das Bundeskabinett heute die neuen Regeln für die Abwrackprämie beschlossen. Das Gesamtvolumen wird von 1,5 Millliarden auf 5 Milliarden Euro aufgestockt. Diese Summe soll nun für zwei Millionen Prämien reichen, weiterhin werden pro Auto, das mindestens neun Jahre alt ist, 2500 Euro gezahlt. Am Ende des Jahres - oder wenn die 5 Milliarden Euro erschöpft sind - soll die Förderung auslaufen.

Für die Entscheidung erntet das Bundeskabinett nicht nur Lob: Die Opposition hat die Aufstockung als “milliardenschweres Wahlgeschenk ohne großen Nutzen für die deutsche Industrie” kritisiert. FDP-Finanzexperte Hermann Otto Solms sagte auf Deutschlandradio Kultur, dass zwei Drittel der über die Abwrackprämie verkauften Fahrzeuge im Ausland gebaut würden. Um deutschen Herstellern mit ihrem Angebot an Mittelklassewagen zu helfen, hätten die Abschreibungen für Geschäfts- und Dienstwagen erhöht werden müssen. Stattdessen werde der Automarkt nach Auslaufen der Prämie einbrechen. Grünen-Fraktionschefin Renate Künast bemängelte, die Abwrackprämie sei von Anfang an Murks gewesen. Auch sie erwartet einen rapiden Einbruch der Verkaufszahlen. “Wer jetzt einen Neuwagen kauft, wird sich nächstes und übernächstes Jahr - wenn neue, umweltfreundlichere Modelle auf den Markt kommen - nämlich keinen kaufen”, sagte sie der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. (Reuters)
Der Wirtschaftsweise Wolfgang Franz kritisiert die Maßnahme als Strohfeuer. Der Verschrottungsbonus sei eine Subventionierung einer bestimmten Branche zulasten anderer, kritisierte er am Mittwoch im ZDF-”Morgenmagazin”. Das sei eine Wettbewerbsverzerrung, denn dafür würden beispielsweise weniger Sofas oder Fernseher gekauft. (FAZ/ddp)

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), ideeller Träger und Mitveranstalter der AMI in Leipzig begrüßt die Aufstockung der Prämie und die Fortzahlung in gleicher Höhe. Auf Anfrage des AMI-Blogs sagte Thomas Böhm, Pressesprecher des VDIK: “Natürlich gibt es nach jeder Förderung ein Loch. Dennoch benötigen wir jetzt den Konjunkturanschub. Es zeigt sich, dass der Kunde nun nachholt, was er unter Umständen jahrelang vor sich herschob, nämlich den Kauf von umweltschonenden und effizenten PKW.” Zudem geht Böhm davon aus, dass das “Loch” nach Ende der Förderung nicht so tief ausfalle. “Das generelle Interesse am Automobil ist jetzt geweckt, das wird auch anhalten”, meinte er. Die Umweltprämie sei die einzige Maßnahme, die sofort und positiv wirke.

Zum Kritikpunkt, vor allem ausländische Autobauer würden profitieren, sagte Böhm, die Verwobenheit im Produktionsprozess sei so groß, dass gesichert sei, dass alle profitieren, auch deutsche Zulieferer. “Ein Beispiel ist der neue Renault Mégane. Hier sind 33 von 41 Zuliefern deutsche Unternehmen. Oder der Suzuki Splash: Etwa 30 von 40 Herstellern kommen aus Deutschland”, zählte er auf. Zudem sei es falsch, zu glauben, deutsche Autos würden aus Deutschland kommen. “27 Prozent der in Deutschland verkauften Autos stammen aus ausländischer Produktion, viele deutsche Autobauer und Zulieferer haben auch Werke im Ausland”, so Böhm.

Bereits jetzt mache sich der Umwelteffekt bemerkbar. So wurde die Durchschnittsemission an CO2 gesenkt. “Wir bekommen jetzt endlich die Euro-1 und Euro-2-Autos von der Straße, davon gab es mal 16 Millionen. Die Senkung der CO2-Emmission ist ein wichtiger Schritt. Und je eher er passiert, desto besser. Wettbewerbsverzerrung befürchtet Böhm nicht, allenfalls eine kurze Zurückhaltung. “Viele Anbieter wie Möbelhäuser oder Elektronikmärkte haben doch die Abwrackprämie adaptiert und geben Sonderzahlungen beim Kauf eines neuen Artikels.”

Die AMI 2009 im Video-Rückblick

von Daniel Große am 07.04.2009, 22:47 Uhr in 2009, Rückspiegel

Mensch, schon wieder Dienstag. Am Sonntag ging die AMI zu Ende und wir trauern irgendwie immernoch. Kein Gratis-Kaffee im Pressezentrum mehr, keine Glitzer-Girls bei Kia mehr, keine Spritztouren - sorry - Probefahrten in schicken neuen Autos mehr, keine Wadenkrämpfe vom vielen Laufen quer durch die Hallen (ja, man wird halt alt, nich wahr…). Und überhaupt. Wir vermissen die AMI. Aber es gibt zum Glück nette Menschen, die die Videoportale dieser Welt mit Bewegtbildern überschütten.

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Rückblick des Technikums Mittweida

von Daniel Große am 07.04.2009, 18:26 Uhr in 2009, Rückspiegel

mittweida_k.jpgZufriedene Gesichter und eine volle Visitenkartenmappe - so ungefähr lautet das Fazit des Technikums Mittweida. Die Studenten haben in diesem Jahr auf der AMI ihren Rennwagen gezeigt, mit dem sie bei der Formula Student angetreten sind. In Halle 1 konnten die Besucher den Flitzer begutachten.

Ein kurzer Rückblick in Text und Video wurde nun auf medien-mittweida.de veröffentlicht.

Junger Oldtimer bei Skoda

von Daniel Große am 06.04.2009, 11:57 Uhr in 2009, Live, Rückspiegel

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„Octavia, Baujahr 1964, Neuwagen“ - so lautete im Juli 1999 eine Anzeige im Oldtimer Markt. Ein Neuwagen von 1964? Das machte Theresia und Werner Hempe stutzig, aber zugleich auch neugierig. Darum nahmen sie Kontakt zum Besitzer auf – und erfuhren so die ganz besondere Geschichte eines Skoda Octavia erster Baureihe, den das Ehepaar heute besitzt. „Der Octavia stand jahrelang unbeachtet in einem Autohaus in München“, berichtet Theresia Hempe. Später wurde das Auto dann zwar verkauft, der Besitzer meldete ihn aber nie an. Knapp 3000 Kilometer standen auf dem Tacho, als das Rentner-Ehepaar den Octavia 1999 kaufte. “Wir vermuten, der einstige Besitzer ist damit nur auf Feldwegen oder Privatgrundstücken gefahren“, sagen die beiden.
skoda_240.jpgHeute hat der „junge Oldtimer“ rund 23.000 Kilometer auf der „Uhr“ - und wird noch immer gefahren. Etwa zu diversen Oldtimer-Treffen. Dort lernten die Hempes auch Peter Sudeck kennen. Der ist Oldtimer-Experte und Verbindungsmann zwischen Volkswagen und der Tochter Skoda. „Im Februar rief er bei uns an und fragte, ob wir unseren Octavia nicht ausstellen wollen. Natürlich sagten wir sofort zu“, lächelt Theresia Hempe.

Einen speziellen Anlass gab’s natürlich: Skoda feiert in diesem Jahr das 50. Jubliäum des Octavia.

Leipziger Messe verbucht erneut Rekordumsätze

von Daniel Große am 17.12.2008, 11:21 Uhr in 2008, Rückspiegel

Im sechsten Jahr in Folge konnte die Leipziger Messe 2008 einen Rekordumsatz verbuchen. Mit 78 Millionen Euro (2007: 76,8 Millionen) schließt die Firmengruppe das aktuelle Geschäftsjahr ab. Damit stieg der Umsatz seit 2002 um 41 Prozent.

„Das Wachstum ist auf unsere konsequente Produktpolitik zurückzuführen. Die Fach- und Publikumsmessen, das Kongressgeschäft sowie die Tochtergesellschaften entwickelten sich kontinuierlich“, erklärt Leipzigs Messechef Wolfgang Marzin. Vor allem die Veranstaltungen Auto Mobil International, GC-Games Convention, Leipziger Buchmesse, Haus-Garten-Freizeit, modell-hobby-spiel, Orthopädie + Reha-Technik, intec und LE GOURMET hätten die Erwartungen übertroffen. Das Congress Center Leipzig erzielte ebenso Rekordumsätze wie die Messe-Töchter FAIRNET, Leipziger Messe International und fairgourmet.

Für 2009 sind 31 Veranstaltungen geplant. Neu unter anderem die Wassersportmesse Beach & Boat und die Bildungsmesse Chancen in Mitteldeutschland.

Der AMI-Tausch-Versuch: Die Auktion!

von Daniel Große am 18.04.2008, 08:53 Uhr in 2008, Aktion, Live, Motorsport, Rückspiegel, Tuning

Lange nichts gehört von unserer Tauschaktion, stimmt’s? Aber jetzt geht’s weiter. Nachdem wir am vorletzten AMI-Tag die Dekra so gut wie überzeugt hatten, unsere Auspuffanlage gegen zwei DTM-Karten zu tauschen, müssen wir nun einen Schritt zurück gehen. Leider waren die zwei Motorsport-Tickets bei weitem nicht so viel wert, wie unsere Auspuffanlage. Wir enden also damit bei eben jener im Wert von 290 Euro.

Diese wollen wir nun zu Geld machen - um etwas Gutes zu tun. Das Ronald McDonald Haus in Leipzig soll das Geld bekommen.

Dafür haben wir eine ebay-Auktion eingerichtet, (Auktion wurde verlängert) auf der alle Details geschrieben stehen. Die Auktion startet bei 29 Euro - mindestens 290 Euro wollen wir zusammenbekommen, also den Gegenwert des Gutscheins wieder reinholen.

Wer Gutmensch genug ist, steigert vielleicht ein wenig höher, um den Familien kranker Kinder den Aufenthalt im Ronald McDonald Haus zu ermöglichen. Wir würden uns freuen. Also: Mitgemacht!