Er ist sexy. Nicht nur wegen seiner Kurven und Kanten, sondern vor allem, wegen seines Antriebes. Der Honda CR-Z soll der stylische Einstieg in das Thema Ökoauto werden, vor allem für junge Fahrer und Fahranfänger. Was auf seine Art schon wieder sexy ist. Man stelle sich vor, junge Menschen entscheiden später nicht mehr nach PS-Zahl und Motorengeräusch über ihr erstes Auto, sondern nach Verbrauch und Antriebsart.
Das hybride Coupé setzt auf die Technik des Insight, optisch eher auf den CR-X, ein bisschen aber auch wie der Civic. Auf der AMI steht der CR-Z als Deutschlandpremiere. Honda bezeichnet ihn als weltweit erstes Hybridfahrzeug, das die Vorteiles eines benzinelektrischen Antriebs mit einem 6-Gang-Schaltgebtriebe und der Karosserie eines Coupé verbindet. Der 1,5-Liter-Motor leistet 114 PS, unterstützt wird er durch einen 14-PS-Elektromotor. Der Verbrauch soll bei 5 Litern auf 100 Kilometern liegen.
Als AMI-Blogger hat man es wirklich gut. Man darf den ganzen Tag schöne Autos anschauen und mit schönen Frauen arbeiten. Claudia Bechstein vom AMI-Online.tv beispielsweise. Wir haben uns mit ihr die Premieren der AMI angesehen. Schaut mal:
von Daniel Große am 10.04.2010, 07:45 Uhr in 2010, Live, Premiere
Die AMI und Subaru sind seit Anbeginn eng miteinander verbunden. Eine AMI ohne Subaru ist nicht vorstellbar - das hat Deutschland-Chef und VDIK-Vize Jens Becker gestern zur Eröffnung auch nochmal durchblicken lassen. Insofern ist es logisch, dass auch Subaru auf der diesjährigen Leipziger Automesse Neuheiten zeigt.
Wie etwa den Impreza XV. Der Kompakt-Crossover steht in Leipzig als Deutschland-Premiere auf dem Stand. Der Impreza verfügt serienmäßig über den symmetrischen Allrad-Antrieb. Hier steht er in der Version mit Boxer-Dieselmotor.
Außerdem sucht Subaru bereits zum 8. Mal die “Allrad-Lady”. In dem Wettbewerb müssen Frauen ihre fahrerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Wer am Ende die meisten Punkte einsacken konnte, wird Allrad-Lady 2010 und gewinnt den Subaru Forester 2.0D Lady in weiß und pink. Alle Infos hier am Stand in Halle 3.
von Daniel Große am 02.04.2009, 14:22 Uhr in 2009, Live, Premiere
Nach SUV und Van suchen Automobilhersteller nach neuen Ausdrucksformen, die sie ihren Wagen geben können. Und so wurde vor einiger Zeit der Crossover geboren. Das sind Autos, die angeblich alle Vorteile von SUV, Limousine und Van verbinden. Dass die Form, die dabei herauskommt, zuweilen etwas gewöhnungsbedürftig aussieht, ist wohl unvermeidlich. Der Nissan Note ist so ein Beispiel. Oder auch die Mercedes R-Klasse.
Nun steht hier auf der AMI in Halle 3 am Stand von Peugeot der 3008 als Deutschlandpremiere. Auch er ist so ein Crossover. Und einer, der meiner Meinung nach richtig schick ist. Außen fallen der breite und bullige Grill, sowie die hohe Form auf. Viel länger als ein 308 ist er dabei aber nicht.
Innen zieht ein innovatives Cockpit die Blicke auf sich. Zwar sind Fahrer und Beifahrer ganz schön abgegrenzt durch die durchgehende Mittelkonsole. Platz haben trotzdem beide. Hinten finden weitere drei Passagiere Platz. Die Heckklappe ist zweigeteilt zu öffnen, der Kofferraum lässt sich durch eine Platte, die mit einer Hand hoch- und runtergeschoben werden kann, effektiv nutzen. Da hat endlich mal jemand mitgedacht.
Im Sommer kommt das Crossover auf den Markt, Probe fahren kann man den schnieken Franzosen hier auf der AMI also leider noch nicht. Man kann eben nicht alles haben…
Am Dienstag gab’s, als ich Kind war, immer Spaß im Fernsehen. Braucht man heute nicht mehr, denn es gibt ja die AMI. Okay, das war ein bisschen weit hergeholt, ich geb’s zu. Dennoch macht die AMI viel Spaß, vor allem, wenn man diverse Modelle Probe fahren kann. Das Wetter spielt langsam auch mit - es geht jetzt straff auf den Frühling zu, das kann man regelrecht fühlen. Darum: Raus aus der Wohnung, rein in die Hallen der AMI oder rein in die zahlreichen Probefahrt-Autos.
Das hier erwartet Sie:
Aktionstag:
Es ist Taxitag auf der AMI! Mit aktuellen Fahrzeugen in der Glashalle und diversen Fachinformationen. Eintritt für Inhaber eines Personenbeförderungsscheines: 7 Euro.
von Daniel Große am 30.03.2009, 16:33 Uhr in 2009, Live, Premiere
Wie präsentiert man ein innovatives Fahrzeugkonzept? Natürlich auf innovative Weise! Bei Opel steht ein Tisch, der wohl auf der Microsoft Surface basiert. Hier laufen kleine Fenster durch, die man mit dem Finger anklicken, drehen, vergröööööößern und verkleinern kann. Darin stehen Infos zum Auto, Umweltaspekten, der Herstellung und so weiter. Wenn das Fenster am anderen Ende des Tisches gebraucht wird, schnipst man es einfach dort hin. Oder tippt auf “Schließen”. Die Bedienung macht so viel Spaß, dass man fast den Fakt vergisst, dass der Ampera, den wir zum Pressetag noch bewundern durften, jetzt schon gar nicht mehr hier steht. Er wird wohl woanders gebraucht. Schade.
Gleich startet die VW-Pressekonferenz. Mit der Weltpremiere des Golf GTD. Bleiben Sie dran.
Jetzt gehts los. Pink singt. Leider nur als Aufzeichnung auf Genf. :-)
Markus Arand von der Produktkommunikation betritt die Bühne und begrüßt die Pressemeute. Thorsten Bradler von der Vertriebsregion Ost erklärt den neuen Polo: Er ist noch nicht auf dem Markt, aber es gibt allerhand Vorbestellungen. 2008 wurden 3,7 Millionen VW-Pkw ausgeliefert. Der neue Polo sei der richtige Polo zur richtigen Zeit, so Bradler. Das Konjunkturpaket der Bundesregierung sei ein richtiger Weg, sagt er. Im neuen Polo wurden die neuesten Technologien verbaut (alte würden auch keinen Sinn machen, oder?). Der Polo hat einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht. Bradler ist sich sicher, dass er die 5 Sterne der NCAP bringen wird.
Als Studie steht hier der Polo BlueMotion. Mit 87g/km Co2-Ausstoss.
Jetzt zur Weltpremiere: der Golf GTD. Ein Film wird gezeigt. Und er wurde enthüllt. Rot ist er. Harmoniert schön mit den schwarzen Kleidern der Damen, die ihn begleiten. Mehr Fotos bald hier.
220 km/h schafft der GTD der Anleihen vom GTI hat. Der Sound ist auch sehr heiß - es wurde ein extra Soundgenerator eingebaut, der auch bei niedrigen Drehzahlen ordentlich satten Sound bringen soll.
Mario Trosien, Regionalleiter Ost der Nutzfahrzeuge erklärt die Neuheiten in diesem Segment. Der Caddy Maxi EcoFuel hat eine verbesserte Reichweite. Im reinen Erdgas-Betrieb schafft er 570 Kilometer, mit Benzin-Kopplung rund 700 Kilometer. Der Erdgastank ist nicht sichtbar, weder von innen noch von außen ist der EcoFuel-Caddy von einem herkömmlich angetriebenen Caddy zu unterscheiden.
Außerdem hier zu sehen: Der VW Multivan Sondermodell Cape2Cape.
Drei Streifen sind im Sport Markenzeichen für den Ausrüster adidas. Im Automobilsport stehen sie nun für den Porsche Cayenne GTS “Porsche Design Edition 3″.
Das Schmuckstück ist auf 1000 Stück limitert - eins davon wird aber bei der AMI zu sehen sein. Neben der Graumetalliclackierung mit schwarzen Längsstreifen gehören auch 21-Zoll-Sporträder, Bi-Xenon-Scheinwerfer, sowie abgedunkelte Scheiben zur besonderen Ausstattung. Im Innenraum lädt schwarzes Leder mit roten Kontrastnähten die Passagiere ein. Die Köpfe von Fahrer und Beifahrer ruhen an Kopfstützen mit eingeprägtem Porsche-Logo.
Serienmässig verbaut ist in dem limitierten Modell ein 4,8-Liter-Achtzylindermotor, der 298kw (405 PS) leistet. In 6,5 Sekunden soll der Cayenne GTS “Porsche Design Edition 3″ so von null auf 100 km/h getrieben werden. Noch schneller gehts natürlich auch - bei 251 km/h ist dann aber Schluss.
Kosten soll der feine Herr im Streifenanzug so um die 95.000 Euro. Einen ersten Blick drauf werfen können potentielle Käufer - und alle Interessierten - wie gesagt auf der AMI. In Halle 5.
Gute Nachrichten für die AMI: Mit neun Weltpremieren und 64 Deutschlandpremieren feiert die Leipziger Automesse in diesem Jahr Rekord. Über 450 Aussteller stellen gemeinsam mit der Leipziger Messe GmbH eine attraktive Schau auf die Beine.
“Unsere Besucher bekommen ein umfassendes Programm geboten”, so Messechef Wolfgang Marzin. Das Fehlen einiger Automobilhersteller kommentiert Marzin so: “Die Firmen verhalten sich in der Krise spiegelbildlich zum Markt. Aber: Weltuntergangsstimmung nützt niemandem etwas. Gerade in der Krise sind Messen Instrumente für Marketing, Werbung und Vertrieb. Deshalb ist bei der AMI auch das Publikum der eigentliche Star. Automessen mit gutem Konzept sind Konjunkturpakete für die Branche.”
Auf der AMI fehlen in diesem Jahr BMW, Brilliance, Chrysler, Fiat, Mitsubishi, Saab und Volvo.
Mit einer ganz besonderen Weltpremiere wartet Audi auf der AMI auf: Dem Audi TT RS Roadster - ein Fünfzylinder mit 340 PS - und einem atemberaubenden Äußeren.
Im Sommer kommt der TT RS Roadster zu den Kunden, auf der AMI können Sie ihn bereits bestaunen. Der 2,5-Liter-Motor mit Turboaufladung und Benzindirekteinspritzung schafft 450 Nm Drehmoment. Ausgestattet ist er mit dem permanenten Allradantrieb - bei Audi quattro genannt.
Der technische Vorfahre des Fünfzylinder-Benziners ist der 2,1-Liter Motor von 1980. Der schaffte damals 200 PS, der Sport quattro von 1984 gar 306 PS. Diese Linie wird im TT RS Roadster und Coupé nun fortgesetzt. Der komplett neu entwickelte Motor macht die beiden Modelle zu einem Hochleistungssportwagen. Dessen Kraft auszufahren dürfte auf die Liste “Was man im Leben gemacht haben muss” kommen.
Nein, nein, das hier wird kein Verriss. Die launige Überschrift gibt vielmehr bereits zwei Eigenschaften des Z.E. Concepts von Renault wieder. Um dieses Auto hier geht’s:
Als deutsche Premiere bringt Renault das eigenwillige Fahrzeugkonzept mit. Der Z.E. Concept tritt an, ein Auto zu werden, das null Emissionen verursacht. Das seriennahe Elektroauto auf Basis des Renault Kangoo Be Bop wird von einem 95 PS-starken Motor angetrieben, der seinen Strom aus besonders effizienten Lithium-Ionen-Akkus bezieht. Darum kommt hinten auch nix raus - null Emissionen also, wenn man mal von den Emissionen absieht, die bei der Produktion des Stromes für die Akkus entstehen… Sind die Akkus mal leer, wird der Fahrer per Handy-Navigation zur nächsten Steckdose, pardon, Nachladestation in der Nähe gelotst.
Markant ist die Außenfarbe, die Hitze abweisend ist. Die gesamte Karosserie ist zudem – dem Prinzip einer Thermoskanne entsprechend – zweilagig. Die zwischen den beiden Schichten eingeschlossene Luft dient als perfektes Dämmmaterial. Der Wärmeaustausch zwischen Innenraum und Außenwelt wird somit minimiert, was seltenere Einsätze von Lüftung und Klimaanlage zur Folge hat, also Energie spart. Auch die grün-gelben Scheiben sind nicht nur ein optischer Gag, an den man sich als Fahrer sicher erstmal gewöhnen muss. Nein, die Scheibentönung dient ebenfalls der Wärme-Isolierung des Innenraums.
Neben weiteren technischen Raffinessen und energiesparenden Details gehört zur Ausstattung des Z.E. Concepts auch ein Elektro-Roller. Mit dem man dann wohl die Wege im Großstadtdschungel zurücklegen soll, die dem Auto verwehrt sind.
Mehr über den Null-Emissionen-Wagen auf der Website von Renault oder auf der AMI, Halle 1.
Nur noch wenige Tage, dann öffnet die AMI 2009 ihre Tore. Am Freitag ist Pressetag, wir werden hier live von den wichtigsten Pressekonferenzen berichten. Derzeit läuft aber noch der Aufbau. An manchen Ständen stehen bereits die ersten Autos, wie hier die Deutschlandpremiere bei Peugeot: der 308 CC. Einige Fotos vom Aufbau haben wir Ihnen hier zusammengestellt.
Kurzes Gedächtnistraining: Kennen Sie den hier noch?
Das ist der Suzuki A-Star. Dieser war als Studie im vergangenen Jahr auf der AMI zu sehen. Das Concept-Car sollte als Vorbild für die zukünftige Generation von Kleinwagen des japanischen Herstellers fungieren. Und er tat es auch - aus dem A-Star wurde jetzt der neue Suzuki Alto, den Sie auf der diesjährigen AMI als Deutschlandpremiere sehen können.
Ganz so mutig wie beim A-Star war Suzuki dann zwar nicht. Trotzdem ist der neue Alto ein knuffiges und vor allem praktisches Stadtauto geworden. Im immer dichter werdenden Verkehr unserer Großstädte kommt der viertürige Winzling gerade recht. Nur 3,50 Meter lang und 1,63 Meter breit ist der Floh mit dem vergleichsweise großen Heck. Sehr gut der Wendekreis von nur neun Metern. Preislich startet der Alto bei 8900 Euro.
Übrigens: Der Nissan Pixo, den wir Ihnen hier auch schon vorstellten, ist technisch gesehen eigentlich ein Suzuki Alto - nur in anderem Blechkleid.
Wie sich Ford den nächsten (Focus) C-Max vorstellt, zeigt der Kölner Autobauer als Deutschlandpremiere auf der AMI. Der iosis MAX Concept ist ein Studienfahrzeug, das schon sehr viele Merkmale eines Serienmodells zeigt - und hoffentlich ändert sich auch nicht mehr viel daran. Denn optisch ist der iosis MAX ein Knaller:
Limelight heißt das extravagante grün-gelb, in dem die Studie daherkommt. Äußerlich dominiert das bekannte und sehr erfolgreiche Kinetic-Design. Ein großer Kühlergrill soll Wuchtigkeit und Selbstbewusstsein verkörpern. Die kurze Motorhaube geht in die flache Frontscheibe über, welche sich über das gesamte Dach zieht und erst kurz vor der Heckklappe endet. Was nicht lustig werden dürfte, wenn bei Steinschlag die Frontscheibe (bis zum Dach?) gewechselt werden muss. Aber dafür ist’s ja eine Studie, die durchaus noch Anpassungen bedarf. Die Heckklappe soll sich zweigeteilt öffnen lassen. Die großen Glasflächen lassen die B-Säule verschwinden - die hinteren Türen, die übrigens Schiebetüren sind, wurden an der C-Säule befestigt.
Innen dominiert viel Helligkeit und Luftigkeit. Die vier frei schwebenden Carbon-Sitze mit Nylonnetzen wirken gemeinsam mit dem Cockpit sehr futuristisch. In der Mittelkonsole ist ein Touchscreen-Display verbaut, über das sich alle Infotainment-Systeme bedienen lassen. Sprit soll die Studie auch sparen: durch weniger Gewicht und eine verbesserte Aerodynamik. So gibt es etwa aktive Lufteinlässe, die bei Nichtgebrauch selbsttätig schließen und so den Verbrauch reduzieren.
Weitere Höhepunkte am Stand von Ford in Halle 4: Der neue Ford Ka mit seinen Individual-Styling-Paketen. Außerdem der rassige Ford Focus RS mit 224 kW (305 PS) und 263 km/h Höchstgeschwindigkeit und sein kleiner, nicht weniger rassiger Bruder: der dynamische Ford Fiesta Sport.
Außerdem zu sehen: die neue Generation des Ford Ranger und neue Ford Fiesta ECOnetic mit extrem niedrigen CO2-Emissionswerten. Eine echte Alternative zu herkömmlichen Treibstoffen bietet darüber hinaus der Ford Mondeo LPG mit Autogas-Antrieb.
Am Sonnabend ist es soweit: Die Auto Mobil International, die AMI und AMITEC öffnen sich für die Besucher. 450 Aussteller zeigen sich in fünf Ausstellungshallen plus Glashalle und Freigelände. Am kommenden Freitag dürfen bereits Fachbesucher und Presse in die Hallen. Wir werden Ihnen hier an dieser Stelle von den wichtigsten Pressekonferenzen berichten und Sie optimal auf die Messe vorbereiten.
Damit Sie Ihren Besuch der Messe planen können, finden Sie hier an dieser Stelle alle Basisfakten. Den ganzen Beitrag lesen »
Dies ist das offizielle Weblog zur AMI Auto Mobil International, AMICOM und AMITEC 2010 in Leipzig. Wir berichten von den Vorbereitungen, erklären Hintergründe und bloggen während der Veranstaltung live aus den Messehallen.