Beim Gymkhana Drift Cup zeigten die Großen, was sie können. Aber nicht nur echte Autos können driften – auch kleine Modellflitzer beherrschen das Rutschen über den Asphalt bestens. Das bewiesen gestern einige Modellbauer aus Berlin, die spontan am Rande der Rennstrecke zeigten, was sie und ihre Autos können.
Das Driften der Modellrenner ist noch nicht so sehr verbreitet – und dennoch gibt es bereits einige Wettkämpfe und Meisterschaften, etwa an diesem Wochenende in Österreich bei der Modell Drift Challenge. Dort werden wohl, ähnlich bei beim “echten” Driften auch einige Reifen zerstört werden, wenngleich die Vollplastik-Reifen der Modelle nicht ganz so schnell den Geist aufgeben, sondern eher zerkratzt werden.
Schon mal von der polnischen MT Rally gehört? Die beiden Leipziger Motorsport-Enthusiasten Thomas Becher und Volker Löser stellen auf der AMI gemeinsam mit den Veranstaltern der Rally dieses Rennen vor. Becher und Löser gründeten vor einiger Zeit das Offroad-Rally-Projekt 4×4-Rally.com. Die Webadresse ist wichtig, denn das private Amateur-Team berichtet über alle Aktionen live im Netz.
Volker Löser (links) und Thomas Becher
Auf der AMI zeigen uns die beiden Geländefahrzeuge, die speziell für den harten Einsatz zwischen Staub, Schlamm und Straße präpariert wurden. So sind der umfangreiche Umbau eines Toyota Landcruisers und ein Landrover, der bereits im Einsatz bei der MT Rally in Polen ist, zu sehen. Sein Debüt soll der knallgelbe Toyota der Leipziger ab 24. April geben. Dann wollen die Fahrer bei der MT Rally starten und bis 1. Mai die sieben Wertungsetappen absolvieren. Auf ausgedehnten Militär-Areas in Nordwestpolen wird Mensch und Material auf Sand, in tiefen Wasserdurchfahrten und Sumpfquerungen allerhand abverlangt. Allerdings geht es den beiden weniger um das Gegeneinander, sondern eher um Teamgeist, unternehmerischen Kontakt und das Kennenlernen von gleichgesinnten Offroad-Abenteurern.
Zu finden sind Thomas Becher und Volker Löser auf der AMI in Halle 3, am Stand D38.
Und jetzt aufgepasst: Wer die Gewinnspielfrage zur AMI richtig beantwortet, kann einen Platz als Copilot bei der MT Rally auf dem „Yellow Cruiser“ gewinnen.
Nachdem es heute bereits beim Taxitag gelb zuging auf der AMI, wird’s am Freitag und Sonnabend noch gelber. Denn dann bekommen ADAC-Mitglieder viele Vorteile und einiges geboten. Wer einen Mitgliedsausweis für den Autoclub hat, darf die AMI für nur sieben Euro besuchen.
Auf dem ADAC-Procar-Stand C32 in Halle 3 werden aktuelle Rennfahrzeuge gezeigt, Procar-Piloten geben Autogramme und es werden Freitickets für die Saisonauftaktveranstaltung in Oschersleben unter den Fans verlost. Zudem können Messebesucher im Rahmen eines Gewinnspiels der Leipziger Messe einzigartige Preise gewinnen: drei mal ein Erlebnistag hautnah in einem Procar-Rennteam bei der Auftaktveranstaltung, der als Highlight eine
Renntaxifahrt in einem Procar-Tourenwagen über die Rennstrecke der
Motorsport Arena Oschersleben beinhaltet.
Die ADAC GT Master präsentieren sich in Halle 1 am leuchtend gelben ADAC-Stand. Blickfang ist hier ein Lamborghini Gallardo GT3 von MRP Motorsport.
Die Hochschule Mittweida hat seit 2006 ein Motorsport-Team. Dessen Ziel: Einen Rennwagen zu entwickeln, um damit an der internationalen Formula Student teilzunehmen. Im vergangenen Jahr war Technikum Mittweida Motorsport (TMM), so heißt das Team, das erste Mal vertreten, für dieses Jahr ist eine erneute Beteiligung geplant. Auf der AMI in Halle 1 ist der Rennwagen zu sehen.
Auch wenn er gewaltiger aussieht – der Flitzer hat nur 65 PS, der 365 Kilo schwere Renner schafft aber 175 km/h Spitze. In ihm werkelt ein wassergekühlter Reihenvierzylinder Honda CBR 600 RR. Ja, ein Motorrad-Motor. Die Kraftübertragung auf die Hinterachse erfolgt, auch wie beim Motorrad, mittels einer Kette.
Übrigens: Nicht nur für den Bau waren Studenten tätig, auch gefahren werden die Rennen der Formular Student natürlich nur von Hochschülern. Planung, Konzepterstellung, Entwürfe, Zeichnungen, Sponsorensuche und so weiter unterliegen natürlich auch den Hochschülern.
Für die Teilnahme in diesem Jahr soll der Rennwagen wesentlich verbessert werden. Vieles muss neu konstruiert und angefertigt werden. Sponsoren sind immer willkommen, sagen die Mittweidaer. :-)
Im Jahr 2007 zeigte die Meisterschule für Karosserie- und Fahrzeugbau (KFB) aus Leisnig zwei Unikate auf der AMITEC. Eins davon war der Nachbau eines Auto Union Rekordwagens vom Typ B. Das Gefährt stammt aus dem Jahr 1935 und wurde 2006 generalüberholt. Nach der AMITEC wurde das Auto weiter aufbereitet. Gestern nun übergab die Meisterschule den Stromlinienrennwagen an das Zwickauer August Horch Museum. Im Beisein der nunmehrigen Karosseriebaumeister, die als Meisterarbeit die Außenhaut des Rekordfahrzeugs gefertigt haben, übernahm der Geschäftsführer des Museums, Rudolf Vollnhals, das Exponat vom Leiter der Schule, Bernhard Manig, in die Obhut der Traditionsstätte. Mit ihm kann nunmehr einer der bedeutenden Meilensteine der Zwickauer Fahrzeugentwicklung anschaulich dokumentiert werden, der mit dazu beigetragen hat, den guten Ruf der Automobilstadt um die Welt zu tragen.
Als Hans Stuck, Spitzenfahrer der Auto Union, vor fast genau 74 Jahren am 15. Februar 1935 nach dem Rekordversuch in der Nähe des italienischen Städtchens Lucca aus seinem Rennwagen vom Typ B stieg, hatte er nicht nur mit 320 km/h einen neuen Rekord über die „fliegende Meile“ aufgestellt, sondern zugleich der Wagen einen neuen Namen erhalten: „Typ Lucca“ nannte man den mit einer Stromlinienkarosserie versehenen Rennwagen, der bereits im Oktober 1934 auf der Avus in Berlin erfolgreich auf Rekordjagd ging.
Auch in diesem Jahr zeigt die Meisterschule KFB auf der AMITEC wieder einen besonderen Wagen. Mehr dazu demnächst hier im Blog.
Lange nichts gehört von unserer Tauschaktion, stimmt’s? Aber jetzt geht’s weiter. Nachdem wir am vorletzten AMI-Tag die Dekra so gut wie überzeugt hatten, unsere Auspuffanlage gegen zwei DTM-Karten zu tauschen, müssen wir nun einen Schritt zurück gehen. Leider waren die zwei Motorsport-Tickets bei weitem nicht so viel wert, wie unsere Auspuffanlage. Wir enden also damit bei eben jener im Wert von 290 Euro.
Dafür haben wir eine ebay-Auktion eingerichtet, (Auktion wurde verlängert) auf der alle Details geschrieben stehen. Die Auktion startet bei 29 Euro – mindestens 290 Euro wollen wir zusammenbekommen, also den Gegenwert des Gutscheins wieder reinholen.
Wer Gutmensch genug ist, steigert vielleicht ein wenig höher, um den Familien kranker Kinder den Aufenthalt im Ronald McDonald Haus zu ermöglichen. Wir würden uns freuen. Also: Mitgemacht!
Rubens Barrichello war auf der AMI – und er zog die Massen an. Zuerst wurde er mit einem Honda Accord Tourer auf den Honda Racing Slalom gefahren, auf dem er mit einem der aufgemotzten Civics einige Runden drehte. Zuerst mit einem Instruktor. Nach drei Runden stieg dieser aus, damit Rubens so ordentlich aufdrehen konnte. Nach weiteren vier Runden stieg er aus und meinte: “That’s funny!”
Danach ging’s in die Halle 5 zum Honda-Stand. Dort warteten bereits mehrere hundert Fans, um sich ein Autogramm zu holen.
Nach unserem kurzen Ausflug in den Mobiltelefon- sind wir nun wieder im automobilen Bereich angekommen. In Halle 4 am Stand C26 fanden wir Norbert Bergmann von der Firma Friedrich Motorsport aus Lichtenfels. Er zeigte sich interessiert und blätterte prompt im Katalog. Nach kurzem Überlegen stand fest: “Ja, okay, da mache ich mit. Ich lasse einen Gutschein für eine Auspuffanlage im Wert von 290,- Euro springen”, sagte er.
Damit liegen wir 60 Euro höher, als das Vodafone-Handy von gestern wert war. Was wird wohl als nächstes herausspringen..?!
Friedrich Motorsport zeigt hier auf der AMI Auspuffanlagen und Fächerkrümmer. Das Besondere: Auf das Endrohrstück kann ein Logo oder kleines Bild per Laser eingebrannt werden.
Er ist eine deutsche Rennfahrer-Legende und Le-Mans-Sieger. Auf der AMI wird im Rahmen der Sonderschau “Die Autos der Promis” sein Sammlerstück, ein BMW 2002ti stehen – das erste Rennauto, mit dem er 1969 startete. Wir hatten vor wenigen Minuten die Gelegenheit, mit Hans-Joachim Stuck zu telefonieren.
Herr Stuck, welches war ihr erstes Auto?
Das war ein BMW 700, durch die Vorbelastung meines Vaters musste es dieses Auto sein. Er gewann damit 1960 die Deutsche Bergmeisterschaft. Für mich kam immer nur dieses Auto in Frage. Außerdem war es recht günstig damals.
Wann haben Sie den BMW bekommen und haben Sie ihn selbst bezahlt?
Den 700 habe ich 1967 bekommen, da war ich gerade 16. Durch eine Sonderregelung durfte ich mit 16 den Führerschein machen, weil mein Vater auf seinen Fahrten eine Unterstützung brauchte. Ich war sozusagen der Zweitfahrer. Bezahlt habe ich ihn nicht komplett alleine, dafür reichten die Ersparnisse aus Rasen schneiden und Auto waschen nicht. Mein Vater hat einen Zuschuss gezahlt.
Welche Erinnerungen haben Sie an das Auto?
Das war einfach ein toller Wagen mit einer super Straßenlage. Ein schönes Sportcoupé. Wir haben später noch dran rumgebastelt, andere Endrohre angebaut und solche Dinge.
Wie lange haben Sie den 700er gefahren?
Ich glaube, so zwei, drei Jahre.
Befindet sich das Auto nun in Ihrer Oldtimersammlung?
Nein, dieses Auto von damals nicht, aber ich habe wieder einen BMW 700, der ist nur noch nicht fertig restauriert. Mein damaliger 700er steht im BMW-Museum München.
von Thomas Gigold am 19.03.2007, 17:17 Uhr in Motorsport
Meiner einer weilt derzeit noch in Hannover. Und während Daniel übt, wie man Sprit spart, übe ich, wie man Sprit verheizt. Muss sich schließlich irgendwie ausgleichen …
Übrigens Sprit verheizen: Macht Nick Heidfeld auch. Allerdings nicht nur am vergangenen Sonntag oder Anfang April in Malaysia. Nein, er macht das demnächst auch auf der Nordschleife des Nürburgring! Am 28. April wird der Nummer 1-Fahrer von BMW Sauber mit dem aktuellen F1.07 einige Runden in der “Grünen Hölle” zurücklegen.
“Dabei geht es nicht um eine Rekordzeit, sondern darum, der einzigartigen Rennstrecke Tribut zu zollen”, läßt BMW ausrichten. Der BMW-Bolide wird übrigens das erste Formel 1-Auto nach 31 Jahren sein, das auf der Nordschleife unterwegs ist; nach dem Feuerunfall von Niki Lauda 1976 fand kein F1-Auto mehr seinen Weg dorthin.
Als “Rahmenprogramm” gibt es auch die WM-Tourenwagen von BMW zu sehen und die Piloten stehen den Fans Rede und Antwort.
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Dies ist das offizielle Weblog zur AMICOM, AMISTYLE und AMITEC 2011 in Leipzig. Wir berichten von den Vorbereitungen, erklären Hintergründe und bloggen während der Veranstaltung live aus den Messehallen. Mehr erfahren...