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Neuausrichtung: AMI wechselt in den 2-Jahres-Rhythmus

von Daniel Große am 17.06.2009, 11:46 Uhr in 2010, Live

Die Auto Mobil International (AMI) in Leipzig wird ab 2010 im 2-Jahres-Rhythmus stattfinden. Die AMI ist künftig also die wichtigste Automesse in den geraden Jahren. Ausgebaut werden der Charakter als Kunden- und Käufermesse und die bestehende Ausrichtung auf die Märkte in Mittel- und Osteuropa. Dies teilten heute die Leipziger Messe und der ideelle Träger VDIK bei einer Pressekonferenz mit.

marzin.jpg“Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.” Das Zitat von Henry Ford an der Beamer-Leinwand ist deutlich. Und auch Messechef Wolfgang Marzin fand deutliche Worte: “Eine Weiterführung im Jahresrhythmus hätte Konsequenzen gehabt. Größer werden wir nur, wenn wir den wirtschaftlichen Gegebenheiten auf nationaler und osteuropäischer Ebene Rechnung tragen”, sagte er. Attraktiv sei die AMI nach wie vor. “Ihre Kundennähe macht die AMI für Besucher aus ganz Deutschland und den angrenzenden mittel- und osteuropäischen Nachbarstaaten attraktiv”, führte er weiter aus.

VDIK-Präsident Volker Lange sieht in dem neuen Weg ein enormes Potenzial: “Neben Detroit ist Leipzig die einzige große Automobilausstellung gewesen, die jedes Jahr stattgefunden hat”, sagte er (wobei man sagen muss, dass Genf auch jedes Jahr stattfindet). Mit dem neuen 2-Jahres-Rhythmus wird die AMI die Chance nutzen, künftig die größte Automesse in den geraden Jahren zu werden, so Lange.

Wie angedeutet soll die AMI weiter nach Osteuropa ausstrahlen. Marzin rechnet damit, dass selbst für Autokäufer aus Moskau die AMI die einzige interessante Messe ist.

Für Aussteller der AMITEC wird es auch 2011 “eine Plattform” geben, wie Wolfgang Marzin es ausdrückte.

Jens Becker, Geschäftsführer von Subaru Deutschland und VDIK-Vize sagte: “Es war ein richtiger Schritt, diesen neuen Weg zu gehen. Die AMI so weiterzuführen wie bisher wäre ein großes Risiko gewesen. Ich bin mir sicher, dass die AMI nun weiterwachsen kann und ihre Bedeutung nicht verliert.”

Außerdem wurde der Vertrag zwischen Leipziger Messe und dem VDIK vorfristig bis 2016 verlängert. Die AMI in Leipzig ist also sicher.

Junger Oldtimer bei Skoda

von Daniel Große am 06.04.2009, 11:57 Uhr in 2009, Live, Rückspiegel

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„Octavia, Baujahr 1964, Neuwagen“ - so lautete im Juli 1999 eine Anzeige im Oldtimer Markt. Ein Neuwagen von 1964? Das machte Theresia und Werner Hempe stutzig, aber zugleich auch neugierig. Darum nahmen sie Kontakt zum Besitzer auf – und erfuhren so die ganz besondere Geschichte eines Skoda Octavia erster Baureihe, den das Ehepaar heute besitzt. „Der Octavia stand jahrelang unbeachtet in einem Autohaus in München“, berichtet Theresia Hempe. Später wurde das Auto dann zwar verkauft, der Besitzer meldete ihn aber nie an. Knapp 3000 Kilometer standen auf dem Tacho, als das Rentner-Ehepaar den Octavia 1999 kaufte. “Wir vermuten, der einstige Besitzer ist damit nur auf Feldwegen oder Privatgrundstücken gefahren“, sagen die beiden.
skoda_240.jpgHeute hat der „junge Oldtimer“ rund 23.000 Kilometer auf der „Uhr“ - und wird noch immer gefahren. Etwa zu diversen Oldtimer-Treffen. Dort lernten die Hempes auch Peter Sudeck kennen. Der ist Oldtimer-Experte und Verbindungsmann zwischen Volkswagen und der Tochter Skoda. „Im Februar rief er bei uns an und fragte, ob wir unseren Octavia nicht ausstellen wollen. Natürlich sagten wir sofort zu“, lächelt Theresia Hempe.

Einen speziellen Anlass gab’s natürlich: Skoda feiert in diesem Jahr das 50. Jubliäum des Octavia.

Was Sie am Montag nicht verpassen sollten

von Thomas Gigold am 06.04.2009, 09:31 Uhr in 2009, Live

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… auf Arbeit zu gehen.
Denn die AMI ist leider rum. Chance vertan, sofern Sie nicht einer der 250.000 Besucher in diesem Jahr waren. Und falls Sie diesmal nicht dazu gekommen sind, besuchen Sie die beste, schönste und vor allem 20. AMI doch einfach nächstes Jahr. Wenn Sie dieses Jahr da waren, dann kommen Sie nächstes Jahr sowieso ja wieder, stimmt’s?
Vom 10. bis 18. April 2010 lädt Leipzig zur dann größten Automobilmesse Deutschlands ein. Also schonmal rot im Kalender markieren.
… und wir gehen jetzt einen Kaffee trinken, und überlegen, was wir Ihnen diese Woche noch so Schönes berichten, damit Sie Appetit auf nächstes Jahr bekommen. Guten Morgen, und einen wunderbaren Start in die Woche!

Podcast: Das Abhupen 2009

von Daniel Große am 05.04.2009, 20:42 Uhr in 2009, Live

Am Ende der AMI folgt immer das, was einem Gänsehaut auf die Arme und ein Lächeln ins Gesicht zaubert: Viele Menschen an den Ständen liegen sich in den Armen, leeren Sektgläser und drücken auf die Hupen ihrer Autos. Es scheint, als ob sich die Hostessen und Standbetreuer den Stress der vergangenen Tage von der Seele hupen. Manche mit einer erkennbaren Melodie, andere im Dauerton. Wichtig ist nur: Sie zeigen, dass sie zufrieden sind mit dem Verlauf der Messe. Und dass sie nun froh sind, wieder zu ihren Familien zu dürfen. Danke nochmals an alle, die dafür gesorgt haben, dass diese AMI trotz schwierigem Umfeld, trotz einigen fehlenden Ausstellern so erfolgreich verlief. Wir sind verdammt stolz auf Euch alle.

Und hier, meine Damen und Herren: Das Hupen. Zwei Minuten lang, danach kommen wir Blogger nochmal kurz zu Wort. Bis nächstes Jahr!

 
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Probefahrt: Kia Soul

von Daniel Große am 05.04.2009, 09:51 Uhr in 2009, Live, Probefahrt

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In Halle 5 hat Kia einen beachtlichen, großen Stand gemietet. Die langbeinigen Hostessen laufen in Glitzergewändern herum und beraten zu den neuesten Modellen des koreanischen Herstellers, der 1998 von Hyundai übernommen wurde. Heute ist die Hyundai Kia Automotive Group der siebtgrößte Autobauer der Welt.

Soweit zu den recht erfreulichen Fakten. Nun zum Kia Soul. Doch, man muss das leider so scharf trennen und auch so betonen. Denn einen bleibenden Eindruck hinterließ die Probefahrt in dem SUV-Mini-Van-Verschnitt nur in negativer Hinsicht. Schade, denn für die erste Probefahrt auf der AMI 2009 hatten wir uns eigentlich etwas anderes gewünscht.

“The Power to surprise” lautet Kias Schlachtruf. Überraschungen gab’s nur wenige. Der Soul ist - zumindest aussen - ein Spaßmobil. Das eigenwillige Design könnte Fahranfängern, also eher jungen Leuten gefallen. Ein Stadtflitzer mit SUV-Ambitionen, das hat was, ist frech und modern. Ein Konzept, das durchaus aufgehen könnte. Wenn man es richtig macht.

kia-soul_240.jpgSetzt man sich in den Soul, wird man allerdings vor den Kopf gestoßen. Sämtliche Erwartungen, die man eben noch hatte, werden enttäuscht. Plastik, das den Anschein macht, von der billigsten Sorte zu sein, dominiert das Cockpit. Auch die Seitenverkleidungen kommen nicht in den Genuss hochwertiger Materialien. Die Verarbeitung ansich ist okay, teilweise wirkt sie aber billig. Etwa die sichtbaren Schrauben der Vordersitze oder die Befestigungen der Gurte, die man so in einem Auto heutzutage nicht mehr sehen möchte.

Das Fahrverhalten des Souls ist okay. Allerdings brummt der Motor viel zu laut für einen Benziner, die Schaltung ist hakelig. Beim Tritt aufs Gaspedal hat man das Gefühl, irgendwas ist kaputt, denn so richtig “ziehen” kann der Soul nicht. Dass der Benzinmotor 126 PS leisten soll, konnten wir nicht recht glauben.

Insgesamt fehlt dem Soul das, was er verspricht: Sehle. Trotzdem gibt es sicher eine Zielgruppe für das kleine Ding. Vielleicht junge Frauen, denn immerhin kommt der Soul in diversen knalligen Farben daher. Vielleicht auch ältere Leute, die zeigen wollen, dass sie noch “hipp” sind. Man kann dem Soul nur wünschen, dass er seine Zielgruppe noch findet. Oder die Zielgruppe ihn.

Vielleicht verstehen Sie jetzt, warum wir so lange gewartet haben, um unsere erste Probefahrt der diesjährigen AMI aufzuschreiben.

Podcast: Viel geschafft am Sonnabend

von Daniel Große am 04.04.2009, 22:22 Uhr in 2009, Live, Podcast

Heute war ein wirklich toller Tag. Wir haben viel erleben dürfen und auch viel geschafft. Außer vielleicht, noch ein Auto Probe zu fahren, was wir eigentlich wollten. Dafür gab’s Oldtimer, einen glücklichen Gewinner bei Radio PSR und endlos lange Beine an Jennifer Hof. Nach so einem erfolgreichen Tag darf man sich dann auch mal zurücklehnen und einen tiefen Zug nehmen. Oder?

 
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