Allgemein

Weihnachten war vorbei, oder?

von Thomas Gigold am 06.03.2010, 15:15 Uhr in 2010, Allgemein

schnee

Da ist er wieder.
Als hätten wir ihn vermisst .. dieses weiße Wunderwerk der Natur.
Manche nennen es Mist. Andere Zeug. Im Duden wird es als „Schnee“ bezeichnet. Also nutzen wir doch der Einfachheit halber im kommenden Eintrag diesen Namen für dieses Zeug.

Schnee also. Wer seine Fahrerlaubnis länger als 20 Jahre hat oder in den Alpen lebt kennt das vielleicht noch. Zumindest in dem Umstand, dass dieser Schnee länger als 24 Stunden liegt. Und im März schon wieder fällt. Wir Flachland-Eier sind aber diesen Umstand kaum gewohnt, müssen bei Wikipedia nachschauen, was Schneeketten sind und fragen uns, ob wir demnächst den Nachbarshund essen müssen, weil der Weg zum Supermarkt mit 15 Zentimeter Neuschnee versperrt ist.

Ok, ganz so schlimm jetzt vielleicht nicht. Aber der – noch nicht hinter uns liegende – Winter 2009/2010 war hart. Nicht nur für den einfühlsamen Menschen. Auch für die eigene Auto-Batterie, den Heerscharren Starthilfe-Gebern, die Winterreifen-Lieferanten und vor allem unsere Straßen.
Über Letztere singen Presse und Kommunen derzeit ja ein Klagelied. Und in das könnten unsere Stoßdämpfer sicherlich mit einstimmen. So mancher weißer Fleck erweist sich als gefühlt metertiefes Loch im Asphalt.

Es wird einige Millionen Euro kosten, die vom Winter verursachten Schäden zu beseitigen. Euro, die Kommunen eigentlich nicht haben. Weswegen man im grünen Herzen Deutschlands den Kopf eingeschaltet und eine Idee gefunden hat. Die ist nicht nur lustig, sondern auch helfend: Im thüringischen Dörfchen Niederzimmern kam man auf die Idee aus Schlaglöchern Patenkinder zu machen. Statt sich nämlich über die Stoßdämpfermordenden Asphaltschächte aufzuregen, sollte man als Niedernzimmerner lieber 50 Euro in die Hand nehmen und damit das Loch auffüllen. Sinnbildlich. Denn für 50 Euro wird das „eigene“ Schlagloch nicht nur gefüllt, sondern auch plaketiert: In das aufgefüllte Schlagloch wird eine kleine Plakette eingeschlagen, mit der Wunschaufschrift des Schlagloch-Paten.

Eine durchaus schöne Aktion. Versuchen Sie das doch, der eigenen Stadt vorzuschlagen … Potential gibt es da sicherlich nicht nur in Hamburg ;)

Übrigens: Aufregen über die Schlaglöcher lohnt nicht. Nur Ausweichen ;)
Solange der Winter uns noch im Griff hat, können die Schlaglöcher auch nicht richtig repariert werden, da Feuchtigkeit und Kälte den Teer darin hindern sich richtig zu verbinden und korrekt auszuhärten.

Bild: lonkopix

Kfz-Steuer ab Juli 2009 online berechnen

von Daniel Große am 21.04.2009, 11:50 Uhr in 2009, Allgemein

kfz-steuer-rechnerEigentlich schläft das Blog ja bereits seinen Sommerschlaf. Kurzer Hinweis aber noch schnell an alle die, die sich derzeit mit dem Gedanken tragen, ein neues Auto zu kaufen, aber nicht wissen, wie hoch die jährliche Steuerbelastung sein wird. Das Bundesfinanzministerium hat dieser Tage einen Online-Rechner für die neue Kraftfahrzeugsteuer ab 1. Juli bereit gestellt. Hier kann man sich bequem und unverbindlich die Höhe der Kfz-Jahressteuer für einen Pkw mit Erstzulassung zwischen dem 1.7.2009 und dem 31.12.2011 ausrechnen. Das ist besonders interessant, wenn man mehrere Autos für einen Kauf in die engere Wahl genommen hat. Denn mit dem Steuerrechner lässt sich sehr schön und schnell vergleichen, wie sich etwa die Höhe des CO2-Werts auf die KFZ-Steuer auswirkt.

Alles was man für die Berechnung braucht, ist die Antriebsart, der Hubraum und der CO2-Ausstoß. Diese Daten liefern Autohändler heutzutage mit und so ist es ein leichtes, die Steuer auszurechnen.

Auf den Internetseiten des Bundesfinanzministeriums finden sich außerdem ausführliche Informationen, Fragen und Antworten rund um die Neuregelung der Kraftfahrzeugsteuer. Weitere Fragen beantwortet das neue Dialogportal des Bundesfinanzministeriums.

5 Milliarden für Abwrackprämie bestätigt

von Daniel Große am 08.04.2009, 13:30 Uhr in 2009, Allgemein, Interview, Rückspiegel, Umwelt

abwrack

Wie erwartet hat das Bundeskabinett heute die neuen Regeln für die Abwrackprämie beschlossen. Das Gesamtvolumen wird von 1,5 Millliarden auf 5 Milliarden Euro aufgestockt. Diese Summe soll nun für zwei Millionen Prämien reichen, weiterhin werden pro Auto, das mindestens neun Jahre alt ist, 2500 Euro gezahlt. Am Ende des Jahres - oder wenn die 5 Milliarden Euro erschöpft sind - soll die Förderung auslaufen.

Für die Entscheidung erntet das Bundeskabinett nicht nur Lob: Die Opposition hat die Aufstockung als “milliardenschweres Wahlgeschenk ohne großen Nutzen für die deutsche Industrie” kritisiert. FDP-Finanzexperte Hermann Otto Solms sagte auf Deutschlandradio Kultur, dass zwei Drittel der über die Abwrackprämie verkauften Fahrzeuge im Ausland gebaut würden. Um deutschen Herstellern mit ihrem Angebot an Mittelklassewagen zu helfen, hätten die Abschreibungen für Geschäfts- und Dienstwagen erhöht werden müssen. Stattdessen werde der Automarkt nach Auslaufen der Prämie einbrechen. Grünen-Fraktionschefin Renate Künast bemängelte, die Abwrackprämie sei von Anfang an Murks gewesen. Auch sie erwartet einen rapiden Einbruch der Verkaufszahlen. “Wer jetzt einen Neuwagen kauft, wird sich nächstes und übernächstes Jahr - wenn neue, umweltfreundlichere Modelle auf den Markt kommen - nämlich keinen kaufen”, sagte sie der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. (Reuters)
Der Wirtschaftsweise Wolfgang Franz kritisiert die Maßnahme als Strohfeuer. Der Verschrottungsbonus sei eine Subventionierung einer bestimmten Branche zulasten anderer, kritisierte er am Mittwoch im ZDF-”Morgenmagazin”. Das sei eine Wettbewerbsverzerrung, denn dafür würden beispielsweise weniger Sofas oder Fernseher gekauft. (FAZ/ddp)

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), ideeller Träger und Mitveranstalter der AMI in Leipzig begrüßt die Aufstockung der Prämie und die Fortzahlung in gleicher Höhe. Auf Anfrage des AMI-Blogs sagte Thomas Böhm, Pressesprecher des VDIK: “Natürlich gibt es nach jeder Förderung ein Loch. Dennoch benötigen wir jetzt den Konjunkturanschub. Es zeigt sich, dass der Kunde nun nachholt, was er unter Umständen jahrelang vor sich herschob, nämlich den Kauf von umweltschonenden und effizenten PKW.” Zudem geht Böhm davon aus, dass das “Loch” nach Ende der Förderung nicht so tief ausfalle. “Das generelle Interesse am Automobil ist jetzt geweckt, das wird auch anhalten”, meinte er. Die Umweltprämie sei die einzige Maßnahme, die sofort und positiv wirke.

Zum Kritikpunkt, vor allem ausländische Autobauer würden profitieren, sagte Böhm, die Verwobenheit im Produktionsprozess sei so groß, dass gesichert sei, dass alle profitieren, auch deutsche Zulieferer. “Ein Beispiel ist der neue Renault Mégane. Hier sind 33 von 41 Zuliefern deutsche Unternehmen. Oder der Suzuki Splash: Etwa 30 von 40 Herstellern kommen aus Deutschland”, zählte er auf. Zudem sei es falsch, zu glauben, deutsche Autos würden aus Deutschland kommen. “27 Prozent der in Deutschland verkauften Autos stammen aus ausländischer Produktion, viele deutsche Autobauer und Zulieferer haben auch Werke im Ausland”, so Böhm.

Bereits jetzt mache sich der Umwelteffekt bemerkbar. So wurde die Durchschnittsemission an CO2 gesenkt. “Wir bekommen jetzt endlich die Euro-1 und Euro-2-Autos von der Straße, davon gab es mal 16 Millionen. Die Senkung der CO2-Emmission ist ein wichtiger Schritt. Und je eher er passiert, desto besser. Wettbewerbsverzerrung befürchtet Böhm nicht, allenfalls eine kurze Zurückhaltung. “Viele Anbieter wie Möbelhäuser oder Elektronikmärkte haben doch die Abwrackprämie adaptiert und geben Sonderzahlungen beim Kauf eines neuen Artikels.”

Was Sie am Freitag nicht verpassen sollten

von Daniel Große am 02.04.2009, 22:01 Uhr in 2009, Allgemein, Live

Freitag. Wie das klingt. So hart, irgendwie. Als käme danach nur noch das Wochenende und dann war’s das. Und leider ist das auch so. Darum: Auf ins AMI-Finale! Viel Spaß dabei wünschen wir.

Und das erwartet Sie:

Promisofa:
14:00 - 15:00 Uhr:
Christian Neureuther und Rosi Mittermaier, präsentiert von Subaru

Radio PSR Autoküssen
Die verrückteste Radioaktion des Jahres startet. Wer am längsten das Blech des Subaru Forester küsst, gewinnt das Auto. Vorbeikommen und Daumen drücken!

ganztags:

  • Sonderschau “Filmstars“: Original-Fahrzeuge aus bekannten Filmen glänzen in der Glashalle.
  • Probefahrtangebote diverser Hersteller. Wie Sie Probe fahren können, erfahren Sie hier.
  • Spritsparstunde: Lernen Sie, effektiv und umweltschonend zu Fahren.
  • Aktionszentrum Verkehrssicherheit. In Halle 3 und auf dem Freigelände vor Halle 4 dreht sich alles um sicheres Fahren.
  • Aktiv im Freigelände: Probieren Sie den Offroad-Parcours aus, üben Sie Einparken oder lernen Sie, im Team ein Auto zu fahren.
  • Sonderschau “AutoBerufe” in der Glashalle.

Zulassungszahlen legen zu

von Daniel Große am 02.04.2009, 13:48 Uhr in 2009, Allgemein, Beschleunigung, Live

Der PKW-Markt legt weiter einen Zahn zu. Mit rund 401.000 Neuzulassungen liegt der Gesamtmarkt im März 40 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Bereinigt um Feiertage beträgt das Plus gut 20 Prozent. Auffällig: In den neuen Bundesländern ist das Ergebnis mit einem Zuwachs von 62 Prozent besonders hoch ausgefallen. Die Autokäufer entscheiden sich überdurchschnittlich für kleinere und damit auch emissionsarme Modelle. Der Marktanteil der VDIK-Mitglieder, die in den unteren Segmenten traditionell stark vertreten sind, erreicht im März 46,5 Prozent.

VDIK-Präsident Volker Lange: „Die Entscheidung der Aufstockung der Mittel für die Umweltprämie kam gerade noch rechtzeitig, jetzt sind die ursprünglich bewilligten Mittel bereits erschöpft. Die Regierung sollte die Verlängerung zu den bereits festgelegten Kriterien beschließen. Nur so kann die Unsicherheit kaufinteressierter Bürger beseitigt und ein wichtiger Beitrag zur Stabilisierung der Binnennachfrage geleistet werden.“

Auf der AMI haben Sie noch bis Sonntag die Gelegenheit, sich umfassend über umweltschonende und moderne Fahrzeuge zu informieren und eine ganze Reihe aktueller Modelle Probe zu fahren.

Was Sie am Donnerstag nicht verpassen sollten

von Daniel Große am 02.04.2009, 08:14 Uhr in 2009, Allgemein, Live

So langsam aber sicher geht es auf die Zielgerade für die AMI 2009. Wer von seinem Chef frei bekommt oder sowieso Zeit hat, der sollte heute und morgen das fantastische Wetter und die Wochentags-”Ruhe” auf der AMI nutzen, um sein Lieblingsmodell Probe zu fahren. Etwa wie ein Reporter der BILD, der in 9 Stunden 12 Autos Probe fuhr.

Und das gibt’s extra noch:

ganztags:

  • Sonderschau “Filmstars“: Original-Fahrzeuge aus bekannten Filmen glänzen in der Glashalle.
  • Probefahrtangebote diverser Hersteller. Wie Sie Probe fahren können, erfahren Sie hier.
  • Spritsparstunde: Lernen Sie, effektiv und umweltschonend zu Fahren.
  • Aktionszentrum Verkehrssicherheit. In Halle 3 und auf dem Freigelände vor Halle 4 dreht sich alles um sicheres Fahren.
  • Aktiv im Freigelände: Probieren Sie den Offroad-Parcours aus, üben Sie Einparken oder lernen Sie, im Team ein Auto zu fahren.
  • Sonderschau “AutoBerufe” in der Glashalle.

ADAC-Mitglieder dürfen günstiger rein

von Daniel Große am 31.03.2009, 17:35 Uhr in 2009, Allgemein, Live, Motorsport

Nachdem es heute bereits beim Taxitag gelb zuging auf der AMI, wird’s am Freitag und Sonnabend noch gelber. Denn dann bekommen ADAC-Mitglieder viele Vorteile und einiges geboten. Wer einen Mitgliedsausweis für den Autoclub hat, darf die AMI für nur sieben Euro besuchen.

Auf dem ADAC-Procar-Stand C32 in Halle 3 werden aktuelle Rennfahrzeuge gezeigt, Procar-Piloten geben Autogramme und es werden Freitickets für die Saisonauftaktveranstaltung in Oschersleben unter den Fans verlost. Zudem können Messebesucher im Rahmen eines Gewinnspiels der Leipziger Messe einzigartige Preise gewinnen: drei mal ein Erlebnistag hautnah in einem Procar-Rennteam bei der Auftaktveranstaltung, der als Highlight eine
Renntaxifahrt in einem Procar-Tourenwagen über die Rennstrecke der
Motorsport Arena Oschersleben beinhaltet.

adac_mrp.jpg

Die ADAC GT Master präsentieren sich in Halle 1 am leuchtend gelben ADAC-Stand. Blickfang ist hier ein Lamborghini Gallardo GT3 von MRP Motorsport.