“Schönster Motorraum”: Interview mit dem Besten
Einige Tuner der Sonderschau “Schönster Motorraum” haben wir euch in den vergangenen Wochen vor der Messe etwas ausführlicher vorgestellt. Gewonnen hat den Wettbewerb am Ende Dirk Hattenhauer mit seinem weißen Opel Rekord C Coupé.
Wir haben Dirk ebenfalls gebeten, unseren Fragebogen rund zum Motorraum-Tuning zu beantworten – im Folgenden seine Antworten.

Stell Dich kurz vor: Wer bist Du, was machst Du beruflich / im Leben?
Mein Name ist Dirk Hattenhauer. Meine „Brötchen“ verdiene ich als Projektleiter für Printmedien beim Bertelsmann-Konzern. In meiner Freizeit baue ich Fahrzeuge auf und widme mich der galvanischen Oberflächenveredelung von Fahrzeugteilen.
“Schönster Motorraum” ist das Motto der Sondershow – wie bist Du auf die Idee gekommen, den Motorraum Deines Autos zu stylen?
Der Motorraum ist der alsolute Kernpunkt eines Kraftfahrzeuges. Denn hier entsteht die Kraft für den Vortrieb. Bei einem „Showfahrzeug“ sollte dieser perfekt sein, wie sein äußeres auch.
Was macht ein Motorraum-Styling im Allgemeinen aus, und was ist Besonders an Deinem Styling?
Der erste Punkt ist die absolute Sauberkeit. Dann sollte die Motorleistung dem äußeren Erscheinungsbild angepasst sein. Es gibt vielfältige Möglichkeiten. Die wichtigsten facts sind:
1. Cleaning (sauber und aufgeräumt soll es wirken),
2. Engine-swap (Der Originalmotor wurde gegen ein potenteres Aggregat getauscht),
3. Veredelung (alle verbauten Komponenten sollten veredelt sein, auch außerhalb des Sichtbereiches),
4. Abdeckungen (sind ein absolutes NOGO!, Sie dienen einzig dem Zweck unschönes zu verbergen)
Was kostet ein Motorraum-Styling, was muss man als Jemand, der sich für das Thema interessiert, beachten?
Das hängt sicherlich stark vom Konzept ab. Bei mir sind Kosten von ca. 35TSD € entstanden.
Neben dem Motorraum hast Du sicherlich auch weitere Dinge an Deinem Auto verändert. Was hast Du noch geändert, und auf welchen Umbau bist Du besonders stolz?
Der gesamte Aufbau meines Fahrzeuges hat ca. 3.500 Arbeitsstunden verschlungen, dauerte gute 18 Monate, und hat einen 6-stelligen Betrag verschlungen.
Beim Bau haben wir keine Kompromisse gemacht so das alles bis in die letzte Ecke perfekt ist (das schließt selbstverständlich den Unterboden des Fahrzeuges mit ein ;-)
1. babbi · 24. April 2011 um 12:18 Uhr
Wow ist echt beindruckend. Ich mag diese alten Autos und Motoren…