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“Furschboar, diese Dämmse!”

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Uwe Steimle redet, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Kein Wunder, der Mann ist Sachse und steht dazu. “Furschboar” war sein meist gebrauchtes Wort, als er heute auf dem Promisofa neben Moderator Roman Knoblauch Plaz nahm. Für die Leser, die des Sächsischen nicht mächtig sind: “furschboar” bedeutet “furchtbar” – und ist so ziemlich auf alles anzuwenden. Etwa auf die Tatsache, dass man sich heute dafür entschuldigen müsse, Ostdeutscher zu sein. Oder dass Medien ein Minus und das Wort “Ossi” an einer abgelehnten Bewerbung so sehr hochbauschen, dass eine neue Ost-West-Diskussion entstünde. Ebenso “furschboar” sei die Dämmse, gesamtdeutsch “Hitze” genannt, in der Glashalle.

Aber so ist er eben, der ehemalige “Polizeiruf”-Kommissar. Zum Fernsehen hat Uwe Steimle eine besondere Beziehung. “Ich sehe nur die öffentlich-rechtlichen Sender”, sagte er. Und im Bezug auf das gestrige Finale von “Deutschland sucht den Superstar” meinte er: “Privatfernsehen ist Massenverdummung und Ablenkung vom Klassenkampf.”

In Sachen Auto setzt er auf Skoda. “Der Superb hat mich schon überall hingebracht – ein tolles Auto.” Aber auch im Zug zu reisen empfindet er als angenehm. “Ich würde Inlandsflüge komplett verbietet lassen, das ist völiger Unfug. Insofern kann man dem Vulkan in Island nur dankbar sein.” Morgen will er mit dem Zug nach Hamburg fahren. Angst vor Überfüllung hat er nicht: “Ich habe Platzkarte.”

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