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Auto aus Holz, Baumwolle und Basalt

nios

Ein Fahrzeug, das völlig anders ist als die meisten, gibt es in Halle 3 zu sehen. Der Nios ist eine Konzeptstudie, die von Studenten dreier Hochschulen entwickelt wurde: von der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle, der Hochschule Merseburg (FH) und der TU Chemnitz. Unter dem Label “Hydrokultur” bauten sie dieses Ultraleichtfahrzeug in ungewöhnlichem Design.

Der Nios ist allerdings nicht nur ein Showcar, sondern ein voll einsatzfähiger Fahrzeugprototyp. Die Studenten werden am 6. und 7. Mai damit den eco-Marathon 2010 in der Klasse UrbanConcept bestreiten und damit gegen Teams aus ganz Europa antreten. Beim eco-Marathon, der von Shell unterstützt und durchgeführt wird, gilt es, ein Fahrzeug zu entwerfen, konstruieren und letztlich auch bauen und zu fahren. Schwierigste Bedingung: Mit nur einem Liter Kraftstoff muss es die größte Distanz fahren, um zu gewinnen.

Beim Nios soll das vor allem durch den Einsatz nachwachsender und vor allem leichter Rohstoffe gelingen. Holz, Baumwolle und Basalt sind die Hauptbestandteile. Damit bringt das Gefährt gerade mal 160 Kilo auf die Waage. Angetrieben wird es von einer Brennstoffzelle und einem Elektromotor. 70 Prozent der Materialien sind regenerativ, der Dreisitzer kann zudem zu 90 Prozent recycled werden – eine Gesamtenergiebilanz, die nicht jedes Fahrzeug aufweisen kann.

Wer den Nios mal sehen will: Halle 3, Stand D42. Vor Ort sind auch einige der Projektverantwortlichen, die gern Rede und Antwort stehen.


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