AMI 2009 - Das Leuchtfeuer der Automobilindustrie
Mit der Abschluss-Pressekonferenz am Sonntag vormittag läuteten Messechef Wolfgang Marzin und Volker Lange, Präsident des VDIK, den letzten Messetag der AMI heute ein. Mit am Tisch zum Pressegesprächs saßen Thorsten Bradler, Regionalleiter Ost von Volkswagen und Tilman Becker, Leiter der Abteilung Motorsport bei Citroën.
“Ein Treibhaus für den Optimismus”, nannte Wolfgang Marzin die AMI 2009, die heute Abend mit über 250.000 Besuchern enden wird. Das sind zwar ein paar tausend Besucher weniger als im Vorjahr, trotzdem sind die Aussteller zufrieden. So loben Citroën, VW, Opel, Ford, und viele Aussteller mehr, die Leipziger Messe: “Wir haben ein sehr viel interessierteres Publikum gesehen, das ganz bewußt die Messe auch genutzt hat, um eine Kaufentscheidung zu treffen bzw. zu bestätigen”, sagt Thosten Bradler stellvertretend für viele Aussteller. Es ist feststellbar, betont auch Marzin, dass in diesem Jahr die “Qualität siegt” und die AMI Besucher angezogen hat, die nicht nur schauen, sondern auch testen wollten.
“Einige Marken sind hier bis zur Erschöpfung probegefahren worden”, ergänzt Volker Lange und sieht das Konzept der AMI mit dem breiten Angebot an Test- und Spritspar-Fahrten so erfolgreich wie nie in diesem Jahr.
Die AMI hat es geschafft die Kunden zu begeistern, viele Aussteller sind intensiver vor Ort als je zuvor und präsentieren sich nicht nur für das Publikum, sondern auch für ihre Händler - führen Händlertrainings und -kurse durch. Das macht die AMI sowohl für Käufer als auch Händler zum “Leuchtfeuer in schwieriger See”, wie es Lange formuliert. “Wir haben zwar weiter ein schwieriges Gewässer, aber die AMI kommt zum richtigen Zeitpunkt. Das haben wir auch von Ausstellern gehört. Deswegen ist die AMI aus unserer Sicht ein voller Erfolg.”
Den Grund für die geringer Zahl der Besucher im Vergleich zum Vorjahr, sieht Lange im Erfolg der Abwrackprämie. So kamen in diesem Jahr sicherlich diejenigen nicht, die sich vor der AMI bereits ein neues Auto gekauft und die Abwrackprämie genutzt haben. Der Rest konnte die AMI als Informationsmesse nutzen. Wolfgang Marzin als Messechef relativiert die Zahlen auch: “Wir werden uns in Deutschland daran gewöhnen müssen, dass wir uns nicht nur über Stück- und Besucherzahlen, sondern über Technik, Qualität und Umsatz definieren müssen.” So sei die Leipziger Messe mit den Zahlen der AMI 2009 äußerst zufrieden.
“Wir werden 2010 hier wieder als erfolgreiches Team vertreten sein”, versprechen Wolfgang Marzin und Volker Lange als Chefs der Messe und des VDIK. Beide freuen sich auf eine erfolgreiche AMI 2010 - und die findet vom 10. bis 18. April 2010 statt.
Sensationell! Spektakulär! Informativ! Der