Hallo, und Willkommen im AMI-Blog! Dieser Artikel ist aus dem Jahr 2009. Wenn Du aktuellere Informationen zur AMI Auto Mobil International suchst, nutze die Suche, oder gehe zur Startseite.

Traktor auf Ecstasy


Für das Einsteigen in den Isuzu braucht es Fitness, oder eine Treppe. Mit einer Einstiegshöhe von gefühlten zwei Metern erklimmt man den Isuzu D-Max eher, genießt nach dem Einsteigen dann allerdings das Gefühl der Erhabenheit. So muss es sein, wenn man nach einer Klettertortur oben auf der Bergspitze eines 3000er steht … Da sitzt man nun, thront schon eher und ist eingehüllt von diesem Gefühl: Hier kann mir nix und niemand was. Kleine smarts im Weg? Macht nix. Drüber! Größere Mittelklassewegen? Wegschubsen! Der D-Max fördert dieses “King of the Road”-Gefühl. Und es keimt der Gedanke auf, warum man eigentlich nicht gleich in einem 40-Tonner Platz nimmt … Besser kann das Gefühl der Erhabenheit dort auch nicht mehr sein.

Dann wirft man das 2.5 Liter Diesel-Aggregat an und ist überrascht von der Laufruhe. Man hätte eher dieses Traktorenbrummen erwartet, wird aber von einem fordernden Dieselnageln eingelullt … dieser Motor will fahren! Leerlauf ist für Babykätzchen. Also Kupplung kommen lassen und rein in die Wildnis!
Die Wildnis ist bei der Probefahrt eine Tour über Landstraße, allerdings über Stücke rund um das Messegelände, die man sonst hier mit keinem anderen Auto kennenlernen wird.

Der D-Max ist steif, wer ihn mit einem SUV vergleichen will, der vergleicht auch Kiwis mit Ananas. Es geht einfach nicht, der D-Max ist ein Arbeiter, einer der sich auf dem Feld austoben will und der Landstraße als notwendiges Übel ansieht. Er brummt leise vor sich hin, und kehrt den lieben Bauern raus: Belastbar, bei manchen Dingen vielleicht ein wenig schrullig aber absolut handlich und freundlich. Der zuschaltbare Allrad macht aus dem landwirtschaftlichem Normalo einen kernigen Macho, der selbst im hohen Tempo den kleinsten Kreisverkehr meistert. So fährt man auf Schienen. Den D-Max aus der Kontrolle zu verlieren muss schon mutwillig geschehen …


Uns hat die Fahrt im D-Max viel Spaß bereitet - nicht nur aufgrund der Fahrt-Begleitung durch ein echtes Berliner Original, sondern auch, weil der D-Max einen sehr guten Eindruck hinterlässt.
Der Pick-Up ist sicherlich kein reines Stadtauto - das wäre so, als würde man einen Husky in einer Ein-Raum-Wohnung halten. Der D-Max will arbeiten, er will raus spielen - ohne Leine. Deswegen sollte man die Chance auf eine Probefahrt einmal wahr nehmen, so schnell wird man hinter dem Lenkrad eines so wunderbaren Autos nicht mehr sitzen - obwohl, vielleicht als Zweitwagen für das wilde Wochenende mit dem Sohnemann? Ab 20.000 Euro gibt es den D-Max schon. Und der ist im Gegensatz zum gleichnamigen TV-Sender nicht nur für Männer … ;-)

Isuzu findet man in Halle 1, dort meldet man sich auch zur Probefahrt an.

Kommentarfunktion ist deaktiviert