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Unikat von der AMITEC zurück in Zwickau

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Im Jahr 2007 zeigte die Meisterschule für Karosserie- und Fahrzeugbau (KFB) aus Leisnig zwei Unikate auf der AMITEC. Eins davon war der Nachbau eines Auto Union Rekordwagens vom Typ B. Das Gefährt stammt aus dem Jahr 1935 und wurde 2006 generalüberholt. Nach der AMITEC wurde das Auto weiter aufbereitet. Gestern nun übergab die Meisterschule den Stromlinienrennwagen an das Zwickauer August Horch Museum. Im Beisein der nunmehrigen Karosseriebaumeister, die als Meisterarbeit die Außenhaut des Rekordfahrzeugs gefertigt haben, übernahm der Geschäftsführer des Museums, Rudolf Vollnhals, das Exponat vom Leiter der Schule, Bernhard Manig, in die Obhut der Traditionsstätte. Mit ihm kann nunmehr einer der bedeutenden Meilensteine der Zwickauer Fahrzeugentwicklung anschaulich dokumentiert werden, der mit dazu beigetragen hat, den guten Ruf der Automobilstadt um die Welt zu tragen.

typ-b-alt.jpgAls Hans Stuck, Spitzenfahrer der Auto Union, vor fast genau 74 Jahren am 15. Februar 1935 nach dem Rekordversuch in der Nähe des italienischen Städtchens Lucca aus seinem Rennwagen vom Typ B stieg, hatte er nicht nur mit 320 km/h einen neuen Rekord über die „fliegende Meile“ aufgestellt, sondern zugleich der Wagen einen neuen Namen erhalten: „Typ Lucca“ nannte man den mit einer Stromlinienkarosserie versehenen Rennwagen, der bereits im Oktober 1934 auf der Avus in Berlin erfolgreich auf Rekordjagd ging.

Auch in diesem Jahr zeigt die Meisterschule KFB auf der AMITEC wieder einen besonderen Wagen. Mehr dazu demnächst hier im Blog.


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