Hallo, und Willkommen im AMI-Blog! Dieser Artikel ist aus dem Jahr 2009. Wenn Du aktuellere Informationen zur AMI, AMITEC, AMICOM und AMISTYLE suchst gehe zur Startseite.

Irrungen und Wirrungen in schwierigen Zeiten

Wann ist eine Messe sinnvoll und wann nicht? Diese Diskussion keimt derzeit unter Experten auf und wird auch von den Medien breitgetragen. Nach der Bekanntgabe einiger Aussteller, in diesem Jahr auf einen Messeauftritt zu verzichten, sprach sich Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen dafür aus, die AMI in diesem Jahr abzusagen, um einer “dürftigen Veranstaltung” zu entgehen.

Nun, dürftig ist die AMI bei weitem nicht. 450 Aussteller, 40 Marken und etwa 60 Premieren erwarten die Besucher. Natürlich sind Absagen immer keine schöne Sache, vor dem Hintergrund der aktuellen Krise muss man aber Verständnis dafür haben. Dennoch ist das kein Grund, diese vielfältige Messe komplett aus dem Kalender zu streichen.

Das findet auch Jens Becker, Geschäftsführer von Subaru Deutschland:

Für die Pkw-Hersteller und Aussteller der 40 Marken auf der AMI 2009 in Leipzig darf ich sagen, dass wir uns auf diese große Frühjahrsschau des Autos freuen. Wir sehen in dieser Kunden- und Käufermesse die gute Chance, gestützt durch die Umweltprämie und die Kfz-Steuerreform die automobile Konjunktur zu beleben.

Herr Prof. Dudenhöffer irrt wieder einmal. Seine nicht sachgerechten Äußerungen schaden Automobilausstellungen, der Automobilwirtschaft nicht nur in Deutschland und gefährden Arbeitsplätze in diesen Bereichen.

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche AUTO MOBIL INTERNATIONAL 2009 und ich bin sicher, die vielen hunderttausend hochinteressierten Besucher freuen sich genau so wie wir.

Und auch der Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), der ideelle Träger der AMI widerspricht und erhebt schwere Vorwürfe gegen Dudenhöffer.

Herr Prof. Dudenhöffer hat in den vergangenen Wochen mit seinen „Expertenäußerungen“ vielfach falsch gelegen und seine Aussagen werden in der letzten Zeit immer wieder von vielen Unternehmen und Verbänden in Zweifel gezogen. Seine neuesten Äußerungen bestätigen dies, er irrt wieder und kann damit der gesamten Automobilbranche Schaden zufügen.

VDIK-Präsident Volker Lange: „Es ist bedauerlich, dass der selbsternannte Automobilexperte mit seinen sachfremden Äußerungen der gerade jetzt aufkeimenden automobilen Konjunktur einen Bärendienst erwiesen hat. Gerade in diesen Zeiten werden die Aussteller in Leipzig mit ihrer breiten Modellpalette die Besucher und potentiellen Käufer in die Messehallen ziehen und die Autokonjunktur ankurbeln. Herr Prof. Dudenhöffer, der weder die Messe Leipzig noch das Konzept der AMI näher kennt, versucht wie in den letzten Monaten mehrfach mit Fehlinformationen und Scheinprognosen geschäftsschädigende Meinungsmache zu betreiben. Es ist der untaugliche Versuch, sich damit wieder in den Vordergrund zu spielen!“

Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Leipziger Messe betont, dass die AMI mit ihrem Konzept gerade in der jetzigen Situation dazu beitragen könne, den Konsum anzukurbeln. Die Erlebnismesse bietet neben den Premieren auch Infos über Umweltverträglichkeit und alternative Antriebe, sowie ein seit vielen Jahren erfolgreiches und beliebtes Rahmenprogramm.

Unser Vorschlag: Kommen Sie auf die AMI und überzeugen Sie sich selbst von der Vielfalt dieser Messe.


3 Reaktionen zu “Irrungen und Wirrungen in schwierigen Zeiten”

  • 1. Jens · 15. Februar 2009 um 19:49 Uhr

    Was weis ein Herr Professor aus dem weit entfernten Duisburg schon über unsere geliebte AMI im schönen Sachsen. Die AMI findet statt und ich bin dabei! Seit vielen Jahren komme ich regelmäßig zur AMI.
    Die Games Convention habt ihr uns geklaut, die AMI kriegt ihr nicht!
    Nur weil ein namhafter bayerischer Autobauer es innerhalb der letzten Jahre nicht auf die Reihe bekommen hat, einen sparsamen und für “Normalos” erschwinglichen Kleinwagen auf die Beine zu stellen und nun aus Geldmangel den Messeauftritt absagt, ist das noch lange kein Grund, die komplette Messe ins Wasser fallen zu lassen. Andere Konzerne haben sprittsparende Flitzer nämlich längst im Portfolio und dafür sollten diese auch belohnt werden.

  • 2. Jan · 16. Februar 2009 um 09:43 Uhr

    Ich finde ja, die Absage der blau-weißen ist eher negativ für die Bayern, denn für die AMI. Schließlich haben sie direkt hinter der Messe ein Werk und zeigen so: Der Standort Leipzig geht uns irgendwo vorbei – ist zumindest meine Assoziation.
    Und das, obwohl sie den Kleinsten blau-weißen in Leipzig bauen …

    Ich bin auf jeden Fall dabei, bei der AMI. Freue mich jedes Jahr drauf!

  • 3. Andy · 18. Februar 2009 um 18:50 Uhr

    Hallo,

    noch im Dezember 08 hatte ich einen Bericht aus dem Hügligem- Bayerischen- Lande gesehen, wo ein Reporter auf dem Münchener Christkindelmarkt einen Münchener Passanten interviewte, was er wohl zur Wirtschaftskrise meine und ob sie sich schon bemerkbar mache. Worauf er: ” Wusss? also bei uns gibt es keine Wirtschaftskrise, also wir in Bayern hoaben doamit nix zu tun, he, he, he, scheinbar trifft es nur denn Osten, he, he, he usw. …”

    Na ja das dazu und zu den Bayerische- Motoren-Werken.

    Mfg

    Andy