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Porsche greift VW ins Lenkrad

vw-porsche.jpgWas sich bereits seit längerem ankündigt, wird nun kartellrechtlich auf den Weg gebracht: Die Porsche Automobil Holding SE* will die Mehrheit an der Volkswagen AG übernehmen. Der Aufsichtsrat gab nun grünes Licht dafür.

Entsprechend groß sind die Sorgen bei den Mitarbeitern der Volkswagen AG. Diese versucht Porsche heute mittels ganzseitiger Anzeigen in Tageszeitungen zu zerstreuen. Ein gutes Signal sei dies für den Standort Deutschland und seine Arbeitsplätze. Das Ziel sei es, eine der innovativsten und leistungsstärksten Automobil-Allianzen der Welt zu werden. Der Weg sei nun geebnet für ein neues Stück Automobilgeschichte.

Gleichzeitig bekräftigen Dr. Wendelin Wiedeking, Vorsitzender des Vorstandes der Porsche Automobil Holding SE und sein Stellvertreter Holger P. Härter, was einige Medien noch nicht verstanden haben: Eine Fusion beider Unternehmen wird es nicht geben. Sowohl VW als auch Porsche werden ihre Identität und ihren eigenständigen Charakter behalten. Darum werden beide Unternehmen auch beispielsweise weiterhin mit zwei verschiedenen Ständen auf der AMI vertreten sein.

Porsche und Volkswagen verbindet bereits seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft.

*) Die Abkürzung SE steht für Societas Europaea, der Rechtsform für Europäische Unternehmen. Porsche hatte diese am 14.11.2007 gegründet.

Collage: Worldcarfans

2 Reaktionen zu “Porsche greift VW ins Lenkrad”

  • 1. Johanna Assmann · 17. März 2008 um 11:41 Uhr

    Das es ein gutes Signal für den Standort deitschland und die Arbeitsplätze ist find ich gut, denn die Arbeitsplätze sind am wichtigsten in Deutschland im moment..

  • 2. Nordsee · 18. März 2008 um 01:03 Uhr

    Bei allen Sorgen sollte bedacht werden, wie groß die Sogren wären, wenn ein ausländisches Unternehmen Volkswagen übernehmen würde. Ich denke, dass die Übernahme durch Porsche ein Vorteil für den Standort Deutschland ist.